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  1. #1

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    Spitzboden mit OSB Platten auf bestehenden Holzbrettern

    Hallo zusammen!

    Nach langer Planung startet jetzt endlich die Sanierung von unserer Wohnung. Das Haus ist inzwischen 30 Jahre alt und braucht etwas Pflege bevor wir uns da nieder lassen möchten. Anfangen wollen wir mit dem Dachboden. Dieser soll ausgebaut werden und später das Badezimmer, sowie das Schlafzimmer beherbergen. Eine Ladung OSB Platten (22mm) habe ich bereits kommen lassen. Meine Frage ist jetzt, ob die bestehenden Bretter liegen bleiben sollen/können/müssen oder eben nicht und was die jeweilige Variante für Vor- bzw. Nachteile hat. Im Moment ist es so, dass die Bretter ziemlich knarzen und auch nicht wirklich sauber (N&F) verlegt worden sind. Wichtig im Ergebnis wäre mir, dass der Boden möglichst nicht bei jedem Schritt knarzt und insgesammt vielleicht auch nicht allzu viel Schall überträgt.

    Besten Dank schon mal für die Tipps im Voraus. Ich hoffe, dass ich in den nächsten Tagen nicht allzu nervig werde ;-)


    Hier auch noch ein kleines Bild von den bestehenden Brettern. Ein paar musste ich abnehmen, um die alte Isolierung zu entfernen.
    Name:  IMG_1004n.jpg
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  2. Spitzboden mit OSB Platten auf bestehenden Holzbrettern

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Wie ist der Dachaufbau? Wandaufbau?

    Planer vor Ort kosten auch nicht die Welt...
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  4. #3

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    Bevor man Material bestellt, sollte man erst mal klären ob es das richtige ist.....
    da hier niemand den Fussbodenaufbau (nach unten) kennt, ist das auch schwer zu sagen,
    Stichwort: Dampfsperre / bremse, Luftdichtheit
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  5. #4
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    "hintergrundbeleuchtung" (und damit auch die erklärung, warum das
    nicht mal eben so beantwortbar ist) gibts u.a. in den in dieser rubrik
    oben angetackerten beiträgen. die zu verstehen hilft auch zu verstehen,
    ob ein planer plan hat
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  6. #5
    Themenstarter

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    Planer vor Ort kosten auch nicht die Welt...
    Das ist ja das Problem... der eine Handwerker meint so, der andere so.

    Dann versuch ich mal etwas Licht ins Dunkel zu bringen. Also, der Deckenaufbau von unten nach oben sieht so aus:

    Trockenbauplatte
    18cm Sparren mit Dämmwolle in den Zwischenräumen
    [alte Holzbretter - oder halt nicht]
    OSB Platten
    im Bad Fussbodenheizung in Styropor,
    die anderen Räume werden auf die Höhe der Fussbodenheizung aufgeschüttet
    Trockenestrich
    Im Bad Fliesen, im Rest was anderes.

    Eine Dampfsperre wird nur über die letzten 2 Sparren verarbeitet, da dort kein Wohnraum drunter ist, sondern die Logia. Diese schließt dann an die Dampfsperre von Dach und Giebel an.

    Falls der Dachaufbau auch von Relevanz ist:
    von aussen:
    Pfannen
    Latten
    Folie
    18cm Sparren, werden auf 24cm aufgelattet
    dazwischen 24cm 35er Dämmwolle
    Dampfsperre
    Trockenbauplatten
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  7. #6

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    hallo
    kennste den unterschied zwischen handwerker und planer, vielleicht bei wicki

    gruss aus de pfalz
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  8. #7

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    es wurde dir einer der den Aufbau plant (Planer) empfohlen, nicht einer der es ausführt (Handwerker) und das aus gutem Grund, denn die wenigsten Handwerker haben Ahnung von Dampfsperre / bremse oder Luftdichtheit etc.
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  9. #8
    Themenstarter

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    Ist die Frage denn so kompliziert, dass ihr sie nicht beantworten könnt? Ich wollte hier echt niemanden überfordern, war aber durch den Zusatz "-experten-" davon ausgegangen, dass man hier so eine Frage wohl beantworten könnte. Dann mal nichts für ungut!
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  10. #9
    Themenstarter

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    Hmm... dann erschließt sich mir der Sinn dieses Forums nicht!?
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  11. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  12. #10

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    Lieber Pascallo,

    warum hier nicht so ohne Weiteres eine Antwort geben kann hängt unter anderem mit folgenden PUnkten zusammen:
    - was ist denn unter dem Dachboden?
    - ehemals Dachboden, zukünftig Wohnung --> Nutzungsänderung, Bauantrag notwendig! (Damit ist dann ohnehin ein Planer im Boot)
    - wie hoch ist denn die Zusatzlast (Nassestrich?) und trägt die Decke denn die Zusatzlast? Statiker befragen!
    - der Schallschutz der Decke ist nicht gut und wird durch die vorgesehene Maßnahme möglicherweise auch nicht viel besser. (zumindest muss man diese Aussage treffen, solange man nicht alle Randbedingungen kennt - und wieder ist Ihr ohnehin notwendiger Planer im Spiel)
    - in diesem Zuge kann man auch die notwendige/mögliche Aufbauhöhe hinterfragen...
    - der Dachaufbau birgt auch ein paar "Fragezeichen". Was ist da für eine Folie drauf (und auch hierzu können Sie Ihre ohnehin notwendigen Planer befragen)? Stichwort "Dampfdiffusion". Und natürlich die Fragen, wie man die Luftdichtheit bei dieser Bestandskonstruktion überhaupt konstruktiv in Griff bringen will. Auch das muss man vor Ort entscheiden.

    Es kann sein, dass Ihr Aufbau funktioniert - kann aber auch sein, dass nicht.
    Übrigens: ich vermisse Ihre Abdichtung im Aufbau...
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  13. #11
    Themenstarter

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    Hallo Alfons,

    danke für die Antwort.
    - was ist denn unter dem Dachboden?
    Die andere Hälfte der Wohnung (Wohnzimmer, Küche, Gäste WC und 2 weitere Zimmer)

    Nutzungsänderung, Bauantrag notwendig! (Damit ist dann ohnehin ein Planer im Boot)
    Hmm... danke, das war mir nicht bekannt. Was muss man für einen solchen "Planer" und Bauantrag etwa einrechnen?

    wie hoch ist denn die Zusatzlast (Nassestrich?)
    Trockenestrich. Decke steht mit 200kg/m² eingezeichnet wenn ich mich recht entsinne.

    der Schallschutz der Decke ist nicht gut
    Schallschutz ist nicht gaaaaanz so wichtig. Hauptsache es knarzt nicht bei jedem Schritt.

    ich vermisse Ihre Abdichtung im Aufbau...
    Was für eine Abdichtung?
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