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  1. #1

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    Gewährleistungsbürgschaft ziehen

    Hallo liebe Experten,

    folgende Situation:

    -Verputzer hat beim WDVS keinen Brandriegel im WDVS eingebaut, dieser wäre aber notwendig gewesen, Details finden sich in einem anderen Thread, ist hier aber vermutlich nicht so wichtig

    -Planer hat durch Nichtplanung/Nichtüberwachung trotz Vollbeauftragung dieses Dilemma maßgeblich mitverantwortet

    -Ursprünglicher Verputzer wurde schriftlich mit Fristsetzung durch den Planer aufgefordert, den Mangel zu beseitigen

    -Verputzer hat Geschäftsbetrieb eingestellt (keine Insolvenz), Firma ist erloschen.

    -Herstellung des korrekten Zustandes wird vom Planer jetzt auf dessen Kosten (ca. 3000€) übernommen

    -Bankbürgschaft des Verputzers liegt mir noch vor

    -->Planer hat mich gebeten, die Bürgschaft zu realisieren, damit die Kosten für Ihn etwas gemindert werden
    Er hat zwar Mist gebaut, aber ich würde ihm hier schon helfen wollen

    -->Kann ich die Bürgschaft mit relativ überschaubarem Aufwand bei der Bank ziehen (ggf. mit der Mängelanzeige und dem Schriftverkehr aus dem hervorgeht, dass keine Bereitschaft zur Mängelbeseitigung aufgrund Einstellung des Geschäftsbetriebes besteht) oder muss hier der Klageweg eingeschritten werden?

    -->Kann ich dem Planer die Summe überhaupt zur Verfügung stellen oder sind hier bestimmte Formalien einzuhalten?

    -->Kann ich die Bürgschaft an den Planer abtreten?

    Vielen Dank im Voraus für Eure Unterstützung
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  2. Gewährleistungsbürgschaft ziehen

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  3. #2
    wasweissich
    Gast
    -Planer hat durch Nichtplanung...........dieses Dilemma maßgeblich mitverantwortet
    Verputzer wurde schriftlich mit Fristsetzung durch den Planer aufgefordert, den Mangel zu beseitigen
    wie passt das denn zusammen ??
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  4. #3
    Baufuchs
    Gast
    Um die Bürgschaft anfordern zu können, muss nachgewiesen werden, dass die Ansprüche berechtigt sind.

    Ohne Nachweis wird der Bürge nicht zahlen.

    Der Schaden wurde nicht durch den Verputzer, sondern durch den Architekten verursacht, also wird es schwerlich möglich sein, den Schaden dem Verputzer anzulasten.

    Das weiss auch der Architekt, sonst würde er nicht zahlen wollen.

    Warum reguliert der Architekt nicht über seine Haftpflicht?

    Frag mal einen Anwalt...
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  5. #4
    Lebski
    Gast
    Und noch eins: Was machst du bei anderen Mängeln ohne dann eine Bürgschaft zu haben?

    Der Archi will seine Haftpflicht nicht einschalten, ist klar wenn der Schaden nur gering ist. Aber deshalb bleibt das trotzdem so, dass der Achi haftet. Falls er Chancen sieht, kann er Regress beim Verputzer nehmen. Wird aber schwer für ihn.
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  6. #5
    Themenstarter

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    Hallo,

    danke für die Rückmeldungen.
    Ganz raus aus der Nummer ist der Verputzer wohl nicht, weil in der Ausschreibung zwar Brandriegel drinstehen, diese aber nur durch Gewebeschlaufen ausgeführt wurden. Ist über Fenstern in Verbindung mit neowall wohl auch statthaft, nicht aber bei der angeschlossenen Garage, hier muss der Brandriegel inkl. Anschlussdetails hin.
    Der Planer hat halt diffus eine F-30 Decke und Brandriegel ohne Detailangaben/-planungen ausgeschrieben und der Handwerker hat dann noch die Riegel weggelassen und keine Planung eingefordert.
    Beide haben hier wohl Dreck am Stecken und ich war, bis ich massiv Klärung inkl. Fristsetzung beim Planer eingefordert habe, der Gelackmeierte, der mit Ausreden vertröstet wurde.
    Was mich seitens des Handwerkers halt ärgert ist seine Haltung "ich den Betrieb eingestellt also LmaA"

    Kann ich die Mängelansprüche an den Archi abtreten, dann kann er damit ja machen was er will
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  7. #6

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    Du kannst zu deinem Rechtsanwalt gehen und dich da mal beraten lassen. Ist wohl ein wenig komplizierter, solltest du nicht drauf verzichten, auf die Beratung...
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