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Gebäudetrennwand

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  1. #1
    bauworsch
    Gast

    Gebäudetrennwand

    Achtung Bauherr liest mit
    Ist aber gut so.
    Folgende ( jaja dämliche) Fragestellung:
    In der vorliegenden Statik ist im Schnitt der Positionspläne im Bereich der Kommunwand eingezeichnet, dass die beiden Wände mit Drahtankern ( 4 Stk / qm ) zu versehen sind. Ich muß zu meiner Schande gestehen, dass ich diesem Beitrag des Statikers keine Aufmerksamkeit habe zukommen lassen, meiner Ansicht nach, wozu auch ? Ich sehe keinen Sinn in dieser Maßnahme, oder fehlen mir, weil die Auführung in Bayern erfolgt, spezielle Detailkenntnisse )
    Jetzt wurde weitergehend bemängelt, dass eben diese Anker in der Kommunwand ( für alle nicht Bayern: Gebäudetrennwand - es handelt sich um ein Doppelhaus ) fehlen.
    Ich versteh´s nun wirklich nicht mehr, wer weiß mehr????
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  2. Gebäudetrennwand

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  3. #2
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    Frage verstehst nix?

    macht nix.
    ich auch nix

    sollen da wirklich die beiden mw-schalen miteinander kontinuierlich verbunden werden?
    wenn ich das richtig interpretier: die begründung würd´schon interessieren...
    wird doch wohl nicht eine der mw-schalen (11,5er?) an der anderen (17,5er?) dranhängen?
    erzähl mal...
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  4. #3
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    Wald- und Wiesenstatik ?

    Drahtanker 4 Stk. pro qm ... ne nette Schallbrücke ... mls vermutung liegt nahe das ein Haus das andere halten muss ... vermutlich doch eine 11,5cm Haustrennwand (!) ... naja sag mal die Materialart durch vermutlich auch die Schallanforderung unterschritten (!)
    -
    Fazit:

    Wer in Bayern Haustrennwände mit 11,5cm baun lässt der gehört mit Sauerkraut- und Dreck erschossen (!) ... warum nicht 2*17,5cm und ein paar Aussteifende Innenwände ? da kannste die Drahtanker bedenkenlos in die Bodenplatte als Stahlfaserzusatzamierung schmeissen

    MfG
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  5. #4
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    endlich mal ...

    stahlfaserbeton, der mir auch gefällt
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  6. #5

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    Robert, was heißt hier in Bayern ?!?!?!

    Zunächst zur Klarstellung: mit Kommunwand ist - auch in Bayern - eine einschalige, gemeinsame Wand zwischen zwei Gebäuden definiert. Mit diesem Problem bin ich des öfteren im Innenstadtbereich konfrontiert, denn man hat früher aus Gründen der Sparsamkeit nur einschalige Wände gemauert. Vielleicht könnten sich dies unsere Bauträger wieder zu Nutze machen, um mehr Quadratmeter herausgeschlagen zu können.

    Bei einem Doppelhaus oder Reihenhaus sollte es Gebäudetrennwand heissen, die aber zugegebenermaßen in Bayern oft als Kommunwand bezeichnet wird.

    Auch in Bayern gilt, daß die Fuge bei zweischaligen Gebäudetrennwänden durchgehend sein muß. Da sind auch in Bayern keine weiteren speziellen Detailkenntnisse erforderlich.

    Andere Frage - wo kommt denn der Statiker her ?

    mfg ww
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  7. #6
    Avatar von JDB
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    ohoh

    "Übertriebenes Sicherheitsdenken" meets "fatale Kurzsichtigkeit"

    Jedes Haus muß für sich standsicher sein. (Ich darf ja mein Haus abreißen, wannimmer ich es will.)
    Die eine Wand 'kennt' die andere Wand gar nicht.

    Der Schallschutz bekommt durch diese Maßnahme herbe Rückschläge. Ob's trotzdem noch reicht ?

    Aber AChtung: Ich gehe davon aus , daß es es sich um 2 Häuser auf 2 Grundstücken handelt.
    Bei einem Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung sieht's anders aus. (Da läuft ja auch in der Regel die Decke durch)
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  8. #7
    bauworsch
    Gast

    Trennwand

    Danke erstmal für die Antworten. Es handelt sich um ein Doppelhaus auf natürlich einem geteilten Grundstück. Durchgehende Bodenplatte als WU-Konstruktion. Betonkeller aus Dreiwandelementen, Lastfall nach Teil 4 gem. Bodengutachten, durchgehende Gebäudefuge mit 3 cm MiWo. , Trennwand natürlich zweischalig mit zweimal 17,5 cm Poroton. Die eine Wand kennt natürlich nicht die andere. Ich hab die Dinger natürlich nicht eingebaut.

    P.S.: Der Statiker stammt aus NRW, die Statik war günstich, die Statik ist halt da....und der, der es jetzt bemängelt hat, dass die Drahtanker nicht da sind, hat die halt in der Statik im Positionsplan gesehen, was ich geflissentlich überlesen habe, und meckert jetzt das Fehlen dergleichen an ...
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  9. #8
    Fossy Bär
    Gast

    Vorlesung

    Hi Worsch

    Gib dem unbedarftem Bauherrn eine Vorlesungsstunde.
    100% daß Du Ihn überzeugen kannst.
    Wenn nix hilft jag Ihn ins Forum.

    Gruß Fossy
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  10. #9
    Avatar von JDB
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    Das lass Dir mal schriftlich geben. (Incl. Begründung der Erfordernis)
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  11. #10
    bauworsch
    Gast

    Hallo Fossy

    Der Bauherr ist schon da und liest bestimmt mit, viele Grüße von meiner Seite.

    @ JDB, klar würde ich mir gerne eine schriftliche Begründung der Erfordernis geben lassen, aber wozu unnötigen Schriftverkehr ( auch wenn´s mir persönlich gut tun würde geb´ich zu ) ? Der Bauherr soll zufrieden gestellt werden, und ich denke dank Eurer Hilfe ist dies wohl auch gelungen.

    Oder noch Fragen? Sie können sich gerne an dem Thread beteiligen. Ich hab nix zu verbergen.
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  12. #11
    bauworsch
    Gast

    Achso

    wen´s interessiert, der Aufbau der Trennwand:

    2cm Gipsputz
    17,5 cm Schlagmann Planziegel T 1,2
    3 cm Trennwandplatte HW-M
    17,5 cm Schlagmann Planziegel T 1,2
    2 cm Gipsputz
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  13. #12
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    Ausrufezeichen uaaaaaaah

    Worsch ... 2*17,5 RD 1.2 plus 3cm Mifa ergibt den erhöhten Schallschutz von 67 db ... ist der Wohlstand beim Bauen ausgebrochen ??? ... normalerweise wird den Bauherrn der Din geforderte Mindestschallschutz von 57db für teueres Geld verkauft ! ... satte 500% Schallschutzverbesserung da gibt´s nichts zu meckern (!)
    -
    Kann´s den sein das der Statiker aus NRW damit ein zweischaliges Aussenmauerwerk meinte und sich NUR vertan hat ? ... sprich einfach das Standartdetail für´s zweischalige Aussenmauerwerk mit reingenommen hat ??
    -
    Wer bemängelt eigentlich diese Drahtstahlanker ? ... hat der ne Ahnung vom Bau ? sagt dem das Wörtchen "Schallschutz" was ? weiss der das zwei/drei solche Drahtstahl eine Schallschutzverschlechterung von bis zu einem 1db betragen können ? ... kann der die Fläche der Haustrennwand ausrechnen ? ... dann soll er mal mit der Fläche rüberkommen die machma *4 und schaun anhand der erforderlich gewesen Drahtanker ob er den Mindestschallschutz nach Din 4109 noch halbwegs einhalten kann (ich befürchte nicht)
    -
    Beruhige dich Worsch ... wenn Du wirklich 2*17,5cm Haustrennwände hast und da noch irgendwie eine Querwand davon weggeht (aussteifende Wand) ... dann kannste den der das bemängelt hat eh getrost in die Wüste schicken ... vom Bau dürfte der ohnehin KEINE Ahnung haben den mit dem Schrott hat der sich im meinen Augen bereits disqualifiziert (!)

    MfG
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  14. #13

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    Schallschutz

    kleine Korinthenkackerei: leider ist der Wert nicht ganz 67 dB, aber mit knapp 66 dB schon recht gut, sofern mit Normalmörtel gemauert wurde; dies ist meiner Meinung nach aber heute Stand der Technik und nicht himmelhochjauchzend!
    ich komme auch aus NRW!
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  16. #14
    Auge
    Gast

    Grenze von der falschen Seite betrachtet?

    Ob der Statiker gedacht hat, er darf die 66 dB nicht überschreiten (wie ne Last) und hat daher Schallbrücken eingebaut, um das "Nivea" zu halten?

    Mal Ernst. Sind die in der Berechnung irgendwo aufgeführt oder existieren die Drähtchen (wie kriegt man die eigentlich ohne ausgestochene Augen da rein?) nur auf dem Plan?

    Oder hat er gar noch den "Krümelziegel" im Sinn?
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  17. #15
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    NEIN

    mittlerweile weiss ich um welches BV sich´s da dreht das ich persönlich kenne ... ES sind KEINE Drahtstahlanker erforderlich (!) ... und die Aussage treff ich jetzt OHNE das ich mit dem Statiker Rücksprache gehalten habe ... Warum ? ... "WEIL" 4 aussteifende Wände im sauberen Flachstahl bzw. Mauerwerksverbund davon abgehn (!)

    MfG
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