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Dachinnenisolierung mit Styropor

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  1. #1

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    Dachinnenisolierung mit Styropor

    Hallo,

    wir haben ein haus BJ 1955 gekauft, mit erstem Dach noch, Naturschiefer und drunter die blanken Sparren.
    Haben heute auf einer Messe eine Isolierung gesehen, Styroporplatten mit Nut&Feder, die man angeblich einfach auf die Sparren aufbringt, somit bleibt dann der Raum zw. den Sparren hohl.

    Wäre sehr günstig vom qm Preis her.

    Ist das eine Alternative zur Dämmung mit Dämmwolle/Dampfsperre & Co. ??
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  2. Dachinnenisolierung mit Styropor

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  3. #2

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    Ja, haben wir seit 1982 unterm Sparren hängen... Problemlos...

    Musst halt gucken, wo und wie du die Luftdichtigkeit hinbekommst und der Schallschutz ist im Prinzip überhaupt nicht vorhanden...
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  4. #3
    Avatar von Flocke
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    Styropor als Dämmung im Steildach ist doch Mist. Kaum sommerlicher Wärmeschutz, zweifelhafte audünstungen, kein Schallschutz....man muß nicht an alte Bausünden anknüpfen.
    Nehmt Euch die Zeit und macht eine vernünftige Dämmung, bei der Ihr auch die Anschlußpunkte dämmen könnt
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  5. #4
    Themenstarter

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    Wir haben auf der Messe noch einen Dachdecker gesprochen, der sagt, dass hinter dem Styropor dann sich Feuchtigkeit bildet ??

    Schallschutz brauche ich denke ich nicht, ist ja kein Wohnraum, sondern nur Dachboden.
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  6. #5
    Gast360547
    Gast
    Moin,

    einen nicht einsehbaren und somit nicht kontrollierbaren Hohlraum zwischen OK Wd und UK Eindeckung ist der größte Mist, den man(n) wie Frau sich antun kann. Neben den von H.PF. beschriebenen ist das in Sachen Bauphysik Harakiri für Reiche. Der Kollege von der Messe geht auch richtigerweise in diese Richtung.

    Grüße

    stefan ibold
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  7. #6

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    Ausserdem musst Du die EnEV-Mindestanforderungen einhalten. Da kommst Du nicht mit 4 oder 6 cm davon!
    Bei der entsprechenden Dämmdicke erzeugt das einen nicht unerheblichen Raumverlust!
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  8. #7

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    Zitat Zitat von theoretiker Beitrag anzeigen
    ... Styroporplatten mit Nut&Feder, die man angeblich einfach auf die Sparren aufbringt, somit bleibt dann der Raum zw. den Sparren hohl.
    Zwischen den Sparren hohl zu lassen ist das Grundübel, siehe Vorredner. Wenn man aber Styroporplatten (dann direkt als Gipskartonverbundplatte) von Innen aufbringen kann, was spricht dagegen den Zwischensparrenraum mit Klemmfilz zu füllen? Kostet nicht die Welt, macht den größeren Beitrag zum U-Wert und ist von der Arbeitszeit maximal 10-20% mehr. Nur dann macht Styropor unter den Sparren, wenn die Höhe es zuläßt zusätzlich Sinn, um den U-Wert in Grenzen weiter zu erniedrigen, wenn die Grundeigenschaften (u.a. Schallschutz) anders (Strin-/Glas-wolle) gesichtert sind.

    Zitat Zitat von Flocke Beitrag anzeigen
    Styropor als Dämmung im Steildach ist doch Mist. ... zweifelhafte audünstungen, ...
    Naja, reines Polystyrol dunstet nicht aus und Zusätze, wie Weichmacher, gibt es bei heutigen Platten fast nicht mehr und müssten auch extra angegeben werden. Wenn ich mir allerdings so manche Folie im Dachbereich angucke, berieche und anfühle (Weichmacher!) habe ich hier eher persönlich gesundheitliche Bedenken.
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  9. #8
    Avatar von Flocke
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    Mich beschleicht langsam das Gefühl, es handelt sich hier um Platten für eine Aufdachdämmung. Das ändert aber nicht an meiner Einstellung zu diesen Platten
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  10. #9

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    Zitat Zitat von Flocke Beitrag anzeigen
    Nehmt Euch die Zeit und macht eine vernünftige Dämmung, bei der Ihr auch die Anschlußpunkte dämmen könnt
    Und wie sieht die deiner Meinung aus?
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  11. #10

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    Zitat Zitat von theoretiker Beitrag anzeigen
    Haben heute auf einer Messe eine Isolierung gesehen, Styroporplatten mit Nut&Feder, die man angeblich einfach auf die Sparren aufbringt, somit bleibt dann der Raum zw. den Sparren hohl.
    Bei einem Gebäude mit so einem Aufsparren-Dämmsystem habe ich mal eine Blower-Door-Messung gemacht. Katastrophe! Weniger in der Fläche als vielmehr an den Anschlüssen. Wie will man das auch dicht bekommen?
    Und bei der Überdruck-Messung mit Nebel hatten dann auch die Außenstehenden was zu staunen !
    Gut, dass wir der Feuerwehr vorher die Messung und den Nebeltest angekündigt hatten... ;-)
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  12. #11
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    Also im Prinzip so was
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  13. #12

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    Wie wasserdicht ist denn das Dach? Die EPS Platten leiten eindringende Feuchtigekeit direkt auf die Pfette.
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  14. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  15. #13

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    Naturschiefer und drunter die blanken Sparren.
    hallo
    die muss noch nicht mal eindringen die entsteht auf der rückseite des schiefers.

    gruss aus de pfalz
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  16. #14

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    Naturschiefer und drunter die blanken Sparren.
    hallo
    die muss noch nicht mal eindringen die entsteht auf der rückseite des schiefers.
    in sternenklaren kalten nächten kann die temperatur des schiefers ( auch von anderen baustoffen) soweit sinken, dass sich auf der rückseite eis bildet das dann tagsüber taut und abtropft.
    je dünnwandiger das bauteil desto leichter tritt der effekt ein.
    auch die dünnputze auf wdvs neigen dazu und das führt dann zu der algenbildung (verschmutzung )

    gruss aus de pfalz
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