Seite 1 von 36 1234511 ... LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 15 von 528
  1. #1
    T9-Liebhaber
    Gast

    Betriebsprüfer der Berufsgenossenschaft kommt!

    Für September hat sich ein Betriebsprüfer der Berufsgenossenschaft angemeldet und will alle Rechnungen von unserem Hausbau (Neubau) sehn.
    Ich habe für die meisten Gewerke Rechnungen, aber es gibt auch viele Gewerke die ich komplett in Eigenleistung erledigt habe.
    Ich habe so ca. 50 Std. bei denen angegeben (Hilfe Dachendecken oder wenns was schweres zu heben gab).

    Wer hatte den schon im Haus?
    Was kommt da auf uns zu?
    Welche Fehler kann man machen?
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  2. Betriebsprüfer der Berufsgenossenschaft kommt!

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2
    T9-Liebhaber
    Gast
    Keiner Erfahrung damit?
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  4. #3
    noppi
    Gast
    Hallo,

    bei mir war letztes Jahr auch ein Betriebsprüfer der BAU-BG da, da ich denen wohl zu wenig Stunden gemeldet hatte.

    Er wollte alle Rechnungen sowie mein Bautagebuch sehen.

    Ich hab an meinen Haus sehr viel selber gemacht. Ich war im letzten Jahr insgesamt 13 Wochen daheim (Urlaub/überstunden). Damit hat die Stundenzahl gepasst.

    Für meine Frau musste ich ein paar Stunden nachzahlen, da wir Anfang letzten Jahres noch nicht verheiratet waren.

    Der ganz Termin dauerte ca. 30 Minuten.

    Gruß

    Norbert
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  5. #4
    Avatar von Jürgen V.
    Registriert seit
    08.2003
    Ort
    Nordrein Westfalen- OWL-Kreis Paderborn
    Beruf
    SHK
    Benutzertitelzusatz
    Alle Menschen sind klug: die einen vorher, die and
    Beiträge
    965

    Probleme gibt es

    nur wenn auch noch schwarz gearbeitet wurde.

    Bei einen Bauherren von uns kamen im Jahr des Bauens knap
    4300 Stunden an "Eigenleistung" zusammen.

    Bei seiner Firma war er aber auch noch etwas mehr als 1700 Std. bei der Arbeit. Das macht einen Durschnitt 16,44 Std. Arbeit/Tag.

    Da wurde dann akribisch gesucht.

    Mir hat er gesagt ( obs stimmt?) vordere man jetzt etwa 8000,- Euros.
    Geändert von Jürgen V. (11.08.2005 um 22:36 Uhr)
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  6. #5
    T9-Liebhaber
    Gast
    super danke,
    jetzt hab ich wenigstens schon mal eine hausnummer was mich erwartet.
    wenn noch jemand was weis, bin ich ganz ohr.

    netter gruss aus meinem urlaub
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  7. #6
    T9-Liebhaber
    Gast
    Also der Betriebsprüfer war jetzt bei mir!
    War kein Problem, ich hab ihn überzeugt dass ich wie angegeben nur 130 Std von Eltern, Freunden, Bekannten in Anspruch genommen habe.
    Man darf diesen Prüfern einfach keinen Grund zum Zweifeln geben, wenn man hinter dem was man erzählt steht, und das dann überzeugend rüberbringt gibts keine Probleme.
    Vorbereitung ist die halbe Miete.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  8. #7
    simones
    Gast
    Betriebsprüfer der Berufsgenossenschaft :

    Was soll man tun : Den Fragebgen ausfüllen und zwar nur das, was man ausfüllen muss , die Angabe, wer die Bauarbeiten ausführt. Alles Andere auslassen, muss nicht angegeben werden, und wird auch nicht angegeben. Das Ganze dann in den beiliegenden Briefumschlag und vorne drauf : Gebühr bezahlt Empfänger. Wichtig : schön unleserlich schreiben, mehrmals die Daten durchstreichen, am besten noch Schokoladenflecke drauf. Toll ist auch, wenn man in den Briefumschlag noch etwas Schweres reinsteckt (z.B. Knetgummi oder Muttern). Das treibt den Zustellerpreis der Post in die Höhe.

    Keine einzige Stunde sollte hier als Eigenleistung eingetragen werden, denn sonst wittern die Bürokraten Geld.

    Dann hört man von denen nie wieder etwas, auch wenn noch Leistungen ausstehen und im Formular nichts eingetragen werden konnte.


    Wenn im beschrieben Fall oben der Sachbearbeiter Einblick in die Kosten und Buchhaltung haben möchte, dann sollte man diesen Herren einen schönen Tag wünschen. Es gibt keine Gesetz in Deutschland, daß den Bauherren dazu verpflichtet bei einer Tasse Kaffee den Bürokraten die Rechnungen offen zu legen.

    Das Einzige was man machen muss, ist die Angabe zu den ausgeführten Arbeiten, ENDE AUS.


    Meine Meinung : BGS sofort abschaffen.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  9. #8
    Avatar von RolSim
    Registriert seit
    12.2004
    Ort
    Kahlgrund
    Beruf
    Stromer
    Benutzertitelzusatz
    Bauherr mit schmalem Buget aber hohen Ansprüchen
    Beiträge
    557
    Jetzt bin ich ganz verwirrt ....

    Muss ich nun offenlegen und alles angeben oder
    kann ich den Brüdern vor den Karren sch.... falls
    mir einer blöd kommt ?

    Hat da wer Fakten, Fakten, Fakten ???
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  10. #9
    simones
    Gast
    http://www.recht.de/phpbb/viewtopic.php?t=36101

    Das ist wie bei der GEZ oder der GEMA Abzocken ist hier oberstes Gebot. Wollen alles und viel, dürfen tun se so gut wie garnichts.

    Die sind auf unwissende Bauherren aus, schön ausnehmen, denn die bluten ja sowieso schon, also rann an den Speck.

    Wer denen nur einen Penni gibt, is selber schuld.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  11. #10
    Avatar von RolSim
    Registriert seit
    12.2004
    Ort
    Kahlgrund
    Beruf
    Stromer
    Benutzertitelzusatz
    Bauherr mit schmalem Buget aber hohen Ansprüchen
    Beiträge
    557
    Hm, deinen Link hab ich zwar verfolgt und gelesen aber eine
    eindeutig rechtliche Ja-/Nein Aussage finde ich nirgends.

    Nur der Hinweis auf eine Androhung eines Bußgeldes in Höhe von 2.500.--
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  12. #11
    simones
    Gast
    Ähm, das Busgeld ist fällig, wenn man keine Auskunft zu den tätigwerdenden Unternehmen macht. Das ist aber auch das Einzige, was man angeben MUSS, danach ist sense mit der Kommunikationspflicht.

    Es gibt aber kein textlich festgesetztes VERBOT, daß besagt, daß die Behörde nicht in Deine Baukosten reinschauen kann. Das wäre so, wie wenn Du nach einem Verbot suchst, das besagt, daß der Krankenkasse die Einsicht in Dein Sparbuch untersagt.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  13. #12
    Avatar von Distler
    Registriert seit
    01.2005
    Ort
    NRW
    Beruf
    Bauherr
    Beiträge
    460

    Böse also, so viel Stuß zu einem Thema wird hier selten geschrieben

    deshalb hier im Detail:

    Das Recht der BG ist im Sozialgesetzbuch VII geregelt. Sie sind in Bezug auf dieses Unternehmer mit allen Pflichten. Ihre Auskunftspflicht regelt zunächst § 192 SGB VII. Diese sieht die Verpflichtung vor, auf Verlangen des zuständigen Unfallversicherungsträgers die Auskünfte zu geben, die zur Erfüllung der gesetzlichen Aufgaben des Unfallversicherungsträgers (§ 199) erforderlich sind. Dazu gehören

    1. die Auskunft darüber, ob und welche nicht gewerbsmäßigen Bauarbeiten ausgeführt werden,

    2. die Auskunft darüber, welche Unternehmer mit der Ausführung der gewerbsmäßigen Bauarbeiten beauftragt sind.

    Wer nur Gesetze liest , denkt er könne es jetzt beurteilen - ABER:

    Des weiteren ist durch Ihre Mitgliedschaft in der BG automatisch das Satzungsrecht für Sie verbindlich. Dort sind die Dinge näher konkretisiert.
    http://www.bgbau.de/d/pages/wir/satzung/satzung_pdf.pdf
    Sie konkret betriftt der Abschnitt IX "Nicht gewerbsmäßige Bauarbeiten"

    Über die in § 61 wiederholte Auskunftspflicht nach SGB VII ist dort in § 56 eine weitergehende Mitwirkungspflicht normiert:

    § 56
    Unterstützungspflicht der Unternehmer
    Die Unternehmer nicht gewerbsmäßiger Bauarbeiten haben die Berufsgenossenschaft bei der Durchführung der Unfallversicherung zu unterstützen (§ 191 SGB VII). Dazu gehört insbesondere:
    [...]
    2. die Feststellung der Zuständigkeit und des Versicherungsstatus,
    3. die Feststellung, ob ein Versicherungsfall vorliegt,
    4. die Mitwirkung bei der Feststellung der Beitragsberechnungsgrundlagen.
    Dazu obliegt es den Unternehmern nicht gewerbsmäßiger Bauarbeiten insbesondere, alle erforderlichen Auskünfte zu erteilen und alle vorhandenen Beweis- oder sonstigen Urkunden vorzulegen.

    .
    Schon deshalb werden Sie also um Kooperation nicht herumkommen.
    .
    Denn: § 63 der Satzung
    (2) Ordnungswidrig handelt, wer als Arbeitgeber vorsätzlich oder leichtfertig eine Auskunft nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig erteilt oder eine Unterlage nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig vorlegt (§ 98 Abs. 1 und 5 SGB X).
    (3) In den Fällen des Absatzes 1 Nrn. 1 und 2 kann eine Geldbuße bis zu 10.000 Euro festgesetzt werden. In den Fällen des Absatzes 1 Nr. 4 und des Absatzes 2 beträgt die Geldbuße bis zu 5.000 Euro, in den Fällen des Absatzes 1 Nr. 3 bis zu 2.500 Euro. Diese Grenzen gelten auch in den Fällen der Verletzung der Aufsichtspflicht nach Absatz 1 Nr. 5 (§ 130 Abs. 1 OWiG).
    .
    Das wiederum verweist auf SGB X. Und da steht's dann tatsächlich:
    SGB X § 98
    § 98
    Auskunftspflicht des Arbeitgebers
    (1) Soweit es in der Sozialversicherung einschließlich der Arbeitslosenversicherung im Einzelfall für die Erbringung von Sozialleistungen erforderlich ist, hat der Arbeitgeber auf Verlangen dem Leistungsträger oder der zuständigen Einzugsstelle Auskunft über die Art und Dauer der Beschäftigung, den Beschäftigungsort und das Arbeitsentgelt zu erteilen. Wegen der Entrichtung von Beiträgen hat der Arbeitgeber auf Verlangen über alle Tatsachen Auskunft zu erteilen, die für die Erhebung der Beiträge notwendig sind. Der Arbeitgeber hat auf Verlangen die Geschäftsbücher, Listen oder andere Unterlagen, aus denen die Angaben über die Beschäftigung hervorgehen, während der Betriebszeit nach seiner Wahl den in Satz 1 bezeichneten Stellen entweder in deren oder in seinen eigenen Geschäftsräumen zur Einsicht vorzulegen. Das Wahlrecht nach Satz 3 entfällt, wenn besondere Gründe eine Prüfung in den Geschäftsräumen des Arbeitgebers gerechtfertigt erscheinen lassen.

    § 166 SGB VII ist natürlich auch einschlägig und durch die Satzung wie bereits dargestellt näher ausgeführt:

    § 166
    Auskunftspflicht der Unternehmer und Beitragsüberwachung
    Für die Auskunftspflicht der Unternehmer und die Beitragsüberwachung gelten § 98 des Zehnten Buches, § 28p des Vierten Buches und die Beitragsüberwachungsverordnung vom 22. Mai 1989 (BGBl. I S. 992), geändert durch Artikel 17 des Gesetzes vom 13. Juni 1994 (BGBl. I S. 1229), entsprechend mit der Maßgabe, daß sich die Auskunfts- und Vorlagepflicht der Unternehmer und die Prüfungs- und Überwachungsbefugnis der Unfallversicherungsträger auch auf Angaben und Unterlagen über die betrieblichen Verhältnisse erstreckt, die für die Veranlagung der Unternehmen und für die Zuordnung der Entgelte der Versicherten zu den Gefahrklassen erforderlich sind; die Prüfungsabstände bestimmt der Unfallversicherungsträger.

    ACHTUNG: Obwohl ich was davon verstehe :-), bin ich LAIE! Also: dies ist meine persönliche Meinung und keine Rechtsberatung.

    Gruß Distler
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  14. #13

    Registriert seit
    06.2005
    Ort
    Hannover
    Beruf
    Architekt
    Beiträge
    34,325

    Und demnächst...

    bekommen Bauherr, Schwager, Onkel, Tante usw. auch noch die Aufforderung zum Erscheinen beim betriebsärztlichen Dienst und beim Sicherheitsbeauftragten - alles auf Kosten des Bauherren
    MfG
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  16. #14
    simones
    Gast
    Zitat Zitat von Distler
    deshalb hier im Detail:

    Das Recht der BG ist im Sozialgesetzbuch VII geregelt. Sie sind in Bezug auf dieses Unternehmer mit allen Pflichten. Ihre Auskunftspflicht regelt zunächst § 192 SGB VII. Diese sieht die Verpflichtung vor, auf Verlangen des zuständigen Unfallversicherungsträgers die Auskünfte zu geben, die zur Erfüllung der gesetzlichen Aufgaben des Unfallversicherungsträgers (§ 199) erforderlich sind. Dazu gehören

    1. die Auskunft darüber, ob und welche nicht gewerbsmäßigen Bauarbeiten ausgeführt werden,

    2. die Auskunft darüber, welche Unternehmer mit der Ausführung der gewerbsmäßigen Bauarbeiten beauftragt sind.

    Wer nur Gesetze liest , denkt er könne es jetzt beurteilen - ABER:

    Des weiteren ist durch Ihre Mitgliedschaft in der BG automatisch das Satzungsrecht für Sie verbindlich. Dort sind die Dinge näher konkretisiert.
    http://www.bgbau.de/d/pages/wir/satzung/satzung_pdf.pdf
    Sie konkret betriftt der Abschnitt IX "Nicht gewerbsmäßige Bauarbeiten"

    Über die in § 61 wiederholte Auskunftspflicht nach SGB VII ist dort in § 56 eine weitergehende Mitwirkungspflicht normiert:

    § 56
    Unterstützungspflicht der Unternehmer
    Die Unternehmer nicht gewerbsmäßiger Bauarbeiten haben die Berufsgenossenschaft bei der Durchführung der Unfallversicherung zu unterstützen (§ 191 SGB VII). Dazu gehört insbesondere:
    [...]
    2. die Feststellung der Zuständigkeit und des Versicherungsstatus,
    3. die Feststellung, ob ein Versicherungsfall vorliegt,
    4. die Mitwirkung bei der Feststellung der Beitragsberechnungsgrundlagen.
    Dazu obliegt es den Unternehmern nicht gewerbsmäßiger Bauarbeiten insbesondere, alle erforderlichen Auskünfte zu erteilen und alle vorhandenen Beweis- oder sonstigen Urkunden vorzulegen.

    .
    Schon deshalb werden Sie also um Kooperation nicht herumkommen.
    .
    Denn: § 63 der Satzung
    (2) Ordnungswidrig handelt, wer als Arbeitgeber vorsätzlich oder leichtfertig eine Auskunft nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig erteilt oder eine Unterlage nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig vorlegt (§ 98 Abs. 1 und 5 SGB X).
    (3) In den Fällen des Absatzes 1 Nrn. 1 und 2 kann eine Geldbuße bis zu 10.000 Euro festgesetzt werden. In den Fällen des Absatzes 1 Nr. 4 und des Absatzes 2 beträgt die Geldbuße bis zu 5.000 Euro, in den Fällen des Absatzes 1 Nr. 3 bis zu 2.500 Euro. Diese Grenzen gelten auch in den Fällen der Verletzung der Aufsichtspflicht nach Absatz 1 Nr. 5 (§ 130 Abs. 1 OWiG).
    .
    Das wiederum verweist auf SGB X. Und da steht's dann tatsächlich:
    SGB X § 98
    § 98
    Auskunftspflicht des Arbeitgebers
    (1) Soweit es in der Sozialversicherung einschließlich der Arbeitslosenversicherung im Einzelfall für die Erbringung von Sozialleistungen erforderlich ist, hat der Arbeitgeber auf Verlangen dem Leistungsträger oder der zuständigen Einzugsstelle Auskunft über die Art und Dauer der Beschäftigung, den Beschäftigungsort und das Arbeitsentgelt zu erteilen. Wegen der Entrichtung von Beiträgen hat der Arbeitgeber auf Verlangen über alle Tatsachen Auskunft zu erteilen, die für die Erhebung der Beiträge notwendig sind. Der Arbeitgeber hat auf Verlangen die Geschäftsbücher, Listen oder andere Unterlagen, aus denen die Angaben über die Beschäftigung hervorgehen, während der Betriebszeit nach seiner Wahl den in Satz 1 bezeichneten Stellen entweder in deren oder in seinen eigenen Geschäftsräumen zur Einsicht vorzulegen. Das Wahlrecht nach Satz 3 entfällt, wenn besondere Gründe eine Prüfung in den Geschäftsräumen des Arbeitgebers gerechtfertigt erscheinen lassen.

    § 166 SGB VII ist natürlich auch einschlägig und durch die Satzung wie bereits dargestellt näher ausgeführt:

    § 166
    Auskunftspflicht der Unternehmer und Beitragsüberwachung
    Für die Auskunftspflicht der Unternehmer und die Beitragsüberwachung gelten § 98 des Zehnten Buches, § 28p des Vierten Buches und die Beitragsüberwachungsverordnung vom 22. Mai 1989 (BGBl. I S. 992), geändert durch Artikel 17 des Gesetzes vom 13. Juni 1994 (BGBl. I S. 1229), entsprechend mit der Maßgabe, daß sich die Auskunfts- und Vorlagepflicht der Unternehmer und die Prüfungs- und Überwachungsbefugnis der Unfallversicherungsträger auch auf Angaben und Unterlagen über die betrieblichen Verhältnisse erstreckt, die für die Veranlagung der Unternehmen und für die Zuordnung der Entgelte der Versicherten zu den Gefahrklassen erforderlich sind; die Prüfungsabstände bestimmt der Unfallversicherungsträger.

    ACHTUNG: Obwohl ich was davon verstehe :-), bin ich LAIE! Also: dies ist meine persönliche Meinung und keine Rechtsberatung.

    Gruß Distler

    Wers mit sich machen lässt, selber schuld ...
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  17. #15
    simones
    Gast
    Diese Aussage von mir kann jetzt wirklich Stuss sein ABER :


    Wenn ich alles von Fremdfirmen machen lasse und keine Helferstunden anmelde, bin ich nach meiner Auffassung auch kein Mitglied bei der Berufgenossenschaft.

    Deshalb sollte dieser Satz dann nicht gelten : Des weiteren ist durch Ihre Mitgliedschaft in der BG automatisch das Satzungsrecht für Sie verbindlich. Dort sind die Dinge näher konkretisiert.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

Seite 1 von 36 1234511 ... LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. Brief an die Berufsgenossenschaft
    Von JDB im Forum Sonstiges
    Antworten: 18
    Letzter Beitrag: 20.12.2002, 02:14