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  1. #1

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    Kellerdämmung und Baugrubenverfüllung

    Guten Abend zusammen,

    wie sind momentan mitten im Rohbau unseres EFH mit Keller. In der nächsten Woche soll die Baugrube wieder verfüllt werden.
    Dies geschieht auf unseren Wunsch hin mit dem Aushubmaterial.
    Hinweis zum Aushubmaterial: Schluff, feinsandig, kiesig. (weitestgehend Lehmboden). Gemäß Baugrundgutachten ist das Verfüllmaterial begrenzt verdichtungsfähig.

    Die Kellerwände werden gem. DIN 18195-4 (Schutz vor aufstauenden Sickerwasser) und 4cm INA-Drainplatten abgedichtet.

    Unser Bauunternehmen lehnt aus fachlicher Sicht die Verfüllung mit dem Material ab und möchte von der Gewährleistung (Abriss Drainplatten etc.) ausgenommen werden.

    Aus privaten Umfeld weiß ich (9 Jahre altes Haus), dass das Material zur Verfüllung genutzt wurde und bis auf Sockelabriss (an der später errichteten Terasse) keine weiteren Schäden bisher erkennbar sind. Eine Verdichtung erfolgte damals nicht bzw. unzureichend.

    Frage:
    a) Kann es bei der Setzung des Verfüllmaterials zu einem Abriss der Drainplatten kommen?
    b) Wie kann man dem Abriss vorbeugen (Noppenfolie, Noppenfolie mit Vlies, sonstiger Gleitmaterial)
    c) Aller wieviel Lagen sollte verdichtet werden (50 cmm oder 30 cm)? Gibt es Vorschriften oder nachweisbare Empfehlungen?

    Für Eure Antworten jetzt schon vielen Dank.
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  2. Kellerdämmung und Baugrubenverfüllung

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Der von Dir beschriebene Boden ist nur dann Verdichtungsfähig und für den Einbau im Arbeitsraum geeignet, wenn der Wassergehalt im optimalen Bereich liegt. Zieh doch den Baugrundgutachter hinsichtlich der Eignung des Bodens für die Wiederverfüllung zu Rate.

    Zu a) sehr unwahrscheinlich

    Zu b) siehe a)

    zu c) Der Einbau mit anschließender Verdichtung sollte in max. 30 cm dicken Lagen erfolgen. Vorschriften etc. weiß der Baugrundgutachter.
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  4. #3
    Avatar von alex2008
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    Die Drainplatten leben beim Einbau der Verfüllung am gefährlichsten. Baggerlöffel, Verdichtungsgeräte, reinkippen großer Bodenmengen etc. da sind Platten schnell mal nur noch Fetzen
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