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Wärmedämmung in vielen Fällen sinnlos? / Studie aus den 80ern

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  1. #1

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    Wärmedämmung in vielen Fällen sinnlos? / Studie aus den 80ern

    Ich fand diesen Artikel in einem Onlinemagazin.
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    Meine persönlichen Erfahrungen widersprechen den Aussagen in dem Artikel dass Dämmung zu höheren Verbräuchen führt. Was sagen die Experten und Expertinnen?
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  2. Wärmedämmung in vielen Fällen sinnlos? / Studie aus den 80ern

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  3. #2

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  4. #3

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    Wärmedämmung in vielen Fällen sinnlos?

    Anbei ein Artikel in der "Welt", der zu dem Resultat kommt, daß die Einspareffekte von wärmegedämmten Fassaden durch systematische Fehler in den Berechnungen in der Realität geringer sind als in der Theorie, bzw. sogar negativ ausfallen können.
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  5. #4

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    Athene, Deine Namenspatronin ist doch die Göttin der Weisheit!

    Such hier mal nach Konrad Fischer. Das alles ist Unfug, die Studien sind mittlerweile zigfach widerlegt. Da brauchte nur ein auflageng***er Schreiberling mal wieder irgendwas, auf das sich die Massen stürzen würden.
    Für mich eigentlich ein Fall für die journalistischen Standesorganisationen. Die werden aber nix machen, weil sie dann jeden Tag gegen die .... und viele andere Druckerzeugnisse vorgehen müssten.

    Es ist doch ganz einfach. Gehst Du im Augenblick in einer dünnen Bluse raus oder doch eher mit Pullover und Jacke?
    Würde die Theorie aus der Studie stimmen, müsstest Du in Pullover und Jacke eher frieren als in der dünnen Bluse!

    Ich habe Hr. Fischer mal eine Wette angeboten, die im Kern wie folgt lautete:
    Wir nehmen einen ungedämmten Altbau, untersuchen die Energieverbräuche und das Nutzungsverhalten über einen längeren Zeitraum (um unterschiedliche Winter rausrechnen zu können), dämmen das Haus dann, beobachten wieder Verbräuche und Nutzerverhalten und ermitteln dann, ob und wenn ja, wie viel Energie eingespart wurde.
    Ist die Ersparnis höher als 5%, zahlt Hr. Fischer alle Kosten und hört auf, seinen Unsinn zu verbreiten, ist sie kleiner, zahle ich und unterstütze seine Theorien.

    Hr. Fischer hat nie auf diese Wette eingeschlagen. Warum nur? Ein Schelm, wer Arges dabei denkt.
    Würde die Studie stimmen, wäre es doch kein Thema gewesen; er hätte doch locker gewinnen müssen!
    Ich denke, dass sagt mehr als jede physikalische Erläuterung.
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  6. #5

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    Hätte mich ja auch gewundert, wenn bei Konrad Fischer was anderes rauskommt ... Und die ganzen Journalisten nehmen das natürlich dankbar und undifferenziert auf, weil sie eh keine Ahnung und Zeit haben.
    Die physikalische Bildung reicht ja oft nicht mal für den korrekten Umgang mit Einheiten wie kWh.
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  7. #6

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    Ich hab die beiden Stränge mal zusammengezogen.
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  8. #7

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    Es mag stimmen dass durch eine Dämmung der Eintrag von Wärmeenergie über die Wände durch die Sonne vermindert wird... dass dieser aber die durch Dämmung gesparte Energie überwiegen soll halte ich für höchst zweifelhaft...

    Man kann sich das leicht Vorstellen, wenn man eine Thermoskanne voll heißem Kaffee in die Sonne stellt und daneben eine Stahlflasche mit heißem Kaffee....

    Bei der Thermoskanne kann die Sonnenenergie kaum zur Erwärmung beitragen (merkt man gut wenn man im Sommer was kühles in eine Thermoskanne füllt... bleibt lange kühl, auch wenn die Sonne im Schwimmbad drauf scheint..) während die Stahlflasche sich schön aufheizt und dies auch an den Kaffee weitergibt...

    Trotzdem wird der Kaffee in der Thermoskanne nach 1-2 Stunden deutlich wärmer sein...

    Bei solchen versuchen kommt es auch stark auf die Rahmenparameter an... Temperaturdifferenz Innen/außen, wird kontinuierlich wärme von innen zugeführt etc...

    Man darf auch nicht vergessen dass der absolute Energieverbrauch zwischen einem ungedämmten Altbau und einem Gedämmten auch nicht unbedingt vergleichbar ist... Evtl nutzen die Bewohner des Gedämmten Altbaus die "gesparte" Energie nicht dafür um weniger Energie zu verbrauchen, sondern um es bei gleichem Verbrauch wärmer zu haben... während die im ungedämmten sich damit abgefunden haben sich dicker anzuziehen und nachts beim gang zur Toilette zu frieren..
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  9. #8

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    Wir haben auch einen relativ geringen Energieverbrauch. Das bei hmm ca30cm Außenwand (inkl. Putz!, Haus komplett noch Baujahr 58) und Fenstern mit Kälterückgewinnung (= original Kastenfenster, durch die es wie Hechtsuppe zieht)
    Wie das geht? Warm anziehen, tags wie nachts. Heizungen entsprechend einstellen. Es funzt... Wohlfühlen ist was anderes. Nicht ohne Grund wollen wir ein Haus bauen... Treppenhaus hat im Winter teilweise 4° und auf dem Glas der EIngangstüre haben wir regelmäßig Eis.
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  10. #9

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    Eben - deswegen helfen solche Studien nicht ohne Analyse des Nutzerverhaltens und auch der Bausituation. Wenn ich ein MFH aus einer Strassenzeile dämme und die Heizkostenänderung der mittleren Wohnungen vorher-hinterher vergleiche, ist das eine deutliche andere %-Zahl als bei einem freistehenden EFH.

    Wie schon Churchil sagte - traue nur einer Statistik, die du selbst gefälscht hast.
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  11. #10

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    Eben, das meinte ich auch. Wir werden sicherlich nicht soooo viel Energie sparen dann beim Neubau im Vergleich dazu. Dafür werde ich endlich nicht mehr mit Decke über den Beinen am Compi sitzen und mit doppelschichten rumlaufen. UNser Nutzungsverhalten wird sich sicherlich ändern, aber dafür auch unser Wohlfühlparameter!
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  12. #11

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    Hm, Nachteile hat das Styropor-Dämmen aber schon auch.
    Es ist schwieriger, an der Fassade etwas anzubringen, es klebt jede Menge Sondermüll außen am Haus, der sogar noch sehr gut und gerne brennt, man hat keine harte Außenwand mehr, einmal fest mit dem Fuß dagegen getreten und es ist ein Loch drin, ein hart gekickter Fußball macht dann zumindest schon mal eine Delle, kein Mensch weiß, wie lange das Zeugs wirklich hält (20 Jahre oder mehr?), manche Tiere lieben es (z.B: Spechte) sich in der Außendämmung bequem einzurichten. Wenn sich dann geschützte Tiere einnisten (z.B. Fledermäuse) dann darfst du sie nicht einmal vertreiben, die genießen nämlich mehr Schutz als das Haus, man darf ein Fledermaus bewohntes Haus nicht einmal abreissen!
    Und wenn das WDVS nicht sauber verarbeitet ist, kann es sogar Feuchtigkeit ziehen, was an einer Nordwand noch schneller ein Problem werden kann.
    Sicher, der Vergleich mit dem Pullover stimmt schon.
    Aber: bist Du bei Kälte schon einmal mit einem nassen Pullover draußen spazieren gegangen?
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  13. #12

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    Jepp. Das Nutzerverhalten wir gerne unterschlagen. Deswegen bevorzuge ich auch theoretische Berechnungen bei denen ich von festen Rahmenparametern ausgehe, denn die Physik lässt sich nicht überlisten.

    Aufgrund der stark gestiegenen Energiepreise, kann man nämlich nicht mehr davon ausgehen, dass Gebäude auch richtig beheizt werden. Deswegen führen alle Pi*Daumen Formeln, beispielsweise über den Jahresverbrauch, ganz schnell in´s Nirwana.

    Gruß
    Ralf
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  14. #13

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    Blablabla! (Bezieht sich auf Corinna)

    1) Der Artikel bezieht sich nicht nur auf Polystyrol, sondern auf Dämmung allgemein. Da gibts aber noch:
    MiWo
    Vorhangfassade
    Dämmziegel
    ....

    2) Ich hab ein WDVS am Anbau, das ist von 1971. Macht 41 Jahre!!!

    3) Was hat Pfusch beim Verarbeiten mit Dämmung zu tun.
    Vergleich - Bau bloß kein Haus - wenn der Maurer pfuscht, kann es Dir auf den Kopf fallen! Leb lieber im Zelt, da bekommst max. ne Beule vom Gestänge.

    Solche Argumente sind einfach nur

    4) Wieso sollte mein Pullover naß werden? Bei Regen zieh ich ne Jacke drüber (Aussenputz). Oder spielst Du auf die unsinnigen Aussagen des KoFi an, WDVS würde "absaufen"?
    Auch alles schon durchdiskutiert.
    Dazu ist hier auch alles gesagt - einfach mal suchen!
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Avatar von rainerS.punkt
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    (z.B: Spechte)
    Das isser wieder, der Specht.

    Zitat Zitat von Corinna72 Beitrag anzeigen
    Und wenn das WDVS nicht sauber verarbeitet ist, kann es sogar Feuchtigkeit ziehen, was an einer Nordwand noch schneller ein Problem werden kann.
    Auf Wärmedämmung zu verzichten, um vor Dilettanten zu schützen, kann ja aber nicht die Lösung sein. Mit dem Argument müsste man ja alles verbieten, was qualifiziertes Arbeiten voraussetzt.


    Viele Grüße
    Rainer
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  17. #15

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    Die Häuser sind doch auch innen voller Sondermüll. Oder wie soll man das Zeug von Ikea nennen.
    Leicht brennbar ist es außerdem auch noch. Dieses Jahr sind schon 10 Kinder verbrannt.
    Brennende Wärmedämmung war soweit ich weiß nicht für die 800 Brandtoten letztes Jahr verantwortlich.
    Es ist doch schön, wenn man auch ein Heim Für Tiere macht. Schwalben werden wohl bald aussterben, weil es
    Bauernhöfe mit entsprechenden Dächern gibt.
    Wieso dämmt feuchtes Styropor nicht mehr? Die Dämmwirkung geht ein paar % herunter, aber immer noch besser als ohne.
    Genau wie bei einem Wollpullover, der wärmt auch noch, wenn er feucht ist.
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