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  1. #1

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    Dampfbremse, Unterkonstruktion bei Winddruck

    Hallo Allerseits,

    ich hätte paar Fragen um die Problematik der Dampfbremse und GK Holz-Unterkonstruktion an der Dachschräge mit Zwischensparrendämmung an einem windigen Standort abzuklären.

    Wegen dem Winddruck ist eine gute Unterstützung der Dämmung sehr wichtig, in der Nachbarschaft ist schon mal in der Bauphase die Dämmung samt Folie herausgefallen. Obwohl theoretisch nicht nötig bei 16 cm Glasswolle, 65 cm Sparrenabstand, halte ich Querlatten direkt unterhalb der Dämmung/Dampfbremse für optimal. Nur kriege ich damit beim Ausrichten der Lattung keinen Anpressdruck um die Schraubenlöcher abzudichten. Die Konstruktion soll nach Möglichkeit wenig Raumhöhe wegnehmen.

    Ich weiß, dass die übliche Methode ist: Folie auf die Sparren tackern, Latten längs zur Pressung, Querlatten ausrichten. Damit würde die Dampfbremse ca. 4 cm durchhängen. Ist das nicht problematisch?

    Meine Idee wäre: Längs-Latten ausrichten, darauf Dampfbremse tackern und verkleben, Querlatten verschrauben.
    Was haltet Ihr davon?

    Müssen die Latten, egal ob längs oder quer, auch in der Neigung ausgerichtet werden, weil die Sparren teilweise verdreht und rund ausgetrocknet sind? Maximal habe ich 8 mm bei 80 mm Sparrenbreite gemessen.

    Viele Grüße
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  2. Dampfbremse, Unterkonstruktion bei Winddruck

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  3. #2
    Avatar von Peeder
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    Wegen dem Winddruck ist eine gute Unterstützung der Dämmung sehr wichtig
    bei 65 cm Quatsch.

    was machst du bei der Wind abgewanden Seite, bei dem ein Unterdruck entsteht ??

    Bei der UK rate ich immer ( und wird bei uns nur verwendet ) eine Metall UK mit justierbaren Direktabhängern .

    Peeder
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hallo Peeder,

    bei der Wind abgewandten Seite arbeitet Unterdruck gegen die Schwerkraft, daher eher unproblematisch. Bei der Wind zugewandten mit der Schwerkraft, die Kräfte addieren sich.

    Ich schätze Deine Beiträge und Kompetenz an Hand dieses Forums hoch ein, aber mit "Quatsch" abgetan ist es zu einfach.

    Du arbeitest bestimmt gewissenhaft bei der Dämmung, Folie, UK und Beplankung, oder hast dafür gute Leute.
    Aber hast Du noch nie gesehen, dass Klemmfilz durchhängt, Tackerklammern ausreisen, auf Zug belastete Verklebung aufgeht, Verklebung bei Falten in der Folie aufgeht?
    Wie kann man das alles mit den Direktabhängern vermeiden, die Kräfte abfangen.
    Gerade diese Fehler habe ich alle bei einem Bauträgerhaus und muss die Dampfbremse ersetzen (hier dicke blaue Dampfsperre und Siga Klebebänder), habe natürlich nicht vor die Fehler zu wiederholen.

    Meinst Du meine Idee ist Quatsch, weil fachlich unsinnig oder nur zu viel Aufwand für eine minimale Verbesserung?

    Grüße
    tfugit
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  5. #4

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    warum machst du nicht die Dämmung und dann einfach eine Lattung auf die Sparren? Dann hält die Folie die Dämmung und die Folie wird von den Latten gehalten. Und die Wandanschlüsse bekommen auch eine Latte drauf... Da drauf dann eine ausgerichtete Querlattung aus 3x8er Latten für die Gipskartonplatten.

    DAS ist ein bewährter Anschluß, noch nie Probleme mit bekommen...

    Wie soll die Dämmung rausfallen, wenn die Konterlattung auf den Sparren ist? Ich glaube nicht das das bei dem Bau gewesen ist... NUR FOlie ist natürlich MURKS
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  6. #5
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von H.PF Beitrag anzeigen
    warum machst du nicht die Dämmung und dann einfach eine Lattung auf die Sparren? Dann hält die Folie die Dämmung und die Folie wird von den Latten gehalten.
    Hallo H.PF,

    die Idee war eben möglichst keinen Druck auf der Folie zuzulassen, damit nicht die Folie die Dämmung und dem Winddruck standhält, sondern die Querlatten. Presslatte zur Wand habe ich auch vorgesehen.

    Ich habe im ersten Post auch geschrieben, dass ich Deine bewährte Lösung kenne, mache mir aber Sorgen, weil es bedeutet, dass die Folie 4 oder sogar 5 cm durchhängen kann.

    Die Dämmung in dem besagten Fall ist nach Innen gefallen in der Bauphase, als es noch keine Lattung gab, das zeugt aber davon, dass es dabei nicht zu unterschätzende Lasten gibt.

    Grüße
    tfugit
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  7. #6

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    äääh... DAS ist NORMAL, das ist die Eigenlast der Dämmung... Das ist völlig ausreichend, wenn du da die Konterlattung auf die Sparren aufbringst... Und das man mit Schlaufe abklebt ist auch völlig normal...

    Man kann es manchmal auch wirklich übertreiben...

    Da kommen kaum Lasten zusammen, das sind zu vernachlässigende Streckenlasten, wenn man das mit Konterlatte abfängt. Aber die Tackerklammern sind nur eine Montagehilfe, ich lass das nicht mal übers Wochenende so stehen... DA ist mir das nämlich auch schon passiert...

    Aber sonst? Aller Dächer, die ich so gedämmt habe bisher stehen alle noch problemlos...
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  8. #7
    Themenstarter

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    Danke H.PF,

    es klingt überzeugend und erleichtert die Arbeit enorm.

    Wobei ich den Unterschied zwischen Deiner und Peeder's Lösung (UK betreffend) bemerkenswert finde.
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  9. #8

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    Ich = Dachdecker = Latten

    Peeder = Trockenbauer = Blechkopp

    Ich kann mit dem Blechzeug nicht umgehen, Holzzeug geht mir leichter von der Hand und ich weiß wie ich damit umgehen muß...
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  10. #9
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    Hallo H.PF,

    ich möchte noch mal nachhaken und fragen welche Latten-Querschnitte nimmst Du zum Anpressen unter den Sparren und für die Presslatte zur Wand.

    Grüße
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  11. #10

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    3x5 weils bei mir meistens rumliegt... 24X48 reicht aber auch... Die Traglattung verschraubst du ja mit dem Sparren und nicht nur mit der Latte...

    Traglattung 3x8, bei 3x5 kommst du mit den Randabständen nicht hin...
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  12. #11
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    Guten Morgen,

    gestern habe ich bei Isover Beratung angerufen mit einigen Fragen zur Dämmung/Dampfbremse/Verklebung und auch nach der UK gefragt.

    Der Herr sagte entschieden, dass eine Querlattung, max. Abstand 50 cm, direkt unter der Dampfbremse Vorschrift ist, alles andere, wie Direktabhänger oder Längslattung auf der Folie ist nicht fachgerecht.

    Und nun?
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  13. #12

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    Und nun soll der Herr dir mal sagen wo das steht, mit ganz genauen Angaben, DIN Nr. Etc.
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  14. #13
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    Habe nochmal angerufen und gefragt.

    Es ist DIN 4108 Teil 7, wo sinngemäß drinsteht, dass die auf die Folie und Verklebung einwirkende Kräfte zu verhindern sind, z.B. durch Querlattung.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Avatar von Flocke
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    Wenn Dämmung fachgerecht eingebracht wurde, dann steht die auch alleine in den Gefachen. Auch über kopf. Ist Sie zu groß geschnitten worden, dann wirft sie einen Bauch und drückt aus dem Gefach. Ist sie zu klein geschnitten fällt sie von allein wieder raus. Die von Dir geschilderten Probleme habe ich noch nie selber erleben dürfen. Weder bei Wind noch sonstwie.
    Wenn Du sichergehen willst, verlege die DB Folie Stramm und Faltenfrei über die Sparren, nagel eine kleine Leiste entlang der Sparren und bring Deine UK auf, egal ob Holz oder Metall.
    Selbst wenn ich Zellulose einblase reißen mir nicht die Klammern aus und hier wird mit anderen drücken gearbeitet
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  17. #15

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    Bin kein Experte, verstehe die Fragestellung aber nicht - Bei einem Sparrenabstand von 65cm ist das überhaupt kein Thema.
    Im OG habe ich Sparrenabstände von teilweise 86cm gehabt und der Klemmfilz hat selbständig ohne Gegentun gehalten. (es kommt auf die Qualiät und Lagerdauer der Dämmung an, hatte isdochegal)

    Danach kommt die Dampfbremse angetackert an die Sparren und die Schalbretter (22mm x 100mm) quer auf die Sparen und gut ist - Danach kannst du wunderbar beplanken.
    Wo soll die Dämmung denn hin? Das Ganze wird doch von den Schalbrettern/Dachlatten gehalten - Zudem wiegt das ganze doch überhaupt nichts.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken  
    Geändert von Ralf Dühlmeyer (21.09.2012 um 18:07 Uhr) Grund: nw
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