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Thema: Hoftor

  1. #1

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    Hoftor

    Hallo liebe Forengemeinde!

    Bei folgendem Sachverhalt brauche ich mal ein paar Ratschläge.

    Wir haben die Hofeinfahrt unserer Firma mit einem neuen Tor versehen lassen.
    Es handelt sich um ein freischwebendes Tor aus Aluminium.

    Es fanden mehrere Vor-Ort-Termine mit der ausführenden Firma statt. Bei diesen war ich jedoch nicht selbst anwesend.

    Hierbei wurden die Abmessungen festgelegt und zunächst wurde ein Tor in einer Schiene angeboten, dann auf Initiative der Firma wurde uns ein freischwebendes Tor angeboten, dieses wäre bei Eis und Schnee unproblematischer.
    Auf weitere Probleme wurden wir nicht hingewiesen.

    Nach Auftragserteilung erhielten wir einen Fundamentplan.

    Diesen bekam dann die Baufirma und hat die Fundamente ausgeführt.

    Dabei kam dann die Frage nach der Höhenlage der Fundamente. Auf Rückfrage bei der Torfirma kam dann die Info an der niedrigsten Stellen brauchen sie 5 cm Bodenfreiheit.

    jetzt wurde das Tor geliefert und die Situation ist die, dass auf der niedrigeren Seite unterhalb des Tores 5 cm Luft sind und auf der höheren Seite 25 cm. Unserer Meinung nach sieht das sehr bescheiden aus.

    Mir ist klar, dass das an der Unebenheit unseres Hofes liegt, aber ich hätte mir gewünscht, dass uns jemand auf diesen Umstand aufmerksam gemacht hätte... Leider scheint das naives Wunschdenken zu sein.

    Heute fand nochmals ein Vor-Ort-Termin statt, bei dem der Mitarbeiter der Torfirma sagte, dass diese Abweichungen innerhalb der DIN wären.
    Auf Nachfrage in welcher Norm, das denn geregelt sein soll, kam zur Antwort, das wisse er nicht, er geht davon aus, dass es innerhalb der DIN wäre.
    Wir haben ihn aufgefordert, die entsprechende Norm rauszusuchen und uns durchzugeben, dann könnten wir das ja nachlesen.
    Seine Reaktion: "Dafür habe ich keine Zeit". Das empfinde ich als recht unverschämt, aber nun ja.

    Meine Frage:
    Weiß hier jemand: Gibt es dafür überhaupt eine Norm und wenn ja welche?
    Gibt es so etwas wie Beratungspflicht oder Hinweispflicht?

    bin für Tips dankbar
    Liebe Grüße
    Clavo
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  2. Hoftor

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Avatar von Flocke
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    Ich denke das die Geometrie eines Tores, einer Tür sich nicht dem unebenen Gelände anpassen kann. Selbst ein Rolltor konnte man keine Steigung von 20 cm hinaufschieben.
    Bleibt nur die Gländeoberfläche im Torberich anzupassen. Mir erscheint es logisch.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Genau um dieses Anpassen der Oberfläche geht es ja jetzt.

    Unser Mitarbeiter, der sich um Werkzeuge, Außenanlage usw. kümmert, sagt, der könnte ohne Probleme das Pflaster aufnehmen und verziehen. Dazu müssten dann aber die Fundamente tiefer sitzen.

    Also er würde an der höheren Stelle das Pflaster nach unten verziehen und an der niedrigeren Stelle nach oben verziehen.
    Das macht aber nur Sinn, wenn die Fundamente tiefer sitzen würden.

    Wir empfinden halt so, dass man uns das hätte sagen müssen, wie das aussehen wird.
    Dann hätten wir entscheiden können, lassen wir das Pflaster ändern oder nicht.
    Oder lassen wir das teure Tor (zusammen mit Zaunanlage, die wir selbst montieren kostet der Spaß deutlich fünfstellig) gar nicht machen.

    Oder gab es gar keine Hinweispflicht oder ist das gar DIN-konform, wie behauptet?
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  5. #4
    Avatar von Flocke
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    Klingt abgedroschen: um so etwas kümmert sich der Planer. Der Metallbauer kümmerts ich nicht um das was kommen köönnte, sonder darum, das er sein Tor dort montiert bekommt, wo es stehen soll.
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  6. #5

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    Zitat Zitat von Flocke Beitrag anzeigen
    Mir erscheint es logisch.
    Mir erscheint das so pauschal nicht logisch. Ich mag nicht abstreiten, dass das im flachen Norden des Landes eher unüblich und eine zu große Herausforderung für einen Torbauer darstellt, aber weiter in Richtung hügeliger Süden gehört das für einen Fachbetrieb zum täglichen Brot.

    mfG

    JaquesTati
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  7. #6
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    Hm, Uneinigkeit auch hier...

    Nun ja, einen Planer haben wir nicht dafür, ich hoffe, ihr steinigt mich nicht.

    @Jaques Tati: Wie sollte so etwas denn deiner Meinung nach laufen?

    Fällt irgendwem eine Lösung ein, die den Zustand zumindest verbessert?

    DIN-Norm für Abstand zwischen Pflaster und Tor gibt es doch wohl eher nicht? Kann mir das nicht vorstellen, dass es da was geben soll.
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  8. #7

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    ...ursprünglich angeboten war es ein Tor mit einer schrägen Schiene?
    Das Tor wäre dann an der tieferen Seite höher geworden? (Oberkante waagrecht?) oder Unter -und Oberkante dem Geländeverlauf angepasst?
    20cm Unterschied auf wieviel Meter Torbreite?
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  9. #8
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    Ursprünglich angeboten war ein Tor, das in einer Schiene läuft, über die Uebenheit des Untergrundes wurde auch hier kein Wort verloren.

    Gestern habe ich dann auch am Telefon gefragt, wie das gelaufen wäre, wäre es bei dem Tor in der Schiene geblieben. Daraufhin hat der Mitarbeiter dann nach längerem Drumherumgerede gesagt, dann hätte man das schon berücksichtigen müssen, wie auch immer...
    Was genau dann hätte geschehen müssen, dazu hat er sich nicht geäußert.

    Die 20 cm Unterschied haben wir auf etwa 6,5 m Torbreite.

    Wir hätten wirklich gern den Untergrund angepasst, das wäre auch möglich gewesen.

    Jetzt würde es aber nur noch gehen, wenn das Tor wieder demontiert wird und die Fundamente oben abgespitzt werden würden.
    Das ist ein Heidenaufwand, abgesehen davon, was dann mit der oberen Bewehrung passieren soll...

    Der Vorschlag der Torfirma ist, unten einen Keil anzusetzen.
    Klingt erst mal toll, aber leider sind hier maximal 5 cm möglich, das Tor muss ja noch zu öffnen sein!

    Hat hier jemand einen alternativen Verbesserungsvorschlag?

    Nach wie vor bin ich der Meinung, einen Hinweis kann man von einer angesehenen Fachfirma doch erwarten oder sehe ich das falsch?
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  10. #9

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    Da wir bis jetzt ja weder Fotos noch sonstiges belastbares Zahlenmaterial gesehen haben, kann man da pauschal nichts Konkretes zu sagen.

    Manchmal wird so etwas damit gelöst, dass nicht alle Toraufhängungen im Lot angebracht werden, durch den Versatz kippt dann der Flügel entsprechend hoch oder runter – teilweise werden auch entsprechende Verlängerungen angebracht.

    mfG

    JaquesTati
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  11. #10
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    hallo Jaques!

    Was für Zahlenmaterial wäre denn hier hilfreich?
    Foto habe ich nicht und würde ich auch nicht öffentlich einstellen wollen, eventuell wäre das per PN möglich.

    Ich hab mir das nochmal durch den Kopf gehen lassen.
    Das Tor geht zu der Seite auf, auf der jetzt soviel "Luft" unten ist.
    Man hätte doch das Tor auch konisch bauen können, also eine Seite 1,80 m hoch, die andere 2,0 m hoch und die Fundamente höhenversetzt, dann könnte das Tor geöffnet werden, die Führung ist ja oben und in geöffnetem Zustand wäre dann an der einen Seite unten 20 cm Luft, was aber ja nicht stört, da das Tor hinter den Zaun läuft und hinter diesen Torpfosten und das dann gar nicht auffällt.

    Mal sehen, wenn wir das im Gespräch anbringen, wie dann die Reaktion sein wird.

    Kann man denn so einen Vorschlag erwarten?
    Es ist wirklich eine gute Firma, auch mit eigenen Statikern und Planern usw.
    Deshalb haben wir es ja auch von dieser Firma machen lassen. Ist nicht der erste Auftrag und bisher war immer alles super.

    Mensch, das ist so doof, wir haben uns so gefreut und jetzt sowas.
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  12. #11

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    Zitat Zitat von JaquesTati Beitrag anzeigen
    Da wir bis jetzt ja weder Fotos noch sonstiges belastbares Zahlenmaterial gesehen haben, kann man da pauschal nichts Konkretes zu sagen.

    Manchmal wird so etwas damit gelöst, dass nicht alle Toraufhängungen im Lot angebracht werden, durch den Versatz kippt dann der Flügel entsprechend hoch oder runter – teilweise werden auch entsprechende Verlängerungen angebracht.

    mfG

    JaquesTati
    ...falsche Baustelle...wir sprechen hier nicht von einem Flügeltor..
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  13. #12

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    Zitat Zitat von Clavo Beitrag anzeigen
    Ich hab mir das nochmal durch den Kopf gehen lassen.
    Das Tor geht zu der Seite auf, auf der jetzt soviel "Luft" unten ist.Man hätte doch das Tor auch konisch bauen können, also eine Seite 1,80 m hoch, die andere 2,0 m hoch und die Fundamente höhenversetzt, dann könnte das Tor geöffnet werden, die Führung ist ja oben und in geöffnetem Zustand wäre dann an der einen Seite unten 20 cm Luft, was aber ja nicht stört, da das Tor hinter den Zaun läuft und hinter diesen Torpfosten und das dann gar nicht auffällt.

    Mensch, das ist so doof, wir haben uns so gefreut und jetzt sowas.
    ...na wohin auch sonst?!

    Ein stimmiges Bild gibts es mE nur, wenn die Schräge beim Tor berücksichtigt ist.

    Ich vermute, dass der Zaun auf der einen Seite höher ist...oder ist das Tor insgesamt niedriger oder höher?
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  14. #13

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    Doch, tun wir. Das Schiebetor ist nicht gekommen.

    @ clavo.
    Einen Höhenunterschied von 20 cm auf 6,5 m muss man als Besitzer/Nutzer der Zufahrt auch schon vor der Montage des Tores gekannt haben.
    Das sind immerhin 3 % Gefälle.

    Woher soll denn der Torbauer wissen, dass Ihr das nach X Jahren der Nutzung nun plötzlich topfeben haben wollt?
    Ist ihm das kommuniziert worden? Hat es eine Planung gegeben, bei der die UK Tor parallel zur OK Fahrbahn gezeichnet war?

    Ich denke, hier wird allzu einfach der eigene schwarze Peter dem Torbauer zugeschoben.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Topfeben hat es ja der Kollege gebaut :-(

    Der hat es scheinbar nicht mit der Beratung des Kunden :-( eine Szizze vor dem Produktionsbeginn wäre hier mal wieder hilfreich gewesen.

    Wenn ich heute noch Zeit habe schaue Ich mal ob es eine Norm gibt.

    gruß
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  17. #15
    Themenstarter

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    Klar habt ihr nicht unrecht. Das hätte uns auffallen sollen....

    Dass das nicht eben ist, ist klar, dass das aber soooo stark ist, eben leider nicht.

    Vorher gab es ja kein Tor und da ist das unerheblich gewesen.

    Es ist ja eine große Stahlbaufirma unseres Vertrauens, die das Tor geliefert und montiert hat.
    Einen Planer haben wir nicht, wie oben bereits gesagt.
    Die einzige Zeichnung, die wir erhalten haben ist der Fundamentplan, auf dem auch das Tor dargestellt ist. Das wird wohl eine Standardzeichnung sein. Hier ist natürlich der Untergrund eben und somit auch parallel zur UK Tor.

    Hab ich das richtig verstanden, dass hier alle der Meinung sind, man kann einen Hinweis auf diese Problematik nicht erwarten, obwohl es technisch möglich gewesen wäre, ein Tor mit variabler, angepasster Höhe zu bauen?

    Nun ja, ich denke, wir werden wegen langjähriger geschäftlicher Zusammenarbeit versuchen, hier eine Lösung zu finden, die alle tragen können.... Aber im Moment ist das alles nur so flickwerk und ich bin unglücklich, wie das gelaufen ist.

    Und natürlich ärgere ich mich über mich selbst, dass ich da nicht draufgekommen bin *mal in den Popo trete*
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