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Bewehrungsplan

Diskutiere Bewehrungsplan im Forum Beton- und Stahlbetonarbeiten auf Bauexpertenforum.de


  1. #1
    Hans-Peter
    Gast

    Bewehrungsplan

    Hallo Bauexperten,

    ich habe eine Frage zum legen der Bewehrung für eine Bodenplatte.

    Mein Bauleiter sagt: Mann legt die Matten mit 4 Maschen überbindung bis zum Ende der Reihe und fängt dann mit dem Teil was überbleibt dann an der andern Seite in der nächsten Reihe wieder neu an. Also immer hintereinander weg legen.
    -------------------

    Wenn mann es aber so macht, dann bekommne ich auch Matten mit 2 Maschen + Überbindung an der Außenseite. Das habe ich bei den Maßen der Bodenplatte ausgerechnet.

    Ist das richtig so ? Ich habe das noch nie so gesehen.

    Sollte mann nicht mit einer Matte anfangen und dann die letzte Matte in der Reihe schneiden und auf der gleichen Seite wieder mit einer neuen ganzen Matte anfangen? Dann hätte ich immer eine 2 Meter lange Matte am Ende jeder Reihe. Einmal rechts eine 2 Meter Matte und in der Nächsten Reihe die
    2 Meter Matte links.

    Das Verlegebild der beiden Verlegeversionen ist auch unterschiedlich.
    Bei dem Hintereinanderweglegen wiederholt es sich nicht so oft.

    Bei der abwechselnd versetzten Legeweise ist das Verlegebild immer gleich abwechselnd.


    Einen Bewehrungsplan gibt es nicht.
    Die Matte ist eine Q335 A.

    Gibt es statische Vorteile oder Nachteile bei einer der beiden Verlegearten oder wo ist der Unterschied?


    Danke an die Fachleute

    Gruß
    Hans-Peter
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  2. Bewehrungsplan

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  3. #2

    Registriert seit
    02.2004
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    Beruf
    Angestellter
    Beiträge
    138
    Einen Bewehrungsplan gibt es nicht.
    Der wird doch i.d.R. vom Statiker mitgeliefert - bei mir war's zumindest so (Mehraufwand minimal, da die meisten Statikprogramme den Plan bereits automatisch generieren).

    Und: Wer nimmt die Bewehrung ab? Ja wohl doch der Statiker, also sollte der um Diskussionen zu vermeiden einen Bewehrungsplan abliefern, den das ist ja letztendlich sein orginares Aufgabengebiet (oder plant der Maurer aufgrund seiner Berufserfahrung?) Wäre mir - auch aus Haftungsgründen - zu heikel.

    Wie sind den die anderen Details (z.B. Randzonen, Anschluß an aufgehende Wände, Zulagen, ........) - sollte an sich im Bewehrungsplan (=Arbeitsunterlage für den Ausführenden) stehen.

    Bei Ihrer Verlegetechnik: Was machen Sie mit den Resten (2*2m=m, Q335 hat 5 m in der Länge)

    Gruß
    HaJue
    (Achtung: Laienmeinung)

    NB:
    Auch bei mir war Q335 verplant. Eins fiel mir dabei auch auf: Bewehrungsplan mit Q335A und Kreuzstöße mit vierfacher Eisenlage. Spasseshalber habe ich den Bewehrungsplan dann auf Q377A geändert (anderes Mattenformat mit Randeinsparung): Siehe da, Eisenbedarf in der Summe (trotz zus. Randbewehrung aus Stabstahl) etwas reduziert (bei gleichzeitig minimal höherem Bewehrunggrad (Q377A statt Q335A) - weiterhin konnten auch Zulagen aus Stabstahl red. werden.
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  4. #3
    Hans-Peter
    Gast
    Hallo HaJue,

    danke für die Informationen. Ich werde nochmal den Statiker ansprechen.

    Wie wurden bei Ihnen die Matten verlegt?

    Gruß
    Hans-Peter
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  5. #4
    Hans-Peter
    Gast

    weiß noch einer der Fachleute Rat ?

    Hallo Fachleute,

    kann mir noch jemand zu dem Thema weiterhelfen?

    Ich habe heute noch das Gespräch mit dem Bauleiter und dem Statiker.

    Es wäre toll wenn ich noch eure fachliche Meinung als Gesprächsgrundlage bekommen könnte. Ich habe gelesen dass mann die Übergreifungsstöße nicht mit tragenden Wänden belasten kann. Ist das Richtig?
    Ich bin leider nur Laie.

    Vielen Dank
    Hans-Peter
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  6. #5
    T9-Liebhaber
    Gast
    das passt schon so wie es Ihr Bauleiter sagt!

    Bewehren ist im Endefekt genau wie das Verlegen von Laminat/Holzdielen-
    so muss es ausschaun

    --- --- --- --- ---
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    es ist zu vermeiden, dass vierfachstösse (4 Matten übereinander) enstehen.

    Ihr Statiker wirds Ihnen heute schon nochmal genau erklären.
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  7. #6
    T9-Liebhaber
    Gast
    mist, jetzt hat es mir meine schöne darstellung von oben verzehrt!

    so wie oben darfs natürlich nicht ausschaun.

    noch ein versuch

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  8. #7
    T9-Liebhaber
    Gast
    ich weis ned warum, aber es funktioniert von der darstellung her nicht!

    so wie oben solls nicht ausschaun.
    die matten müssen schematisch gesagt nicht untereinander sondern versetzt angeordnet werden.

    kapiert?
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  9. #8
    Hans-Peter
    Gast

    das ging ja schnell, aber eine Frage habe ich noch

    Hallo T9-Liebhaber,

    danke das mit den versetzt angeordneten Matten (nicht untereinander) habe ich jetzt verstanden. Aber eine Frage habe ich noch an den Fachmann.

    Wenn ich die Matten so verlege dann, ergeben sich auch sehr kleine Stücke an dem Rand der Bodenplatte. z.B. einige Matten wo nur 2 Maschen fehlen.

    Wenn ich kein festes Maschen-Raster lege, sondern einfach hintereinanderweg lege habe ich ständig ein anderes Maß als letzte Matte.
    Deswegen ergeben sich so kleine Stücke am Plattenrand.
    Ist das auch fachlich so gewollt???

    Ich müsste dann auch einige Matte schneiden mit 2 Maschen + 4 Maschen als Übergreifung. Ist das dann auch richtig so, denn am Plattenrand stehen ja die Außenwände die eine große Last auf den Randbereich bringen !?!

    Ich meine ich hätte mal gelesen das solche Mattenstöße nicht voll belastbar wären bzw. sowas zu vermeiden ist.

    Ich mach mir so meine Gedanken, sicher der Statiker wirds wissen....


    Für eine Antwort wäre ich allen Experten sehr dankbar !

    Gruß und Danke
    Hans-Peter
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  11. #9
    T9-Liebhaber
    Gast
    Schöner ist natürlich wenn so kleine Stücke nicht am Rand liegen, ist statisch aber nicht relevant; die Übergreifung wird ja eingehalten.
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  12. #10
    Hans-Peter
    Gast
    Danke für die Hilfe !

    Gruß
    Hans-Peter
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