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  1. #1

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    Folgende Heizkombination möglich - nötig???

    Hallo zusammen,

    wir wollen uns ein Fertighaus aus Beton ohne Keller 140 qm Fläche, 128 qm Wohnfläche, ICON, nach KfW 60 kaufen. Zur Zeit ist dort ein Angebot, wobei die Solarkollektoren kostenlos sind.

    Wir würden auch gerne folgende "zusätzlichen" Heizungen einbauen:

    Kontrollierte Be- und Entlüftung mit WRG
    Elektroheizung ist serienmässig dabei
    Einen Kachelofen für den Winter


    Wir dachten uns eigentlich, die Wärmeerzeugung im Winter Hauptsächlich von dem Kachelofen erzeugen zu lassen und die Warmwasserversorgung über die Solarkollektoren laufen zu lassen.

    Falls die Wärmeerzeugung nicht ausreichend sein sollte, könnte dann die E-Heizung mit "einspringen"

    Nun meine Fragen:

    Ist diese komplette Kombination möglich?

    Brauchen wir für den Kamin eine Zuluft oder langt die Be- und Entlüftungsanlage aus um frische Luft ins Haus zu bringen?

    Wäre es sinnvoller etwas mehr Geld auszubeben und eine Kfw 40 Variante mit FBH zu nehmen?

    Ist die E-Heizung als Zusatz sinnvoll? Wir haben ja die Solarheizung, den Kamin und die Lüftungsanlage..

    Vielen Danke für die Anregungen und Tips

    Mfg
    Chris
    Geändert von Christian L. (29.07.2005 um 11:11 Uhr)
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  2. Folgende Heizkombination möglich - nötig???

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  3. #2
    T9-Liebhaber
    Gast
    Zitat Zitat von Christian L.
    Ist die E-Heizung als Zusatz sinnvoll? Wir haben ja die Solarheizung, den Kamin und die Lüftungsanlage..
    Wenn das reichen würde, würde jeder nur noch so baun!

    Ohne Fussbodenheizung kommen Sie wohl bei weitem nicht hin. Sie können sich das aber auch alles genau ausrechnen lassen.

    Wir haben auch kontrollierte Wohnraumlüftung....als Kamin haben wir von Erlus den LAS für die Gastherme und den LAF für den Holzofen (den wir noch nicht haben ) gewählt.
    Beide holen sich ihre Zuluft vom Kamin runter.
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  4. #3
    T9-Liebhaber
    Gast
    Falls falsch rübergekommen!

    "Ist die E-Heizung als Zusatz sinnvoll? Wir haben ja die Solarheizung, den Kamin und die Lüftungsanlage.."

    Dieser Satz hört sich für mich an, als wenn der Fragesteller am liebsten die E-Heizung ganz weg lassen würde.
    Was ja wohl kaum möglich ist.
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  5. #4
    Themenstarter

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    Hallo und danke für die Antwort,

    so war das nicht gemeint, mich würde es interessieren, ob diese E-Heizung als Heizung im eigentlichen Sinne sinnvoll ist, oder wir doch eine Gasheizung, aber zu einem Aufpreis von etwa 5000 Euro installieren sollen.

    Es wäre interessant, ob durch die dicke Außenhülle (20 cm Styropor), den Kachelofen (der im Winter durchgeschürt werden soll), die Wohnraumbelüftung und die Solaranlage, soviel Heizenergie gespart werden kann, dass die E-Heizung eigentlich nur selten oder nur im kleinen Betriebsmodus arbeiten kann und es somit wirtschaftlicher ist, diese zu nehmen als die Gasheizung, die sich ja auch erstmal armotisieren muß

    Mfg
    Chris
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  6. #5
    Hendrik42
    Gast
    der Begriff E-Heizung ist mir viel zu unspezifisch. Als E-Heizung werden viele Dinge bezeichnet.

    Sag mal Herstellernamen und Typenbezeichnungen. Bei einem KfW60 Haus glaube ich nicht, daß es sich um eine Direktstromheizung handelt, da das zu schnell die Verbrauchszahlen "kaputtmachen" würde.

    Also, was für eine WRG? Was für eine "E-Heizung"? Was für ein Speicher für Warmwasser usw. Fußbodenheizung? Niedrigtemperaturheizkörper?

    ICON Haus? Ich glaube, die bauen auch Luft/Wasser Wärmepumpen ein. Und das ist dann keine "E-Heizung". Je nach Modell kann man die gut bis sehr gut mit Solarthermiekollektoren koppeln. Wirtschaftlich ist das zwar nicht, aber gut für die Umwelt und das eigene Gefühl.

    Gruß, Hendrik
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  8. #6
    Themenstarter

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    Hallo und danke für die Antwort.

    Das KFW-60 Paket besteht aus folgendem:

    467008 KfW-60-Paket: (lieferbar ab 29.08.2005) Solar-Anlage zur Warmwasser-Erwärmung und Heizungsunterstützung bestehend aus:
    6Solar-Flachkollektoren 6 x 2,1 m_ = 12,6 m_ förderfähige Brutto-Kollektorfläche. Besonders geeignet für direkte und diffuse
    Solareinstrahlung durch Kupfer-Flächenabsorber mit Hochselektiv-Beschichtung, Aluminium-Rahmen + Rückwand:
    Seewasserbeständiges Rahmenprofil mit kondensationsfreier Be- und Entlüftung des Kollektors, Farbe: Aluminium Natur.
    Abdeckung aus hochtransparentem Prisma-Solar-Sicherheitsglas, s = 4 mm Wärmedämmung: Ausdampfungsfreie Mineralwolle 50
    mm, Hydraulische Verbindung der Kollektoren untereinander mit integrierter Verschraubung. Aufdach-Montage-Set
    Edelstahl/Aluminium für senkrechte Anordnung der Kollektoren. Solar-Steigleitung aus Edelstahl-Wellrohr mit
    hochtemperaturbeständiger Wärmedämmung.Solar-Station komplett mit Solar-Umwälzpumpe, Sicherheitsventil, Thermometer,
    Füll+Entleerungshahn, Strömungsmesser zur Funktionskontrolle (Bestandteil des Funktionskontrollgerätes). Digitale Solar-
    Temperatur-Differenz-Regelung, Pumpen-Drehzahl-Regelung in Abhängigkeit von der Solar-Einstrahlung und Überwachung der
    maximalen Speicher-Temperatur. Solar-Druck-Ausdehnungsgefäß, Inhalt 35 Liter. Automatischer Mikroblasen-Luftabscheider.
    Betrieb mit Solar-Flüssigkeit (ungiftiger Korrosions- und Frostschutz, Basis Propylenglykol). Solar-Schichten-Speicher, Inhalt 400
    Liter: Warmwasser-Standspeicher nach DIN 4753 für zentrale Warmwasser Heizungs-Versorgung, Behälter aus Spezialstahl.
    Wasserseitiger Korrosionsschutz durch hochwertige 2-Schicht-Vacuumemaillierung mit wartungsfreier TITAN-Fremdstrom-
    Anode, Speicherthermometer. Energiesparende PU-Wärmedämmung (100% FCKW-frei). Der Solar-Schichten-Speicher ist mit 3
    Wärmetauschern ausgestattet:
    - Unten: Solar-Kupfer-Rippenrohr-Wärmetauscher (2,3 m_) mit galvanischer Trennung
    - Mitte: Heizungs-Wärmetauscher zur solaren Heizungsunterstützung (1,5 m_)
    - Oben: Nacherwärmungs-Wärmetauscher (1,0 m_)
    Die Elektrowarmwasserheizung „E-Direkt-ÖKO-Heizung“ wird nur als Zusatzheizung bei nicht ausreichenden solarem
    Energieangebot zugeschaltet.


    und die Wärmepumpe, Be- und Entlüftung mit WRG besteht aus:

    Die in der Grundausstattung befindliche Elektrowarmwasserheizung wird mit einer Wärmepumpe gekoppelt, die mit kontrollierter
    Wohnraumlüftung durch Abluftwärmerückgewinnung in einem vergrößerten Speicher Brauchwasser erwärmt


    die Heizung ist eine:

    Elektrowarmwasserheizung „E-Direkt-ÖKO-Heizung“ mit Aussentemperatursteuerung, Innenraumregelung und
    Warmwasserspeicher ca.120 ltr.


    Das sind bis jetzt die Daten aus der Bau- und Leistungsbeschreibung. Ich hoffe damit kann jemand was anfangen.

    Mfg
    Chris
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  9. #7
    Hendrik42
    Gast
    12qm Solarkollektoren und nur 400l Speicher? Ich denke, das ist zu wenig.

    Welche Wärmepumpe ist es denn nun? Nibe Fighter 315? Nibe Fighter 600P? Oder ein anderer Hersteller? Soll die die Heizung machen und/oder Warmwasser wenn die Sonne nicht scheint?

    Zum Verständnis: so eine o.g. Nibe Anlage (die von ICON in der Vergangenheit verwendet wurden) macht KWL und WRG und damit Warmwasser und Heizung. So eine Kiste kann Dir das Haus (vor allem, wenn es KfW60 oder besser ist) vollständig heizen, kann aber auch von einer Solarthermieanlage unterstützt werden. Die WPs funktionieren am besten/wirtschaftlichsten mit Fußbodenheizung. Eine Unterstützung durch eine Elektro-Direktheizung nicht nicht notwendig und aus meiner Sicht nicht sinnvoll.

    Hast Du eine Fußbodenheizung? Das würde ich auf jeden Fall machen.

    Ist KfW40 gegenüber KfW60 sinnvoll? Ja, wenn man es sich leisten kann. Für die Umwelt ist es immer prima.

    Die Auslegung der Solarthermieanlage würde ich mal auf haustechnikdialog.de zur Diskussion stellen, da sind mehr Fachleute für sowas.

    Gruß, Hendrik
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