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  1. #1

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    Wärmepumpe mit Solar?

    Hallo zusammen,

    ich bin dabei meine Heizungsanlage für ein Einfamilienhaus zu planen. Eine Wärmepumpe wird zum Einsatz kommen. Einen Pufferspeicher (1000l) werde ich ebenfalls gleich mit einbauen um alle Möglichkeiten offen zu haben. Wo ich mir noch unsicher bin ob ich eine Solaranlage mit einspeisen sollte. Hier wäre die Frage welche Art? Photovoltaik oder Solarthermie (Heizung, und Wasser)?

    Ich sag mal so im Sommer läuft die Wärmepumpe sowieso am effektivsten. In den Übergangsphasen Frühjahr und Herbst wäre sicher die Solarthermie nutzbar. Strom benötigt die Wärmepumpe aber auch das ganze Jahr und im Winter schaltet sich dann der Heizstaab zu was ordenltich Strom benötigt. Sprich die Photovoltaikanlage wäre sicher ebenfalls sinnvoll.

    Hat hier jemand ein paar Tipps um mir die Entscheidung leichter zu machen? Beides wäre natürlich am besten aber der Geldbeutel sollte berücksichtigt werden sprich das wäre einfach nicht drin
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  2. Wärmepumpe mit Solar?

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  3. #2

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    Zitat Zitat von paul12 Beitrag anzeigen
    Strom benötigt die Wärmepumpe aber auch das ganze Jahr und im Winter schaltet sich dann der Heizstaab zu was ordenltich Strom benötigt. Sprich die Photovoltaikanlage wäre sicher ebenfalls sinnvoll.
    Strom wird die Photovoltaikanlage im Winter wohl weniger produzieren.....

    Für Tipps fehlen auch noch Randbedingungen (Heizlast, Warmwasserbedarf, steht Wasser als Wärmequelle zur Verfügung etc.) Und wofür 1000l Pufferspeicher?
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  4. #3
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von lumo Beitrag anzeigen
    Strom wird die Photovoltaikanlage im Winter wohl weniger produzieren.....

    Für Tipps fehlen auch noch Randbedingungen (Heizlast, Warmwasserbedarf, steht Wasser als Wärmequelle zur Verfügung etc.) Und wofür 1000l Pufferspeicher?
    Hi,

    eine Wärmebedarfsberechnung habe ich leider nocht nicht. Der Pufferspeicher ist eingeplant um eventuell Solar oder Kaminofen mit Wasserunterstützung einzubauen. Wasser als Wärmequelle wäre dann für die Wärmepumpe oder was meinst Du damit?
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  5. #4

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    Wir haben auch lange überlegt, einen Puffer und wassergef. Kamin einzusetzten ist aber dann auf Grund der teuren Regelung und des zusätzlichen Puffers weggefallen. Das Problem waren immer die hohen Temperaturen die ein Kaminofen ans Wasser abgibt und so die Regelung verkomplizieren. Uns wurde zu einem normalen Kaminofen geraten der nur einen Teil der Wärme direkt abgibt und den Rest der Wärme speichert. Nach dem Abbrand wird dann die gespeicherte Wärme über ein paar Stunden noch abgegeben.

    Solar halte ich für sinnlos bei einer WP. Im Sommer hat man zwar "gratis" Heißwasser aber da ist auch die WP sehr günstig. Wenn dann würde ich PV einsetzten und ggf. eine Regelung die bei genug Ertrag der PV die WP einschaltet (vorallem im Winter). Die PV kann man außerdem von der Steuer absetzen die Solarthermie nicht. Da die Strompreise steigen und auf lange sicht auch Stromspeicher verfügbar sein werden würde ich lieber darauf setzen.

    Dann kann man sich natürlich überlegen einen Puffer einzusetzen um Tagsüber den Puffer zu laden, allerdings leided die Effizienz des Heizsystems am Puffer. Dazu gibt es ein paar Studien, die sich allerdings teilweise selbst widersprechen.

    Möglich ist alles, ist aber eine Frage des Preises.
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  6. #5

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    Einen Pufferspeicher (1000l) werde ich ebenfalls gleich mit einbauen um alle Möglichkeiten offen zu haben. Wo ich mir noch unsicher bin ob ich eine Solaranlage mit einspeisen sollte. Hier wäre die Frage welche Art? Photovoltaik oder Solarthermie (Heizung, und Wasser)?
    hallo
    du wirklich heizungsbauer? dann musste mir das mit der einspeisung der photovoltaik in den pufferspeicher mal erklären, aber bitte mit zeichnung.
    die haben schon ideen da in obb.

    gruss aus de pfalz
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  7. #6
    Avatar von fmw6502
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    auch Pfälzer kann man Wissen, daß Würzburg in Unterfranken liegt

    Gruß
    Frank Martin
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  8. #7
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von gunther1948 Beitrag anzeigen
    hallo
    du wirklich heizungsbauer? dann musste mir das mit der einspeisung der photovoltaik in den pufferspeicher mal erklären, aber bitte mit zeichnung.
    die haben schon ideen da in obb.

    gruss aus de pfalz
    Hi,

    hatte das etwas falsch geschrieben. Ist mir schon klar das ich PV nicht einspeisen kann. Die Frage zielt er dahin ab ob ST oder PV. Wenn ich mich für PV entscheide wäre dann die Frage ob man den Pufferspeicher trotzddem einbaut um eventuell für später die Möglichkeit offen hat.
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  9. #8

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    hallo
    und warum unter wenns doch oben liegt.

    gruss aus de pfalz
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  10. #9
    Avatar von Alchy
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    Zitat Zitat von paul12 Beitrag anzeigen
    Ich sag mal so im Sommer läuft die Wärmepumpe sowieso am effektivsten. In den Übergangsphasen Frühjahr und Herbst wäre sicher die Solarthermie nutzbar. Strom benötigt die Wärmepumpe aber auch das ganze Jahr und im Winter schaltet sich dann der Heizstaab zu was ordenltich Strom benötigt. Sprich die Photovoltaikanlage wäre sicher ebenfalls sinnvoll.
    So viel durcheinander...
    Aber lass Dir erstmal den Wärmebedarf berechnen usw.
    Wieso sollte sich denn der Heizstab zuschalten ? Wer sagt denn sowas ?
    Ich beheize ca. 170m² mittels Wärmepumpe und das ausschlieslich.
    Der Heizstab war genau einmal im Betrieb, bei Inbetriebnahme der Anlage / Estrichaufheizprogramm.
    Ich habe nie bereut, KEINE Solarthermie eingebaut zu haben, was sollte ich denn auch noch sparen ?
    Strom zu erzeugen habe ich mir auch gespart, da meine Dachflächen eher schlecht dafür ausgerichtet sind.

    Aber leider habe ich einen Schornstein / Kamin im Haus aufstellen lassen.
    "Man" wollte einen Kaminofen installieren. Ob es jemals dazu kommt ist mehr als fraglich.
    Alchy
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  11. #10
    Avatar von alex2008
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    Ausrichtung Dach und Neigung?
    PV ist eher flach optimal bei Solarthermie eher steil

    WP braucht nicht unbedingt nen Heizstab, nur bei LWP kann der Sinn machen.
    Schon mal über Erdwärme nachgedacht?
    Willst nen weiteren Wärmeerzeuger einbinden, dann macht bei WP als Hauptheizung ein Puffer sinn.

    Aber mach (bzw. lass machen) zuerst mal eine Heizlastberechnung.
    Ohne deren Ergebnis ist alles weitere nur herumstochern im Nebel
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  12. #11
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Alchy Beitrag anzeigen
    So viel durcheinander...
    Aber lass Dir erstmal den Wärmebedarf berechnen usw.
    Wieso sollte sich denn der Heizstab zuschalten ? Wer sagt denn sowas ?
    Alchy
    Hi,

    wenn es im Winter Minusgrade hat dann schaltet sich doch der Heizstab zu?
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  13. #12
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von alex2008 Beitrag anzeigen
    Ausrichtung Dach und Neigung?
    PV ist eher flach optimal bei Solarthermie eher steil

    WP braucht nicht unbedingt nen Heizstab, nur bei LWP kann der Sinn machen.
    Schon mal über Erdwärme nachgedacht?
    Willst nen weiteren Wärmeerzeuger einbinden, dann macht bei WP als Hauptheizung ein Puffer sinn.

    Aber mach (bzw. lass machen) zuerst mal eine Heizlastberechnung.
    Ohne deren Ergebnis ist alles weitere nur herumstochern im Nebel
    Hi,

    Dachneigung ist 38 Grad und Ausrichtung ist Süd-West.

    Mit dem Heizstab bin ich von einer Luft Wärmepumpe ausgegangen. Über Erdwärme habe ich schon nachgedacht ist denke ich auch die sinnvollste Wärmepumpe von allen. Allerdings schreckt mich da der Preis etwas ab. Die Bohrungen sind nicht unbedingt günstig...
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  14. #13
    Avatar von fmw6502
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    und wie sieht es mit einem Flächenkollektor aus?

    Gruß
    Frank Martin
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Und wie siehts aus, wenn man das mal einem in die Hand drückt den man bezahlt und wo man dann eine fundierte Planung bekommt?

    Achnee, Planungen dürfen ja nix kosten... Lieber alles selber zusammen basteln und danach fluchen das nix ineinander passt
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  17. #15

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    Ich denke die günstigste und einfachste Lösung ist eine LWP und zusätzlich ein Kamin im Wohnzimmer um die Temperatur im WZ bzw. je nach Haus im ganzen Haus zu erhöhen. Die Heizungsnalage kann dir ein guter Heinzungsbauer planen und da du ja vom Fach bist, kannste da auch auf Augenhöhe diskutieren denke ich, was z.b. die Fußbodenheizung etc.. angeht. Der Architekt der dein Haus plant sollte zumindest die Info bekommen welches Heizsystem eingesetzt wird, dass er den Hauswirtschaftsraum oder Kellerraum entsprechend planen kann, damit man auch alles unterbekommt. Außerdem plant der dir auch den Fußbodenaufbau ,je nachdem welche Beläge du legen willst. Bei uns war das beim Genehmigungsplan alles mit dabei.

    Vor Baubeginn dann ungebint mit Elektriker, HB, Sanitär und Bauunternehmer an einen Tisch setzten und sämtliche Vorhalte, Deckendurchbrüche, Heizkreisverteilernischen besprechen, damit die Maurer dass entsprechend vorsehen.
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