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  1. #1

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    Frage Frage Dachdämmung ohne Dampfbremse

    Hallo,

    wir sind dabei unser Dach sanieren und dämmen zu lassen.
    Geplant ist Zwischensparrendämmung 120 mm und Gutex aufdach mit ca. 160 mm

    Zum Haus
    Das Haust hat bereits im ersten Stok komplett schrägen. Hier sind die Wohnräume auch alle von innen ausgebaut und renoviert.
    Der Spizboden / Dachboden wird nun zusätzlich als Wohnraum erschlossen.

    Nun meine Frage.
    Uns liegt nun ein Angebot vor in dem Bereich des ersten Stockwerk keine Luftdichtschicht / Dampfbremse eingebracht werden soll.
    Im neu auszubauenden Spitzboden schon. (hier ist von ihnen auch alles offen und einfach zu verarbeiten.)
    Im ersten Stock müsste due Dampfbremse von Außen eingebracht werden.
    Dies wäre jedoch laut Aussage des Handwerkers nicht notwendig, da die verputzen Wände schon luftdicht seien sollten?

    Kann man das glauben? Es besteht ja auch immer die Gefahr der Rissbildung bei den verputzten Gipskartonplatten.

    Danke für Eure Meinung.

    Grüße
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  2. Frage Dachdämmung ohne Dampfbremse

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Mahlzeit, in meinen LV`s ließt sich die Thematik in etwa so:

    Vorgenannte Dampfsperre an alle An- und Abschlußbereiche nach DIN 4108 Teil 7 mit geeignetem Klebeband oder mit Systemkleber
    und Anpreßleiste lt. Hinweis 2) luftdicht anschließen.

    Hinweis:

    1)

    Stellt die raumseitige Putzschicht und der
    Putzträger bereits die notwendige Luftdichtigkeitsschicht dar, dann dient die vorbenannte Dampfsperre lediglich als
    Diffusionssperre(bremse) und wird an den
    Anschlußbereichen lediglich gegen z.B.
    Abrutschen gesichert.
    Diese Leistung ist im Einheitspreis der
    vorbenannten Position enthalten.

    Die raumseitigen Fugenausbildungen der inneren Beplankung muss in diesem Fall dauerhaft gewährleistet sein und obliegt der bauseitigen Unterhaltung.

    2)

    Soll die vorbenannte Dampfsperre gleichzeitig
    die Funktion der Luftdichtigkeitsschicht nach
    DIN 4108 übernehmen, so muss diese
    an allen Anschlußbereichen dauerhaft
    luftdicht angeschlossen werden.

    In diesem Fall müssen Anschlußbereiche
    bauseits tragfähig, eben und ohne An-haftungen vorbereitet sein. Andernfalls
    werden diese notwendigen Vorarbeiten
    nach Aufwand gesondert berechnet.

    Grüße
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  4. #3
    Themenstarter

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    Danke für die Antwort.
    Wenn ich es richtig vestehen hat der Handwerker also nicht unrecht
    Allerdings müssen wri als Bauher die Luftdichtheit garantieren, was aus meiner Sicht ja schlicht nicht möglich ist.
    Eine Rissbildung im Putz kann ja immer entstehen und war ja auch vorhanden als wir renoveirt hatten.
    Natürlich wurde alles ausgebessert und vorher großflächig mit Gewebeband versehen.

    Kann mir jemand die Folgen beschreiben wenn die Luftdichtheit nicht gewährleistet ist?

    In einem weiteren Angebot steht zum Thema Luftdichtheit überigens folgendes

    Luftdichtung
    Lieferung und Montage der variablen Klimamembran zur Luftdichtung spezielle Sanierungsfolie für die Altbausanierung, variablem Sd Wert vollflächig über den ganzen Dachbereich, inkl. Flächenverklebung (Lohn) Lieferung von spez. Luftdichtungsmasse und Klebebänder zur luftdichten Anschluss- und Stossverklebung
    Das Abkleben auf dem Mauerwerk und an den Anschlusspunkten wird auf Stundenrapport abgerechnet ( Mittellohn)

    Da es aber immer um den Preis geht möchte man gerne wissen was notwendig ist und was nicht.
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  5. #4

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    Kann mir jemand die Folgen beschreiben wenn die Luftdichtheit nicht gewährleistet ist?

    Die Folge davon wäre Konvektion, d.h. das feuchtwarme Raumluft unmittelbar in die Konstruktion gelangt und dort
    abhängig von Temperatur/Dampfdruckdifferenz übermäßigen Tauwasserausfall verursacht und diese schädigend beeinträchtigt.

    Da es aber immer um den Preis geht möchte man gerne wissen was notwendig ist und was nicht.[/QUOTE]

    Die Antwort gestaltet sich schon schwieriger, denn wenn sich zwei finden, setzt üblicherweise der Verstand aus....

    Grüße
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  6. #5
    Themenstarter

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    Mit notwendig meine ich auch zu empfehlen.
    Das damit wohl Mehrkosten entstehen können ist klar.
    Diese stehen ja den möglichen Schäden gegenüber.

    Mein erstes Fazit ist nun das der Handwerker zumindest nichts falsches gesagt hat.
    Er scheint jedocht manche Sachen nicht erwähnt bzw. nicht genau erwähnt zu haben.

    Mein zweites Fazit ist das Luftdichschicht zur Sicherheit auf jeden Fall angebracht ist.
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