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  1. #1
    Schlemmer
    Gast

    Wurde richtiger Ziegel verwendet?!

    Hallo zusammen,

    ich hege schon lange den Verdacht, dass mein Bauunternehmer mit den falschen Steinen baut.
    Im Vertrag haben wir den T14 vereinbart. Meine Vermutung geht aber in Richtung T12, da viele Steine schon Risse aufweisen und deren Stabilität zu wünschen übrig lässt.
    Kann ich aus der Bezeichnung, die auf dem Stein eingestanzt ist " Schlagmann Poroton A1 6-0,65 2 4-06-05 I" erkennen, ob es sich um einen T12 oder T14 handelt?

    Danke schon im Voraus

    Schlemmer
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  2. Wurde richtiger Ziegel verwendet?!

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  3. #2

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    bin auch nur Laie, ...

    ...aber sowas läßt sich zumindest bei Schlagmann doch recht einfach herausfinden.

    Schauen sie sich unter den Links doch einfach mal die Lochbilder an:

    http://www.schlagmann.de/downloads/d...b-plan-t14.pdf

    http://www.schlagmann.de/downloads/d...b-plan-t12.pdf
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  4. #3
    Schlemmer
    Gast

    für was stehen die einzelnen Ziffern?

    Danke für die schnelle Antwort.

    Die Identifikation werde ich heute gleich vornehmen.
    Es wäre aber doch interessant für was der Aufdruck steht. (" Schlagmann Poroton A1 6-0,65 2 4-06-05 I" ).
    Ist das herstellerspezifisch oder ist die Bezeichnung nach irgendeiner Norm.

    Bedeutet zum Beispiel die A1 die Brandschutzklasse
    6-0,65 Festigkeitsklasse 6 mit Rohdichte 0,65?

    Dies würde ja dafür sprechen, dass es sich hierbei um den T12 handelt, oder?
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  5. #4

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    es spricht einiges dafür

    dass es sich um einen t12 mit rohdichte 0,65 kg/dm³ mit der druckfestigkeitsklasse 6, hergestellt am 24.06.05, handelt. der vergleich des lochbildes wird aufschluss bringen. vielleicht findest du ja noch einen packzettel aus einer palette. teile uns mal das ergebnis mit.
    falls wirklich abweichend ein t12 verwendet wurde, bin ich auf die nachfolgende diskussion deiner fragen "was soll ich tun" und "welche nachteile entstehen mir, mit welchen mehraufwendungen z.b. für faserleichtputz muss ich rechnen" gespannt.
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  6. #5
    Schlemmer
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    Also doch der T12 - und nun?

    Meine Befürchtungen haben sich jetzt teilweise bestätigt.
    Im KG (Hanghaus) und EG wurde noch der T14 verwendet. Im DG hat der Bauunternehmer als mir unverständlichen Gründen den T12 genommen. Aber auch nicht durchgehend. Die letzten 5 Reihen des Gibels hat er wieder den T14 benutzt.
    So jetzt ist guter Rat teuer.
    @ bauguru:
    jetzt bin ich genau so weit "was soll ich tun" und "welche nachteile entstehen mir, mit welchen mehraufwendungen z.b. für faserleichtputz muss ich rechnen" und bringt die Vermischung von T12 und T14 noch gesondert Nachteile ?!
    Für Tipps wäre ich sehr dankbar

    Gruß
    Schlemmer
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  7. #6

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    wenn keiner will

    angenommen, da ist in eirgeneiner form ein drempelmauerwerk vorhanden, dann wurde lediglich für dieses und ein paar reihen im giebel der t12 verwendet? ich stelle jetzt mal die these auf, dass die unterschiede in den steingüten nicht so groß sind. auch den t14 gibt es in druckfestigkeitsklasse 6 ( kannste da mal nachgucken, was auf dem t14 für ein aufdruck ist? ), so dass wir im besten fall letztendlich nur einen geringen unterschied bei der rohdichte hätten. dies wäre aus meiner sicht vernachlässigbar.

    wenn man nun aber den empfehlungen der ziegel- und putzindustrie folgen will, dann geben die ja grundsätzlich die empfehlung bei hlz mit filigranen lochbildern und sehr dünnen außenstegen einen faser-leichtputz zu verwenden. wie beim t12 vorhanden. das würde heißen, in diesen bereichen flp, beim restlichen mauerwerk normalen leichtputz.
    kann man nun beide grundputze "kombinieren"? weiß ich nicht, da müsste man mal bei den einschlägigen putzherstellern anfragen.
    rechtfertig die eigenmächtige (?) abweichung von den eindeutigen (?) vertraglichen vereinbarungen den einsatz von flp an der gesamten fassade und einen entsprechenden einbehalt beim bu?
    oder gar den rückbau? das würde ich persönlich jedoch als nicht verhältnismäßig ansehen.
    man kann ja behaupten, dass das abweichen von vertraglich zugesicherten eigenschaften bereits eine nicht fachgerechte ausführung darstellt, ohne dass bisher ein schaden ( z.b. putzrisse ) entstanden ist.
    oder gibt es alterniativen im bereich des "mischmauerwerks", z.b. einlegen eines gewebes in den "normalen" leichtputz ?
    wie würde ein sachverständiger, z.b herr carden, an diesen fall rangehen?

    wenn klar der t14 vereinbart wurde, dann solltest du zumindest kurzfristig dem bu schriftlich anzeigen, dass abweichend von den vertraglichen vereinbarungen ein stein anderer güte verwendet worden ist. mal schauen, was er dazu zu sagen hat.
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  8. #7
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    mehr ins Detail

    Danke Bauguru für Deine Antwort.

    Also ich bin genau Deiner Meinung, dass Forderungen nach Rückbau oder ähnlichem überzogen sind, zumal auch nach der VOB die Verhältnismäßigkeit der Maßnahme gewahrt werden muss.
    Da gilt es jetzt nur zu wissen welche Nachteile - im speziellen Mehrkosten - mir entstehen. Dazu nochmals ein paar Detail, um die Sachlage besser einschätzen zu können.
    DG: 1m Kniestock; Gibelhöhe 4,3m; Haus 9x12m
    verwendet wurden Blockziegel von Schlagmann
    Der 1m Kniestock und der Gibel bis auf die 5 oberen Reihen wurden mit dem HLZ-T12 RD 0,65 Festigkeitsklasse 6 gemauert. Die oberen 5 Reihen des Gibels wie auch das gesamte andere Haus wurde mit den T-14 Blockziegel RD 0,7 Festigkeitsklasse 6 ausgeführt.
    Ist unter diesen Umständen die Forderung nach einem Leichtfaserputz im DG mit Forderung der Mehrkosten im Gegensatz zum normalen Putz vom BU gerechtfertigt?

    Schlemmer
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  9. #8

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    weils mich selber interessiert

    habe ich beispielhaft mit ***** kontakt aufgenommen.

    es wäre jetzt noch interessant zu wissen, was für einen deckputz du vorgesehen hast ( das könnte evtl. noch zu geändertem aufbau führen )

    jetzt mal ausgehend von 2mm deckputz sagt ***** folgendes: theoretisch machbar im dg faser-leichtunterputz ( flup ) eben wegen dem t12 und beim rest leichtunterputz ( lup ). schwachstelle ist der übergang der beiden putze. mörtelgruppe P Ic trifft auf mörtelgruppe P II, da kann es zu rissbildungen kommen. gewebeeinbettung oder gewebespachtelung hier wäre eine möglichkeit, aber sooo begeistert ist man von dieser idee nicht und würde die hand dafür nicht ins feuer legen.

    wenn also dieser technische mitarbeiter von ***** mit dem putzer auf die baustelle kommen würde, würde er für die übernahme der gewährleistung auf die vollständige ausführung mit flup bestehen. bei allen anderen varianten würde er dem putzer anraten, bedenken anzumelden.

    jetzt kannste mal deine putzer, sofern vorhanden, kontaktieren, und die zusammen mit dem techniker des jeweiligen herstellers auf die bautelle jagen.

    und jetzt sag bitte nicht, dass dein bu auch gleichzeitig den putz machen wird...
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  10. #9
    Schlemmer
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    mit dem Flup auf Nummer Sicher

    Hallo Bauguru

    Vielen Dank für deine Unterstützung. Nach einiger Grundsatzrecherge (http://www.ausbauundfassade.de/down/040340.pdf ,...) bin ich Deiner Meinung, dass der Flup (***** ip 19 FLP) auf alle Fälle die sicherste Variante ist. (Zur Sicherheit habe ich noch von Schlagmann eine Broschüre über die Außenputz-Empfehlung angefordert.)
    Auf die Diskussion mit meinem BU über die Übernahme der Mehrkosten bin ich heute schon gespannt.
    Eine andere Frage hätte ich aber noch.
    Über den "Krümmelkeks" T-12 kann im ganzen Forum negatives gelesen werden. Gilt die Aussage aber sowohl für den T-12 Planziegel als auch für den bei mir verwendeten Blockziegel.
    Der Planziegel hat laut Datenblatt von Fa. Schlagmann lediglich eine Festigkeitsklasse von 4, mein Blockziegel aber eine von 6.
    Wenn mit der Festigkeitsklasse wirklich die Stabilität des Steins gemeint ist, müsste doch eigentlich der Blockziegel wesentlich mehr aushalten wie der Planziegel, oder ?!
    Gelten also die Postings im Forum von wegen "Krümmelkeks" nur dem T-12 Planziegel ?!

    Gruß Schlemmer
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  11. #10

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    blockziegel -- planziegel

    der unterschied besteht darin, dass der planziegel nach dem brennen "plan geschliffen " wird und somit im dünnbettverfahren verklebt werden kann, während der blockziegel "unebener" ist und mit leichtmauermörtel ( LM ) verarbeitet wird; eine kelle, ein stein, ein bier
    die "krümeligkeit" des t12 bleibt beiden varianten des steines gleich denke ich ( herr thalhammer kennt schlagmann ja sehr gut, vielleicht sagt er auch noch was dazu ), wobei ich sagen muss, dass ich zuletzt 1999 einen blockstein verarbeitet habe.
    deine annahme bezüglich der rohdichte und festigkeit ist soweit theoretisch erstmal richtig. im allgemeinen gilt, je höher die rohdichte, desto höher die druckfestigkeit.
    aber man muss die gesamtheit der gemauerten wand betrachten, eben mörtelklasse und die ausbildung der fugen. geklebte steine im dünnbettverfahren haben eine deutlich höhere zulässige druckspannung als mit LM gemauerte steine. es hängt also auch noch davon ab, wie sauber bei dir gemauert wurde und welcher mörtel verwendet wurde? man muss die fugen auch noch im zusammenhang mit dem wärmeschutz sehen, jede fuge ist quasi als wärmebrücke anzusehen.
    bilder wären mal ganz interessant. hast du die möglichkeit mal welche einzustellen?
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  12. #11

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    Bildmaterial

    So nach meiner Registrierung jetzt zwei Bilder von meiner Baustelle.
    Auf den beiden Bildern sind deutlich die oberen sechs Reihen aus T14 erkennbar.
    Was sagen die Experten zum Mauerbild ?!
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  13. #12
    Avatar von JDB
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    Ich hoffe mal, dass sich da'n Betonsturz in Form einer ausbetonierten U-Schale über der Tür befindet. So'n Ziegelsturz darf nicht aus einer Einzellast (Seihe Ausschnitt für Pfette!?) belastet werden.

    Sich hoffentlich täuschend,
    Bakel
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  14. #13
    Bauexpertenforum
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    Ich kenne nur 24 cm lange U-Schalen .
    Und dazu noch gegen den gesamten Rest Flachsturzrichtlinie verstoßen
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    "mmmh"

    boah hey ... das sind ja fette Drucklager für die Mittelpfetten ... bei mehr als 5.47to in dem Bereich knallts aber im Stein (!)
    .
    "ahja" Mark da gibt´s mittlerweile eine Anerkannte Untersuchung bei den Flachstahlrichtlienen da sind dann die kleinformatigen Steine über den Sturz nimmer nötig ... "ABER" natürlich war das in Verbindung mit dem V-Plus-Gewebe ... sprich in dem Bereich (s.Bilder) haste natürlich dann auch wieder Recht
    .
    wie wär´s eigentlich mit der Mauerwerksabdeckung hinsichtlich Tagwasserschutz ... oder kennt man des in Regensburg ned ???
    .
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  17. #15
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    Soll das heißen, es regnet bei Euch im Süden auch. Und ich dachte das kommt hier oben alles runter
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