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  1. #1

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    Frage Nasse Kerndämmplatten

    Liebe Bauexperten,

    durch starken Regen während der Bauarbeiten sind an unserem Bauvorhaben die bereits an den Wänden angebrachten Kerndämmplatten (ISOVER Mineralwolle) nass geworden. Es handelt sich um zweischaliges Mauerwerk, Kalksandstein, Dämmung, Luftspalt Klinker. Der Regen hat die Dämmplatten an ihrer nicht abgedeckten Schnittseite getroffen. Die Wände sind nun weiter verklinkert worden, so dass im Moment von außen nicht mehr nachvollziehbar ist ob und wie nass die Dämmplatten ggf. noch sind. Die Klinker haben über der Z-Folie in regelmäßigen Abständigen offen gelassene Fugen zur Hinterlüftung/Abfluss von Wasser (?). Wie viel Wasser genau eingedrungen ist, lässt sich letztlich nicht mit Sicherheit sagen.

    Nun die Frage(n): Können wir den Zustand so zunächst akzeptieren? Gibt es Möglichkeiten später die Feuchtigkeit und Funktionsfähigkeit der Dämmung ausreichend nachzuweisen? Oder besteht die Gefahr, dass hier ein dauerhafter Schaden entsteht oder es in der Wand gar zur Schimmelbildung kommt? Gibt es jetzt während der Bauphase noch Möglichkeiten, um spätere Probleme auszuschließen, zB eine Feuchtigkeitsmessung oä?

    Bin für jeden Hinweis dankbar!
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  2. Nasse Kerndämmplatten

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  3. #2
    Bauexpertenforum Avatar von Yilmaz
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    Mit ordentlich Heizen (um diese jahres zeit vielleicht nicht) und Lüften (Entfeuchter aufstellen) dürften die wände und Dämmung austrocknen.
    Mfg.
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  4. #3

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    wie Yilmaz - zusaetzlich dafuer sorgen, das bei den naechsten regenfaellen nicht wieder und nicht noch mehr niederschlag eindringt.
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  5. #4

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    Zitat Zitat von Yilmaz Beitrag anzeigen
    Mit ordentlich Heizen (um diese jahres zeit vielleicht nicht) und Lüften (Entfeuchter aufstellen) dürften die wände und Dämmung austrocknen.
    Mfg.
    Wäre es nicht besser die Dämmung nach außen zu trocknen, anstatt die Feuchtigkeit über staubtrockene KS Wände nach innen in die Räume zu ziehen? Ich glaube ehrlich gesagt nicht daran, dass das richtig funktioniert.

    Gruß
    Ralf
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  6. #5
    Bauexpertenforum Avatar von Yilmaz
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    Hallo Ralf,
    es wäre am besten wenn die Dämmung gar nicht nass wird.
    Wie willst du die Dämmung nach außen trocknen? Löcher in die Fassade und luft einblasen? Ich weiß nicht ob der Aufwand verhältnismäßig ist.
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  7. #6
    Themenstarter

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    Vielen Dank für die ersten Antworten!

    Welche Möglichkeiten habe ich denn später, den Erfolg der Trocknung zu messen, d.h. wie kann ich die in der Wand verbliebene Feuchtigkeit messen, bevor ich die Leistung abnehme oder etwa entstandenen Schimmel entdecken?
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  8. #7

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    wie weit ist denn der bau im innenausbau?
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  9. #8
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von rolf a i b Beitrag anzeigen
    wie weit ist denn der bau im innenausbau?
    Rohbau = Fenster, Türen, Putz, Dachziegel, Estrich, Installationen fehlen noch.
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  10. #9

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    wenn die hinterlueftung gut funktioniert, wird bis zum einzug eine menge abtrocknen. so bald die heizung laufen kann solltest du den bau temperieren und regelmaessig lueften.

    wichtiger ist jedoch sofort weiteren wassereintritt zu verhindern.
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  11. #10

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    Zitat Zitat von Yilmaz Beitrag anzeigen
    Hallo Ralf,
    es wäre am besten wenn die Dämmung gar nicht nass wird.
    Wie willst du die Dämmung nach außen trocknen? Löcher in die Fassade und luft einblasen? Ich weiß nicht ob der Aufwand verhältnismäßig ist.
    Meine Hoffnung wäre, dass durch die Hinterlüftung viel mehr Feuchtigkeit verschwindet als durch die massive Wand an sich. Dementsprechend dürfte auch das Heizen der Innenräume nur einen begrenzten Einfluss haben.

    Natürlich muss sichergestellt sein, dass die Dämmung nicht weiter durchfeuchtet.

    Gruß
    Ralf
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  12. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  13. #11

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    Zitat Zitat von Yilmaz Beitrag anzeigen
    ...
    Wie willst du die Dämmung nach außen trocknen? Löcher in die Fassade und luft einblasen? ...
    Warum nicht?

    Löcher (Schlitze) sind doch schon vorhanden.

    Ich halte überhaupt nichts davon, die Nässe über die KS-Wände ins Haus zu holen und dann rauszulüften. Mal abgesehen davon, dass das auch nicht funktionieren dürfte.

    Messen kann man über die Belüftungsschlitze auch sehr gut und unverhältnismäßig empfinde ich ein solches Ansinnen an den nachlässigen Baunternehmer schon gar nicht.
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  14. #12
    Themenstarter

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    Vielen Dank für die hilfreichen Antworten!
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