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Sonnensegelbefestigung bei 300 mm WDVS

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  1. #1

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    Frage Sonnensegelbefestigung bei 300 mm WDVS

    Hallo zusammen!

    Ich bin auf der Suche nach einer geeigneten Befestigung eines Sonnensegels an meiner Fassade.

    Das zweischalige Mauerwerk ist wie folgt aufgebaut: 18 cm KS, 30 cm WDVS.

    Unabhängig der (noch ausstehenden) statischen Berechnung, konnte ich zwar "geeignete" Dübel finden - nur leider konnten diese nicht 30 cm Dämmung überbrücken. Dort war meist bei 16 cm Schluss.

    Gibt es etwas passendes auf dem Markt, was ich bei Tante Google nicht finden konnte?

    Freue mich über jeden konstruktiven Hinweis!

    Schönes Wochenende!
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  2. Sonnensegelbefestigung bei 300 mm WDVS

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Google mal nach "Schwerlastkonsole WDVS", da findest Du Lösungen bis 300mm Dicke, inkl. Zulassungen und was sonst noch so nötig ist. Nur 1 Beispiel von Vielen, Q3848.

    Mit den Begriffen "WDVS Montageverankerungen" finden sich weiter Infos.

    Welche Variante für Deinen Anwendungsfall geeignet ist, da könntest Du mal Deinen Statiker fragen. Die haben mit solchen "Problemchen" täglich zu tun. Vielleicht reicht in Deinem Fall auch eine einfachere Lösung, aber bei einem Sonnensegel können schon ganz schöne Kräfte an den Dübeln zerren.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3
    Themenstarter

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    Danke für den Hinweis.

    Eignet sich diese Schwerlastkonsolen auch für den nachträglichen Einbau? Oder muss ich mit optischen "Mängeln" rechnen?
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  5. #4

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    Kann man auch nachträglich einbauen, Montageanleitungen finden sich auf den Webseiten der Hersteller. Ob man das optisch gut hinbekommt........gute Frage.

    Ich würde sagen, wenn sich jemand damit auskennt und sein Handwerk versteht, sollte es klappen.

    Gruß
    Ralf
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  6. #5
    Themenstarter

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    Habe bei einem namenhaften Dübelhersteller mal nachgefragt.

    Hier die Antwort, von der ich noch nicht so recht weiß, was ich davon halten soll. Wärmebrückentechnisch ist diese Lösung wahrscheinlich zu vernachlässigen - habe aber auch hier Bedenken wegen der auftretenden Zugkräfte.

    Ein Blabla-Dübel mit Dämmüberbrückung von 300mm haben wir nicht im Sortiment. Bei solchen Fällen können Sie aber Edelstahl-Gewindestangen mit Injektionsmörtel im Mauerwerk verankern.
    Jemand Einwände oder Bemerkungen?
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  7. #6

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    Unabhängig der (noch ausstehenden) statischen Berechnung,
    umfangreichere angelegenheit? dann statiker dübel festlegen und nachweisen lassen.

    30cm wdvs? passivhaus? punktuelle wärmebrücke zur berücksichtigung?

    vielleicht hier was dabei? (anm.: habe nicht nachgesehen, ob da was brauchbares ist)

    http://www.passiv.de/de/03_zertifizi...ifizierung.htm

    schwarz
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  8. #7
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    üblicherweise werden die verankerungspunkte bei sonnensegeln in
    alle richtungen beansprucht. die banalen (ganz grob umgerechnet)
    80 kilo, als aufnehmbare last OHNE 30cm hebel, muss man noch
    über den hebel leiten: echte herausforderung ..
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  9. #8
    Themenstarter

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    genau diese Hebelwirkung macht mich fertig...

    @Schwarz: Im Prinzip Passiv-Haus, aber nicht zertifiziert.
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  10. #9
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    Auf Nachfrage hinsichtlich der Zugkräfte, wurde mir gerade noch diese Antwort geschickt.

    ...bei reiner Zuglast, können maximale Lastwerte von 1,7kN pro Gewindestange aufgenommen werden, so fern es sich im Mz12 oder KS12 Mauerwerk handelt. In Beton ist die maximale Zuglast 3,4kN. Eine Öffnung im WDVS kann enstehen, wenn eventuelle Querkräfte über die Länge von 300mm die Stange durchbiegen lassen.
    keine guten Aussichten...
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  11. #10

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    hast du schon fertig gebaut oder kann da auch noch was "geplant" werden?

    du baust doch bestimmt kein ph ohne geeignete planer? dann würde ich die eben mal ein "wärmebrückarmes" detail entwickeln lassen, falls dein statiker das nicht wegbekommt.
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  12. #11

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    Mal ganz doof gefragt, warum muss es denn ein Sonnensegel sein?
    Eine große Pergola mit 4+x Pfosten und entsprechendem Tuch sollte doch auch Schatten bringen und mit den richtigen Pflanzen hast du in ein paar Jahren eine natürliche Beschattung unter der sich auch die Hitze nicht staut...auch ansonsten gibt es doch viele Möglichkeiten Schatten zu erhalten. Aber ist natürlich immer Geschmackssache, etc.
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  14. #12
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Schwarz Beitrag anzeigen
    hast du schon fertig gebaut oder kann da auch noch was "geplant" werden?

    du baust doch bestimmt kein ph ohne geeignete planer? dann würde ich die eben mal ein "wärmebrückarmes" detail entwickeln lassen, falls dein statiker das nicht wegbekommt.
    Das Haus steht und ist seit 8 Monaten auch bezogen. Die KfW macht bei der Förderung keinen Unterschied zwischen KfW40 und PH. Daher habe ich mir die Zertifizierungskosten gespart. Auf die Plakette kann ich verzichten. ;-) Bei unserem Planer hingegen haben wir auf nichts verzichtet. Der beherrscht zum Glück sein Handwerk.


    Zitat Zitat von Chrissy79 Beitrag anzeigen
    Mal ganz doof gefragt, warum muss es denn ein Sonnensegel sein?
    Eine große Pergola mit 4+x Pfosten und entsprechendem Tuch sollte doch auch Schatten bringen
    Das ist ganz einfach: Wir haben eine relativ große Terrasse an unserem Haus. Diese ist auch seit längerem fertig. Wenn wir so viele Sonnenschirme aufstellten, wie wir Schatten auf der Terrasse möchten, dann ist kein Platz mehr für unsere Sitz-/Liegemöbel. Das haben wir bei der Planung leider verplant...

    Eine Pergola direkt ans Haus und auf die Terrasse zu stellen finde ich persönliche nicht als optimale Lösung.

    Eine Markise käme auch in Frage, jedoch wirken da wahrscheinlich höhere Kräfte, als bei einem Sonnensegel. Alleine schon durch das Eigengewicht.
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  15. #13

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    Hmmm.... das ist natürlich schade, dass die Beschattung bzw. deren Befestigung bei der Planung vergessen wurde, aber wer kann schon an alles denken bei solch einem Projekt?

    Es gibt doch auch diese freistehenden Markisen, also 2 Pfosten und dazwischen die Markise die dann in beide Richtungen ausgefahren wird. Könntest Du Dir so etwas vorstellen? Okay, bei Wind und Regen müßten die Markisen natürlich eingefahren werden, aber elektrisch geht das einfacher und schneller als z.B. ein Sonnensegel auf und ab zu bauen. Denn ich gehe davon aus, dass das Sonnensegel in der Regel das halbe Jahr lang draußen wäre und nicht nur bei Notwendigkeit aufgespannt werden würde.
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