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  1. #1
    Iris
    Gast

    Fußbodenaufbau Holzbalkendecke

    Hallo Bauprofis,

    stehen beim Neubau unseres EFH mit sichtbarer Hlozbalkendecke zum OG vor der Frage des Fußbodenaufbaues.
    Aufbau nach Baubeschreibung:
    1. 15 mm Bodenbelag
    2. 55 mm Estrich mit FBH
    3. Pe Folie
    4. 30 mm Trittschalldämmung Systemplatte FBH
    5. 60 mm Wärmedämmung Styropor
    6. 30 mm Hobeldielen Fichte
    Um den Schallschutz zu verbessern würden wir den Aufbau wie folgt vorsehen:
    1. 15 mm Bodenbelag
    2. 55 mm Estrich mit FBH
    3. Pe Folie
    4. 30 mm Trittschalldämmung Systemplatte FBH
    5. 60 mm Wärmedämmung Holzweichfasserplatten (DEO)
    6. 30 mm Hobeldielen Fichte
    Was sagt Ihr zu unseren Aufbau bringt dieser Aufbau mit Austausch der Wärmedämmung den gewünschten Effekt gegenüber den doch erheblichen Mehrkosten? Laut Statik keine einbringen von Betonplatten oder Splitschüttung möglich.
    Vielen Dank für Eure Einschätzung
    Iris
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  2. Fußbodenaufbau Holzbalkendecke

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  3. #2
    Avatar von Berni
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    Holzbalkendecke

    Tach Iris,
    ob die Holzweichfaserplatten schallmäßig mehr bringen als Styropor und wieviel kann ich nicht beantworten. Ich wage es zu bezweifeln. Es fehlt einfach die Masse einer Beschwerung auf der Konstruktion.
    Ich kann nicht nachvollziehen, das in einem Neubau die Balken statisch nicht dafür ausgelegt wurden.
    Die Estrichstärke ist mit 55mm für normalen Estrich bei Fußbodenheizung zu schwach. Da würde ich mir auf jeden Fall die Biegezugfestigkeiten und Eignung des Herstellers bescheinigen lassen.
    Gruß Berni
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  4. #3
    Iris
    Gast

    Holzbalkendecke

    Hallo Berni,

    der Gedanke die Verbesserung des Schallschutzes mit Holzweichfaserplatten zu erreichen liegt in der höheren Schallabsorbtion der Weichfaserplatten gegenüber der Stüropordämmung (offenporiger Aufbau) oder liegen wir hier falsch.
    Zur Statik muß man sagen das unser Haus ein Fertigteilhaus ist und wir uns bei beauftragung leider noch keine Gedanken über dieses Thema gemacht haben. Jetz haben wir bei Rückfrage der Herstellerfirma halt gesagt bekommen das wir hier im Ausstattungsgespräch den erhöhten Schallschutz hätten erwähnt haben müssten, da für EFH keine Schallschutzanforderungen bestehen.
    Als Estrich kommt Zementfliesestrich zum Einsatz. Die entsprechende Stärke werden wir nochmals mit dem Estrichleger besprechen.
    Gruß Iris
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  5. #4

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    Hallo Iris!

    Wir haben einen ähnlichen Aufbau wie ihr:

    11mm Bodenbelag
    60mm Anhydritestrich mit FBH
    30mm Holzweichfaser Trittschalldämmung
    Fichtentramdecke.

    Die Holzfaserplatten haben immens mehr Schalldämmung als Styro - sagt ja schon der gesunde Menschenverstand.

    Was ich nicht verstehe ist die 60mm Wärmedämmung in der Zwischendecke - wozu?
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  6. #5
    Iris
    Gast

    Holzbalkendecke

    Hallo stg,

    Die Höhe des Fußbodenaufbaus war von Fertgteilhausfirma so angegeben. Haben uns bei Auftragserteilung leider noch keine gedanken über den FB- Aufbau gemacht. Die Holzfaserdämmplatten sollen nun die Wärmedämmung sowie die Aufgabe des zusätzlichen Luftschallschutzes übernehmen.
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  7. #6

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    Die Holzfaserdämmplatten sollen nun die Wärmedämmung sowie die Aufgabe des zusätzlichen Luftschallschutzes übernehmen
    Den Luftschall nimmt eh größtenteils der Estrich weg, weil er Masse einbringt. Bei einer Tramdecke ist hauptsächlich der Trittschall das Problem. Den kann man minimieren, indem man die Flankenübertragung verhindert, d.h. Die Tramaufhängungen und den Estrich sauber schallentkoppeln.
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  8. #7
    Avatar von Berni
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    Pavatex

    Tach stg,
    hast du dir die dynamische Steifigkeit der Holzfaserplatten mal angeschaut
    und das Trittschallverbesserungsmaß?
    http://www.pavatex.ch/content/multim..._pavapor_d.pdf
    Gruß Berni
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  9. #8

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    Und, was willst du mir damit sagen?

    LG stg
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  10. #9
    Avatar von Berni
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    Dämmung

    Tach stg,
    dann vergleiche noch mal hiermit:
    http://www.philippine-eps.de/philipp...20T%204000.pdf
    -
    Zum anderen will Iris ja nur die Wärmedämmung tauschen wegen Luftschall.
    Zwei Lagen Trittschall sind nicht zulässig.
    Gruß Berni
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  11. #10
    Iris
    Gast

    Holzbalkendecke

    Hallo berni,

    wir wollen keine Trittschalldämmung verlegen, sondern druckfeste Holzweichfaserplatten mit "DEO" Verwendung z.B. Gutex Thermosafe-wd
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  12. #11
    Iris
    Gast
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  13. #12
    Achim Kaiser
    Gast
    ....und was soll da nachher für ein FBH-System draufkommen ?

    ...nur so mal rein interessenhalber....wäre nicht das erste Mal, dass das schief geht und die FBH nicht zum gewählten Dämmsystem passt.

    Der Griff ins Klosett ist da oftmal näher als man denkt.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  14. #13
    Iris
    Gast

    Holzbalkendecke

    Hallo Achim,

    Als FBH ist vorgesehen:

    Trittschalldämmung CosmoRoll Tacker System, Heizrohr Cosmoroll PE-XA 17x2mm.

    Estrichstärke (Flieszementestrich) soll auf 60 mm erhöht werden

    Gruß Iris
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  16. #14
    Avatar von Berni
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    Dämmung

    Tach Iris,
    ich habe deinen Aufbau von Anfang an verstanden. Deswegen siehe auch ersten Beitrag.
    Ich kann keine konkrete Auskunft geben, ob die Holzweichfaserplatten ein besserer Schallschlucker sind als der beschriebene Aufbau der Bauleitung mit dem Styropor. Könnte sein, da schwerer. Ich würde den Hersteller fragen.
    Das Geplänkel mit "stg " war nur für ihn bestimmt, er weis warum.
    Tut mir leid, dasich dir in diesem Fall nicht konkret weiterhelfen kann.
    Mit der Systemplatte ist in Ordnung, hatte Achim wahrscheinlich nur überlesen.
    Gruß Berni
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  17. #15
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    der erreichte trittschallschutz hängt ab von
    - der masse des estrichs
    - der qualität der "feder", die den estrich von balken/holzplatte trennt.

    eine gute "feder" ist eine (in statisch zulässigem mass) "weiche" mifa.
    bei brettstapeldecken gemessen wurden im vergleich mifa-ts 35/30 (s,dyn<5), bzw. 2x25mm hwf mit verschiedenen estrichen/holzplattenbelägen.
    ergebnis: die hochelastische mifa war um rd. 6 dB besser.

    durch dickere hwf-schichten bzw. durch dauerhaft stärker elastisch eingestellte hwf-platten könnte ein entsprechend besserer schallschutz erreicht werden, mangels messungen kann man nur abschätzen, ob man bspw. mit 5 platten gutes 21/20 auf solche werte kommt und ob das dauerhaft schadensfrei funktioniert .. und ob man nicht andere aufbauten bevorzugt.
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