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  1. #1

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    Fehler bei ENEV Berechnung?

    Wir haben das Ergebnis für die Wärmebedarfsberechnung erhalten.

    Uns wurdert jedoch der Wert für die Gesamtaufwandszahl von 1,33 - außerdem dass statt Gas als Energieträge "Fern/Nahwärme" im Ergebnis steht (ENEV-Programm von Wienerberger) - insgesamt die nur sehr knappe Unterschreitung des zulässigen Höchstwerts...

    Paßt eine Gesamtaufwandszahl von 1,33 zu einer Gasbrennwerttherme?

    Danke, Stefan Koser

    --------------------
    Unsere Rahmendaten: T14, 36,5cm

    Hüllfläche 434,86 m²
    Bezugsfläche 185,92 m²
    Bruttovolumen 581 m³
    Hüllflächenfaktor A/V 0,75 1/m
    Fensterflächenanteil fs 0,24
    Nutzbare interne Gewinne Q''i 29,93 kWh/m²a
    Nutzbare Solargewinne Fenster Q''s 36,59 kWh/m²a
    Nutzbare Gesamtgewinne Q''q 66,51 kWh/m²a
    Lüftungswärmeverluste Q''v 49,58 kWh/m²a
    Transmissionswärmeverluste Q''T 88,12 kWh/m²a
    Wärmebrückenverluste Q'' WB 10,26 kWh/m²a
    Reduzierung durch Nachtabsenkung Q'' il 6,9 kWh/m²a
    Flächenbez. Transmissionswärmeverlust vorh. H' T,vorh 0,485 W/m²K
    Flächenbez. Transmissionswärmeverlust zul. H' T,zul. 0,5 W/m²K
    Transmissionswärmeverluste vorhanden/zulässig 97%
    Heiztage Rechenwert 207 d
    Gebäudeheizlast Q geb 13,3 kW

    Ergebnis:
    Heizwärmebedarf Q'' h 74,55 kWh/m²a
    Warmwasserbedarf Q'' TW 12,5 kWh/m²a
    Gesamtaufwandszahl e P 1,33
    Primärenergiebedarf vorh. Q''p, vorh. 115,78
    Primärenergiebedarf zul. Q''p, zul. 116,39
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  2. Fehler bei ENEV Berechnung?

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  3. #2
    Hendrik42
    Gast
    1,3 für eine Gasbrennwert kann wohl sein. Aber der Energieeinsparausweis muß mit der Heizung gerechnet werden, die bei Dir eingebaut wurde. Nicht mit etwas anderem. Mit dem Energieeinsparausweis wird immerhin die Einhaltung eines Gesetzes (EnEV) dokumentiert!

    Es ist normal, daß die geforderten Werte nur knapp unterschritten werden. Es ist zulässig und Dein Bauunternehmer hat ja kein Geld zu verschenken.

    Frag ihn doch mal, was das Haus als KfW60 Haus kosten würde. Das wäre eine gute Investition in die Zukunft, denn die Energiepreise steigen auf jeden Fall, und es gibt gute Anzeichen dafür (PeakOil usw.), daß das ganze bald nichtlinear wird. Aber dann ist Heizung wahrscheinlich unsere letzte Sorge...

    Gruß, Hendrik
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hendrik, wir sind erst in der Planung, Baugenehmigung ist gerade abgegeben. Außerdem sind wir unser eigener Bauherr. Brennstoff ist definiv Gas, konkrete Brennwerttherme ist noch nicht ausgesucht. Wie kann man prüfen, ob der Bau-Ing. falsch gerechnet hat? Wer könnte denn mit einem Beispielgasbrennwertgerät denn mal eine Kontrollrechnung durchführen....? Oder hat selbst vergleichbare Werte?
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  5. #4
    Avatar von bauhexe
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    Der Planer muß den richtigen Erzeuger verwenden

    sonst ist der Nachweis hinfällig. Und gerade in einem Fall wo ja auch der Kaminkehrer den Schornstein abnehmen muß, fällt es ja nun wirklich auf, dass keine Fernwärme eingesetzt.
    Laß den Planer die Anlagendaten tauschen, ist ja sein Fehler, und eventuell die Dämmung verbessern, das wäre je sowieso notwendig um die EnEV zu erfüllen.
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  6. #5
    Griller
    Gast

    re

    Zitat Zitat von stefan_k
    Wir haben das Ergebnis für die Wärmebedarfsberechnung erhalten.

    Uns wurdert jedoch der Wert für die Gesamtaufwandszahl von 1,33 - außerdem dass statt Gas als Energieträge "Fern/Nahwärme" im Ergebnis steht (ENEV-Programm von Wienerberger) - insgesamt die nur sehr knappe Unterschreitung des zulässigen Höchstwerts...

    Paßt eine Gesamtaufwandszahl von 1,33 zu einer Gasbrennwerttherme?

    Danke, Stefan Koser

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    Lüftungswärmeverluste Q''v 49,58 kWh/m²a
    Transmissionswärmeverluste Q''T 88,12 kWh/m²a
    Wärmebrückenverluste Q'' WB 10,26 kWh/m²a
    Reduzierung durch Nachtabsenkung Q'' il 6,9 kWh/m²a
    Flächenbez. Transmissionswärmeverlust vorh. H' T,vorh 0,485 W/m²K
    Flächenbez. Transmissionswärmeverlust zul. H' T,zul. 0,5 W/m²K
    Transmissionswärmeverluste vorhanden/zulässig 97%
    Heiztage Rechenwert 207 d
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    Ergebnis:
    Heizwärmebedarf Q'' h 74,55 kWh/m²a
    Warmwasserbedarf Q'' TW 12,5 kWh/m²a
    Gesamtaufwandszahl e P 1,33
    Primärenergiebedarf vorh. Q''p, vorh. 115,78
    Primärenergiebedarf zul. Q''p, zul. 116,39


    Bei mir im enev ist der Ist-Wert auch nur knapp unter dem maximal zugelassenen Wert. (Primärenergiebedarf vorh. Q''p, vorh. 115,78
    Primärenergiebedarf zul. Q''p, zul. 116,39)

    Ist das generell so???
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  7. #6
    Griller
    Gast
    sorry ....

    mein enev:

    also bei mir steht 140,50 (ist wert primärenergie m² a)
    141,8 (maximale errechnete Wert)
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  8. #7

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    Nö...

    aber ´s reicht doch, oder wie seh ich das.
    Sie haben ein Haus mit Minimalststandard. Der ist gesetzlich vorgeschrieben.
    Mehr kost mehr.
    BT, seh ich das richtig?
    MfG
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  9. #8
    Griller
    Gast

    re

    nein wurde vom Architekten geplant.

    Bungalow, 115 m², 30ér Porenbetonaußenwände
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  10. #9

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    oha... fernwärme
    wenns wirklich knapp ist, funktioniert der nachweis mit der gastherme nicht mehr. soweit ich zu testzwecken selbst mal rumgeschummelt habe macht die fernwärme aus 14 cm wlg035 -> 12cm (grobes beispiel)
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  11. #10
    Griller
    Gast

    Frage

    @sepp: auf welchen Beitrag bezieht sich dein Beitrag?
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  12. #11

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    <kreisch>
    alles was ich sagen wollte ist, daß die rechnung bei einer gastherme nicht mehr funktioniert.
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  13. #12
    Griller
    Gast
    also beziehst du dich auf den Beitrag von stefen_k......wo im enev Fernwährme angegeben wurde?

    Danke
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  14. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  15. #13
    Hendrik42
    Gast
    Ich behaupte, dass es generell so ist, dass die vorgeschriebenen Werte nur leicht unterschritten werden. Außer bei Holzständerbauweise, weil dort prinzipbedingt eine bessere Dämmung auch im "Standard" vorliegt.

    Aber frag Deinen Architekten nochmal, was das Haus als KfW60 Haus kostet (auch wenn Du die Förderung nicht willst/brauchst). Das sollte nicht so viel mehr sein (max. 10kEUR) und drückt den Energieverbrauch für ein EFH auf fast die Hälfte von dem was vorgeschrieben ist.

    Was Du heute in die Dämmung steckst, sparst Du Dein Leben lang. Und Deine Kinder auch noch...

    Gruß,

    Hendrik
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  16. #14
    Hendrik42
    Gast
    Sorry, bei Dir hätte das Haus als KfW60 Haus sogar noch weniger als die Hälfte Primärenenergiebedarf, nämlich 60kWh/qm/a statt 140kWh/qm/a.
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