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Keller: Salpeter-Ausblühungen - Abwarten?

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  1. #1

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    Keller: Salpeter-Ausblühungen - Abwarten?

    Liebe Forumsteilnehmer,

    ich benötige eine Hilfestellung zu dem folgenden Sachverhalt:

    In unserem Haus hat sich in Teilen des Kellers die Farbe von den Wänden gelöst. Die betroffenen Stellen sind etwa 1,80m hoch vom Kellerfußboden und ca. 30 bzw. 40 cm unterhalb der Erdoberfläche.
    (Nachdem ich alle losen Farbreste vollständig entfernt hatte, dachte ich zuerst, dass es sich um eine geheimnisvolle Wandmalerei handelt – Kleiner Scherz!)

    IMG_1314.jpg

    IMG_1315.jpg

    IMG_1316.jpg

    IMG_1310.jpg

    Ein befreundeter Maler wies darauf hin, dass die Wand zum Keller an den freien Stellen Salpeter-Ausblühungen aufwies. (Anm.: Es könnte durchaus sein, dass die Fläche auf der das Haus nun steht, früher landwirtschaftlich genutzt wurde.)

    Eine Architektin, welche sich die Stellen angeschaut hat, meinte, dass (noch) kein Handlungsbedarf bestünde und wir die Stellen zunächst die 4 Jahreszeiten über „beobachten“ sollten.

    Die Feuchtigkeitsmessungen:

    1. Luft: Die Luftfeuchtigkeit steigt nicht über 60% bei Raumtemperaturen von ca. 15°C bis 18°C.

    2. Wand: An den Stellen, wo sich die Farbe gelöst hat, weist das Feuchtigkeitsmessgerät (speziell für Baustoffe und Steine) Werte zwischen 12% und 15% an. Dort, wo die Farbe fest sitzt werden 5% bis 8% Feuchtigkeit gemessen.

    Meine Fragen:

    1. Besteht tatsächlich (noch) kein Handlungsbedarf?
    2. Können lang-und mittelfristig Schäden (z.B. am Mauerwerk) entstehen?
    3. Falls ja: Was sollte ich unternehmen, um Schäden zu vermeiden?

    Vielen Dank an das Forum für einen Tipp und weiterführende Info´s!

    Gustav
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  2. Keller: Salpeter-Ausblühungen - Abwarten?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
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    Hallo Zusammen,

    gibt es keine Hilfestellungen, Tipps zu dem Sachverhalt hier im Forum?

    Ich würde mich über Hinweis und Ratschläge sehr freuen. Danke!


    1. Besteht tatsächlich (noch) kein Handlungsbedarf?
    2. Können lang-und mittelfristig Schäden (z.B. am Mauerwerk) entstehen?
    3. Falls ja: Was sollte ich unternehmen, um Schäden zu vermeiden?
    Anm.: Die sichtbaren herunterlaufenden "Tränen" sind vom aufgetragenen Salpeterentferner entstanden.
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  4. #3

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    Gib mal in der Suche Salpeter ein. Da bekommst Du zig Threads dazu.

    LG - Gisela
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  5. #4

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    hallo
    aus welchem baustoff sind die wände?

    gruss aus de pfalz
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  6. #5

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    es ist ein Altbau, oder?
    Trat das Problem plötzlich auf?
    den von Ihnen durchgeführten Messungen nach ist das Mauerwerk ja nachweislich feucht. Also müssen Sie der Ursache auf den Grund gehen.
    ich würde zunächst, also ohne Ortstermin, folgenden potentiellen Ursachen auf den Grund gehen:
    - Abdichtungsmangel außen, auch in Verbindung mit mangelhafter Ableitung von Oberflächen-/Regenwasser (Regenfallrohr?)?
    - Leitungswasserschaden?
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  7. #6
    Themenstarter

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    Hallo,

    das Haus ist jetzt gut 30 Jahre alt.

    Aus welchem Baustoff die Wände sind, kann ich ehrlich gesagt nicht sagen. Die Wände sind verputzt - da müsste ich wohl Hammer und Meißel bemühen?

    Einen Leitungswasserschaden schließe aus. Ebenfalls
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  8. #7
    Themenstarter

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    Hallo,

    das Haus ist jetzt gut 30 Jahre alt.

    Ob der Schaden plötzlich auftrat kann ich leider nicht beantworten, da wir das Objekt erst vor einigen Monaten bezogen haben. Ein zuvor durch uns bestelltes Baugutachen, hat zwar die Schäden ausgewiesen, jedoch keine Handlungen vorgesehen

    Aus welchem Baustoff die Wände sind, kann ich ehrlich gesagt nicht sagen. Die Wände sind verputzt - da müsste ich wohl Hammer und Meißel bemühen?

    Einen Leitungswasserschaden schließe aus. Ebenfalls schließe ich eine Schaden durch ein Regenfallrohr aus. Nicht ausschließen kann ich das Thema abfließendes Regenwasser der aussenliegenden Freifläche.

    Kann es nicht auch sein, dass es sich um eine Wärmebrücke handelt? Die Stellen liegen ca. 30/40 cm unterhalb der Erdoberschicht.

    Reicht es evtl. nicht auch aus, die Wände mit Salpeter-Ex zu behandeln, anschließend mit Tiefengrund zu versehen und dann zu verspachteln?
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  9. #8

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  10. #9

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    Antworte ihm doch klarer. Sein Ziel ist ja wohl: dauerhaft die Ausblühungen los werden. Also kann die Antwort nur lauten:

    NEIN.
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  11. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  12. #10

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    hallo
    mauersalpeter in 30 jahren alten wänden entsteht nur in verbindung mit amoniak, urin, gülle.
    meistens handelt sich um carbonatausblühungen in verbindung mit wasserzutritt.

    gruss aus de pfalz
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  13. #11

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    Zitat Zitat von Gustav Beitrag anzeigen
    Einen Leitungswasserschaden schließe aus. Ebenfalls schließe ich eine Schaden durch ein Regenfallrohr aus. Nicht ausschließen kann ich das Thema abfließendes Regenwasser der aussenliegenden Freifläche.
    oh!
    Einen Leitungswasserschaden können Sie ausschließen? Auf welcher Grundlage beruht denn diese Aussage?
    Was ich sehe, ist eine augenscheinlich wasserführende Leitung in unmittelbarem räumlichen Zusammenhang mit der Schadenstelle...

    Was ist das denn für eine Leitung, wo kommt diese denn her?

    wenn Sie nicht selbst herausfinden, welches Material vorliegt, werden wir es nicht erfahren. Ich jedenfalls kann es nicht herausfinden...

    Wärmebrücken halte ich bei der Art des Schadensbildes für nicht wahrscheinlich, ausschließen würde ich aber gar nichts (weil es nämlich den objektiven Blick verschließt)...
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