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Innendämmung Gaubenwange

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  1. #1

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    Innendämmung Gaubenwange

    Hallo,
    ich habe folgendes Problem: Da mein vor 10 Jahren als Schlafzimmer ausgebauter Spitzboden aufgrund weitestgehend fehlender Anbindung der Dampfbremse (PE-Folie) und damit zu starker Durchfeuchtung der Mineralwolle auf Dauer nicht tragbar war, habe ich alles zurückgebaut und bin gerade am *Wiederaufbau. Die Dämmkeile mit stärkeren Schimmelspuren wurden getauscht, alle anderen wieder verwendet. Der geplante Aufbau von außen wie folgt: Tonziegel, Traglattung, Konterlattung, diffusionsoffene USB (Förch Aqua-Protect), 120 mm 035 Mineralwolle als Vollsparrendämmung, Isover KM duplex UV (sd=0.3 bis 5 m), Innenbekleidung teilweise Gipskarton bzw. Profilholz. Jetzt stehe ich vor dem Problem, dass der Bereich der Gaubenwangen im Spitzboden von innen mit gedämmt werden muss. Zum besseren Verständnis habe ich einige Fotos beigefügt - ungedämmt und mit Dämmung. Wandaufbau der Gaubenwangen im Bereich des *Spitzbodens (Fläche weniger als 1 qm), von außen: Schiefer, Unterspannbahn, Holzschalung, Luft (Dachlattung angebracht zur Aufnahme der Schalung), geputzte 12-er vermutlich Vollziegelwand). Anhand der Bilder können Sie erkennen, dass bis zum Kehlbalken, eine 24er Wand gesetzt wurde, die auf die Dachsparren gemauert wurde, und im Bereich des Spitzbodens (ab dem Kehlbalken) nur noch mit einer 12er Wand gearbeitet wurde, die ich hier zu dämmen habe. Auf Höhe des Kehlbalkens und oben am Sparren der Gaube ist ein Versatz von 12er auf 24er Wand vorhanden. Aktuell habe ich also unter den oberen Mauervorsprung von 12 cm Breite einen 6-7 cm dicken Dämmestreifen vorgelegt und dann die darunterliegende Wandfläche mit einem 12 cm Klemmfilz gedämmt, wie zwischen den Sparren auch. Ist das so in Ordnung oder muss ich das nochmal ändern, damit es später keine Probleme gibt, noch kann ich ja problemlos etwas verändern. Ist hier die vorgenannte Klimamembran auch geeignet oder lieber eine mit höherem sd-Wert. Ich möchte in jedem Fall vermeiden, das evtl. auftretende Feuchtigkeit hier eingeschlossen wird und dann auch nach innen nicht rücktrocknen kann, zumal der fugendichte Anschluss der Folie im vorderen Bereich sehr schwierig wird, da sehr unzugänglich. Die Klimamembran werde ich dann an der Pfette anschließen und bei der Gaube auf dem an der Gaubenwange mitlaufenden Kehlbalken weiterführen usw. Für einen Rat von jemandem, der sich mit derartigen Sachverhalten auskennt, wäre ich sehr, sehr dankbar. Nochmal kann ich es mir weder finanziell, noch körperlich und schon gar nicht nervlich erlauben, die ganze Geschichte irgendwann nochmals rückbauen zu müssen.
    MfG Ronny M.
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  2. Innendämmung Gaubenwange

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  3. #2
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    Da sich die Fotos nachträglich nicht mehr zum Beitrag hinzufügen ließen, habe ich diese in meinem Profil als Album gespeichert. Bitte dort anschauen! Vielen Dank.
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  4. #3
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    Niemand, der sich mit der Materie auskennt und ein kurzes Statement dazu abgeben könnte? Damit wäre mir wirklich sehr geholfen.
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  5. #4

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    sieht ja eher nach einem Altbau aus... habe ich das richtig verstanden? Wie alt ist das Haus? Haben Sie Fotos von außen, damit man sich mehr vorstellen kann?
    Wurde die Dacheindeckung auch neu gemacht / wann? Die genannte Unterspannbahn lässt ja darauf schließen...
    Wurde die Gaubenwange seitlich in diesem Zug ebenfalls neu gemacht? Dabei wurde auf das Mauerwerk eine Lattung aufgedübelt, darauf Holzschalung irgendeine Bahn (welche?) + Schiefer?
    Habe ich richtig verstanden: Die Gaubenwände sind eine Holzkonstruktion, die ausgemauert wurden, unten 24, oben 11,5cm stark?

    Das da verstehe ich gar nicht:
    Aktuell habe ich also unter den oberen Mauervorsprung von 12 cm Breite einen 6-7 cm dicken Dämmestreifen vorgelegt und dann die darunterliegende Wandfläche mit einem 12 cm Klemmfilz gedämmt, wie zwischen den Sparren auch.
    Vielleicht stellen Sie mal eine Skizze ein, wo man sieht, wo sie welche Dämmung eingeplant haben...

    ganz ehrlich: das scheint mir alles zu komplex, um das hier klären zu können. Eine abschließende Antwort werden Sie hier nicht finden, nehmen Sie uns das nicht übel. Irgendwann werden wir in diesem Thema an einem Punkt sein, wie in vielen anderen Beiträgen auch: Sie brauchen einen kompetenten Ansprechpartner vor Ort, der sich das ansieht, das plant (Details können sehr tückisch sein) und/oder eine fachliche Empfehlung abgibt...

    gerade dieser Teilsatz Ihrerseits lässt einiges erahnen:
    zumal der fugendichte Anschluss der Folie im vorderen Bereich sehr schwierig wird, da sehr unzugänglich.
    Damit kann man leider nicht leben. Wenn's nicht zugänglich ist, dann muss man es halt zugänglich machen. Oder eine andere Lösung finden!
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  6. #5
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    Hallo,
    danke für den Beitrag. Haus ist Altbau 1951. Gaubenwange ist Altbestand. Aufbau, haben Sie richtig verstanden. Unterspannbahn unter dem Schiefer ist die gleiche wie beim Rest des Daches (Förch Aqua Protect). Meine Dämmung sehen Sie auf den Fotos (siehe mein zweiter Beitrag). Einmal mit und ohne Dämmung. Ich hätte mir eine EmPfehlung zur Dämmstärke und zur Wahl der Dampfbremse gewünScht und was es zu beachten gibt.
    Viele Grüße
    Ronny
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  7. #6

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    Und genau DAS gehört vor Ort geplant!

    Sorry, aber das gibt bei dir SO viele Ecken und Hütten und Kanten, das muß man sich da angucken. Du bist doch schon ein mal auf die Nase gefallen, wieso willst du den gleichen Fehler noch mal machen?

    Kauf dir Planung ein...
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  8. #7
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    Ich habe ja auch nicht vor, die gleichen Fehler nochmal zu machen. Deshalb habe ich bereits vor Monaten begonnen mich zu belesen und kundig zu machen. Soweit weiß ich nun auch Bescheid. Wie die Dampfbremse luftdicht anzuschließen ist, dass eine dauerhafte Dichtung mittels Kompriband und Anpresslatte besser ist als Klebebänder usw. Nur eben dieser ganz kleine Bereich der oberen Gaubenwange von weniger als 1 qm ist noch nicht ganz klar. Ich will hier auch nicht versuchen einen Niedrigenergiestandard zu verwirklichen, sondern die Geschichte so umsetzen, dass es weitestgehend schadenfrei bleibt. Ich würde auch auf das Dämmen dieser kleinen Fläche ganz verzichten, dann werden aber sicher die angrenzenden Flächen zu kalt. Ich denke mal, wenn ich hier 5 cm Miwo ansetze und davor mit der KM Duplex UV von Isover absperre, dann müsste das doch gehen. Immerhin ist diese Klimamembran ja auch für Innendämmung von Fachwerk geeignet. Was anderes ist ja die ausgemauerte Wange ja auch nicht. Und etwas Feuchtigkeit sollte ja auch durch die 12 er Wand nach außen in die Luftschicht zwischen Wand und Holzschalung abtrocknen. Ich verstehe nur nicht, warum niemand einen grundlegenden Tipp zur Ausführung solch einer GeSchichte gibt? Ich erwarte ja keine Detailplanung. Die praktische Umsetzung vor Ort bekomme ich schon selbst hin. Naja wie dem auch sei, trotzdem danke!
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  9. #8

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    weil hier keiner die genauen Gegebenheiten kennt kann das auch keiner planen...

    Es kann mit einer Duplex richtig sein, es kann mit einer PE-Folie richtig sein, es kann sein das da noch ein wenig Holz aufgebracht werden muß, es gibt einfach viel zu viele Unwägbarkeiten um das zu planen.

    Warscheinlich geht das mit der Duplex, aber wie sollen wir, die wir die Baustelle nie mal betreten haben, das wissen? Du erwartest hier einfach zu viel, ich muß mir so was vor Ort angucken, dann kann ich sagen was geht und was nicht...
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  10. #9
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    Wenn du vor Ort vor der Wange stehst, siehst du auch nur das, was ich fotografiert habe. Sicher kann man damit keine Detailplanung machen, aber ne Einschätzung einer solchen Situation sollte doch möglich sein, oder? Zumal ich ja sicher nicht der einzige bin, der beim Spitzbodenausbau ne gemauerte Gaubenwange mit dämmen muss. Ich möchte Dich auch gar nicht zu ner Aussage drängen, aber schade ist es schon, dass nicht der geringste Hinweis gegeben wird. Wenn ich da so durch das Forum schaue, da werden oft bei Fragestellungen, die deutlich schwieriger sind und viel mehr Details zu berücksichtigen haben, konkrete Hinweise gegeben.
    Was meinst du mit, da muss ggf. noch ein wenig Holz aufgebracht werden?
    LG der Ronny
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  11. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  12. #10

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    Zitat Zitat von derRonny Beitrag anzeigen
    ... dass eine dauerhafte Dichtung mittels Kompriband und Anpresslatte besser ist als Klebebänder usw.
    Wer sagt denn sowas?
    ich bin kein Freund von Herstellen der Luftdichtheit ausschließlich mit Kompiband. Schauen Sie sich mal bei namhaften Dichtstoffherstellern (z.B. dem aus der Schweiz) um, was die so alles im Angebot haben...
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  13. #11
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    Auf alten, unebenen Holzbalken zum Beispiel brauche ich nicht mit Klebebändern und dergleichen anfangen. Und bei der VeRwendung von KaRtuschenklebern muss ich hier auch mit ner Latte sichern, damit es dauerhaft hält.
    Also was spricht gegen Kompriband, zumal es z.B. bei einem namhaften deutschen Hersteller zum System gehört (Vario DB).
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