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Pauschalverträge mit Architekten

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  1. #1

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    Pauschalverträge mit Architekten

    Hallo Gemeinde,

    nach langer Abstinenz gibt es mal wieder ein Lebenszeichen. Mein Bau ist endlich fertig und in dieser Woche werden noch die letzten Arbeiten am Außenputz vollzogen. Ein dickes Danke an dieser Stelle an alle hier im Forum (kommt noch einmal ausführlicher).

    Mich beschäftigt aber einmal eine andere Frage rein beruflicher Natur. Eventuell könntet Ihr mir hier auf die Sprünge helfen.

    Wir haben berufsmäßig eine Vielzahl von Bauvorhaben zu vergeben. Meinem Chef schwebt dort ein Rahmenvertrag vor, der zum Inhalt hat, ein Büro für alle Aufträge zu bündeln und per Pauschalhonorar zu vergüten. Nach meinem Dafürhalten schließt die HOAI dies ja nicht ausdrücklich aus, aber hätte ein Planer (bei klar abgegrenzten Aufgabenbereich) nicht immer trotzdem Anspruch auf die Mindestvergütung nach der HOAI und somit der tatsächlichen Kosten?

    Ich persönlich sehe es schwierig an, da ja dem Grunde nach "Objektbezogen" abgerechnet wird. Gern stelle ich dies hier einmal zur Diskussion.

    Grüße
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  2. Pauschalverträge mit Architekten

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  3. #2

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    Was darf man sich unter einer "Vielzahl von BV" vorstellen? Jeweils individuell gestaltete, beratene, was weiß ich Häuser oder irgendwelche Typenhäuser mit geringfügigen Variationen???

    Bei zweiterem wäre das sicher überschau- und planbar. Bei individuellen Planungen ist eine Kalkulation nach Zeiot kaum möglich....werde doch mal Konkreter.
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  4. #3

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    Zitat Zitat von Neuling80 Beitrag anzeigen
    Wir haben berufsmäßig eine Vielzahl von Bauvorhaben zu vergeben. Meinem Chef schwebt dort ein Rahmenvertrag vor, der zum Inhalt hat, ein Büro für alle Aufträge zu bündeln und per Pauschalhonorar zu vergüten. Nach meinem Dafürhalten schließt die HOAI dies ja nicht ausdrücklich aus, aber hätte ein Planer (bei klar abgegrenzten Aufgabenbereich) nicht immer trotzdem Anspruch auf die Mindestvergütung nach der HOAI und somit der tatsächlichen Kosten?
    Eher ja. Einem Architekten / Ingenieur ist die Abrechnung nach Mindestsätzen im Falle einer Mindestsatzunterschreitung nur dann verwehrt, wenn der Auftraggeber ein schützenswertes Vertrauen darauf entwickeln durfte, dass die Preisvereinbarung wirksam ist.

    --> BGH, Urteil vom 27.10.2011, Rd.-Nr. 24 und 25 - VII ZR 163/10 -

    Dafür gibt es in der geschilderten Konstellation keinen Anhaltspunkt.
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