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Dachgeschossausbau - Eigenleistung - Trockenbau

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  1. #1

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    Dachgeschossausbau - Eigenleistung - Trockenbau

    Hallo zusammen,

    wir haben vor unser Dachgeschoss in Eigenleistung mit professioneller Einweisung selber auszubauen um Lohnkosten einzusparen. Das Material wird uns im vollen Umfang zur Verfügung gestellt.

    Ich habe in der Vergangenheit bereits ein Haus mit Baujahr 1920 kernsaniert... und neue Innenwände mit Aluständerwerk erstellt. Unter anderem auch ein Bad.

    Nun wollte ich mir vorab mal ein paar Informationen dazu einholen, bevor es mit großer Wahrscheinlichkeit im Sommer 2013 losgeht.

    Wie gesagt, ein bisschen Erfahrung habe ich und eine Person zur Überwachung und Anleitung wird uns vom Bauträger gestellt.

    Könnt ihr Videos, Literatur oder Internetseiten mit genauen Beschreibungen empfehlen um sich einfacher darauf vorzubereiten?

    Habt ihr evtl. Bedenken oder Tipps, worauf ich achten muss oder ggf. Hilfe benötige?

    Im Anhang findet ihr den Auszug der Eigenleistungen.
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  2. Dachgeschossausbau - Eigenleistung - Trockenbau

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
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    Könnte jemand evtl. meinen Thread in "Trockenbau" schieben? Bin hier doch wohl falsch
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  4. #3

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    Einen Hinweis habe ich:

    Trockenbau ist so ziemlich das ungeeignetste Gewerk zum Sparen von Lohnkosten! Trockenbauer haben den niedrigsten Stundensatz auf dem Bau und gleichzeitig ist sachgerechter Trockenbau einschl. Dämmung und Dampfsperre/luftdichter Schicht das für Laien mit als nervigstes empfundene Gewerk.
    Vom ordentlichen Spachteln durch Laien mal ganz abgesehen!

    Rechnet man jetzt noch die verlängerte Doppelbelastung durch Miete+Zinsen hinzu (Zeitunterschied Trockenbauer - Laie), wird die Eigenleistung hier in aller Regel zu einem Verlustgeschäft!

    Ausserdem bürdet sich der Laie mit der Erstellung der luftdichten Schicht (Dampfsperre) ein sehr hohes Schadenrisiko auf!

    Mein Rat an alle Häuslebauer - Finger weg vom Trockenbau, es rechnet sich nicht.
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  5. #4
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    Vielen Dank für deine Einschätzung.
    Durch den Trockenbau würden wir rund 3.400 EUR sparen.

    Weitere Eigenleistungen sind Malerarbeiten mit 4.300 EUR und Bodenbeläge (außer Fliesen) mit 2.600 EUR.

    Die Gesamtsumme von 10.300 EUR ist für uns schon sehr gut.

    Vorausgesetzt, die Arbeit wird von uns gut ausgeführt. Wo würdet ihr denn Einsparen bzw. Eigenleistungen einbringen?
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  6. #5

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  7. #6

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    Ausserdem spart Ihr keine 3.400 €
    Davon sind nämlich abzuziehen:
    Doppelbelastung Zins und Miete für die Mehrbauzeit
    Spritkosten für die Fahrten zur und von der Baustelle, zum und vom Baumarkt
    Wertminderung des Lasten-PKW durch Baudreck/Anschaffung eines Bauautos
    ggf. Werkzeugkosten
    Speisen und Getränke
    Beiträge für die BauBG
    Materialkosten für den "Kleinkram" - Dübel, Schrauben, Bruch, Verhau, vermessen,
    Entsorgung der Reste
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  8. #7
    Themenstarter

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    Die Arbeiten können parallel ausgeführt werden so dass keine Doppelbelastung der Miete entsteht. Wenn doch, ist diese jedoch deutlich geringer als der Einsparbetrag.
    Spritkosten benötigen wir keine. Baugrunstück ist keine Minute mit dem Auto entfernt (Fußweg 1 Minute).
    Baumaterial wird gestellt. Werkzeug muss jedoch angeschafft werden wenn nicht gestellt. Baumarkt liegt neben der Arbeit. Kann also während der Mittagspause oder nach Feierabend hinfahren.
    Speise und Getränke brauche ich auch zuhause
    Beiträge für die BauBG sind über Wfa abgedeckt.
    Reste werden durch den Bauträger entsorgt.
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  9. #8

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    Zitat Zitat von FamilieK Beitrag anzeigen
    Vorausgesetzt, die Arbeit wird von uns gut ausgeführt. Wo würdet ihr denn Einsparen bzw. Eigenleistungen einbringen?
    Was bedeutet "gut" ausgeführt? Ich würde nur Eigenleistungen erbringen in Gewerken für die ich die notwendigen Fachkenntnisse besitze und in denen ich über ausreichend Erfahrung verfüge. Selbstverständlich gehört auch dazu, dass man das notwendige Werkzeug besitzt.

    Alles andere läuft eher unter "Jugend forscht" und verursacht Kosten anstatt Einsparungen.

    Gruß
    Ralf
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  10. #9

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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    Vom ordentlichen Spachteln durch Laien mal ganz abgesehen!
    Da haben Sie Recht, habe nur in einem Mini Bad die Dachschrägen selber gemacht und würde das nie wieder selber machen (Spachteln ist echt das schlimmste). Ich weis bis heute nicht wie die Trockenbauer das so schnell und gut hinbekommen, Hut ab vor denen.
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  11. #10
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    Ich habe ja bereits schon einen Innenausbau (ohne Dächer) hinter mir. Ähnlich stelle ich es mir beim Dachausbau vor. Im Internet habe ich mir einige Videos anschaut die allerdings nicht wirklich die richtige Vorgehensweise zeigen.
    Jedoch mit einem Fachmann an meiner Seite, traue ich mir das schon zu... die Arbeit gut und richtig auszuführen. Das Werkzeug werde ich mir anschaffen, wenn noch nicht vorhanden. Das dürfte aber kein großer Kostenfaktor sein.
    Das Spachteln sehe ich persönlich als das Einfachste... Gips richtig Mischen, Schraublöcher und Fugen zuspachteln. Noch das Fugenband dazu und nochmals spachteln und alles hinterher schön schleifen (keine Unebenheiten). Wie bereits beim Innenausbau.

    Und, ich freue mich total darauf. Das ist für mich eine gute Abwechslung zum Büroalltag. Das ist für mich eine Art von Abschalten. Auf der anderen Seite hat man natürlich keine Sorgen und auch keine Zeitprobleme wenn ich es einfach in Auftrag gebe. Aber das schöne Geld Das kann ich hinterher zusätzlich in ein Carport oder Gartenhütte stecken... oder Außenanlagen? Hmmm... Geld

    P.S.: über 100m² Wohnfläche mit Kernsanierung. Neue Kabel, neue Rohre, neuer Boden, neue Wände, neue Heizung, neue Heizkörper... 3 Monate benötigt. Und das nur nach Feierabend und am WE. Und es sieht toll aus!
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  12. #11
    Avatar von mian
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    Dann ist doch alles super. Wenn du es dir zutraust und du keine zwei linken Hände hast...Was ist dann nochmals die Frage / dein Problem?

    Noch ein Hinweis von mir, bin auch gerade an einer Kernsanierung dran, Anleitungen und Videos sind das eine, die Umsetzung in der Praxis das andere. Oft ist es so, dass man erst "den Dreh raus hat" wenn man fast fertig ist. Na ja, bin bisher trotzdem zufrieden mit dem Ergebnis wenn es auch oft sehr sehr anstrengend nerven- und kräfteraubend ist.

    PS: Empfehle dir noch auf den Seiten der bekannten Hersteller K.... oder R..... vorbeizuschauen, dort gibt es für alle Details/Anschlüsse die entsprechenden Dokumente. Aber das sollte ja klar sein.
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  13. #12

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    @RD, den niedrigsten Lohn haben die TB nicht, da der Trockenbau immer noch zu dem Stuckgewerbe gehört, beträgt der TL ca. 17€/Std., was du meinst sind die Sub's die für 6-8€/Std. arbeiten, entsprechend ist ihre Kenntniss und Qualität
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  14. #13
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    So, hier mal ein paar Fotos von meiner ausgeführten Arbeit als Laie.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    Und weitere Bilder
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  17. #15
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