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Reaktionszeit des Zirkomat?

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  1. #1

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    Reaktionszeit des Zirkomat?

    Hallo liebe Forianer,

    aktuell stellt sich für uns die Frage, ob unsere Zirkulationsleitung über eine Zeitschaltuhr oder über ein Anforderungssystem a la Zirkomat angesteuert werden soll.

    Dazu meine Frage: Wer hat Erfahrungen mit der Reaktionszeit des Zirkomat?

    Für sachdienliche Hinweise bin ich wie immer sehr dankbar.
    mfg
    OM
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  2. Reaktionszeit des Zirkomat?

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  3. #2

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    ist bei mir so ein Ding in Betrieb. Irgendein "No-Name Produkt", doch bisher funktioniert alles problemlos.
    Bin aber kein Heizungsbauer, daher kann ich nur Erfahrungswerte mitteilen. Irgendwo habe ich aber noch das Dateblatt zu dem Ding. Die Zeiten hängen vermutlich stark von den Leitungslängen, -durchmesser, verwendeter Zirkupumpe usw. ab. Bei mir ist der Anlegefühler etwa 10cm vom WW Abgang des Speichers befestigt. Die "Reaktionszeit" liegt bei ca. 2-3 sec., danach läuft die Pumpe für ca. 7 Minuten. Nach etwa 2 Minuten habe ich auch an der entferntesten Zapfstelle Warmwasser zur Erfügung. Kostenpunkt in 2000 so um die 200,- DEM (o. Montage). Die Montage war bei mir denkbar einfach, Anlegefühler befestigen, Netzstecker der Zirkupumpe in den Automat und das Ganze dann in die Steckdose. War in 10 Minuten erledigt.
    Grüsse aus dem ODW
    Ralf
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  4. #3
    Themenstarter

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    Danke R.B. für Deine Antwort,

    heute habe ich mit dem Erfinder des Zirkomaten gesprochen, der mir das gleiche berichtet hat. Die Zeitspanne, bis warmes Wasser ansteht, ist stark abhängig von Leitungsdurchmesser, -länge, Pumpenleistung etc. Die von ihm gemachten Angaben von 15 sec. bis zu 5 min haben mich jedoch darin bestärkt, über eine Zeitschaltuhr zu fahren.

    mfg
    OM
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  5. #4

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    Bei uns völlig unproblematisch

    Hallo OM,
    wir benutzen den Zirkomat seit 1 Jahr. Die Wartezeit auf´s Warmwasser (WW) hängt natürlich von den beschriebenen Randbedingungen ab, aber da gibt´s Tricks:
    1) Wenn man weiss, dass man WW benötigen wird, einfach vorher schon mal kurz auf- und wieder abdrehen (beim Duschen also kurz WW am Waschbecken an, dann erst die Unterhose aus. Bis man unter der Dusche steht, ist das WW angekommen).
    2) WW nur ganz leicht aufdrehen. Da ja dann die Zirkulationspumpe anspringt, kommt das WW recht zügig, ohne dass man allzuviel Wasser ablaufen lassen muss.
    +
    Grüße
    Oliver
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  6. #5

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    Frage der Gewöhnung

    Hallo,
    ich wußte nicht, daß es dazu einen Erfinder gab. Die Realisierung ist an sich ganz einfach, doch man muss zuert einmal darauf kommen, daß so ein Ding hilfreich sein kann.
    Also, wir haben uns schnell an die Bedienung gewöhnt. Wie von OK bereits gesagt, vor dem Duschen kurz Wasserhahn am Waschbecken aufdrehen und bis man dann unter der Dusche steht ist Warmwasser verfügbar. Tagsüber ist meistens ausreichend WW im Leitungssystem vorhanden so daß die "Wartezeit" an sich nur benötigt wird, wenn längere Zeit kein WW "gezapft" wurde.
    Das Ganze ist natürlich auch Geschmacksache. Wenn ich bei einer Zeitschaltuhr am späten Abend noch duschen möchte, dann muss ich unter Umständen lange warten bis ich ohne Zikulationspumpe ausreichend Wasser den Abfluß hinunter befördert habe und dann endlich duschen kann. Die Wartezeit sollte also in meinen Augen kein Kriterium sein.

    Viele Grüsse
    Ralf
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  7. #6
    Achim Kaiser
    Gast
    Die *Low-Tech*_Variante sieht so aus ...

    Pumpe mit integriertem Thermostat - wenn Wasser mit der eingestellten Temperatur über die Zirkulationsleitung anliegt - Pumpe aus.

    Ansonsten Anforderung über einen/mehrere einfache/n Taster und nachgeschaltet ein Treppenhausrelais mit einstellbarer Nachlaufzeit.

    Wers noch komfortaber haben will kombiniert das ganze mit einer Zeitschaltuhr, de Morgens, Mittags und Abends den Taster automatisch anschiebt.

    Lässt sich für kleines Geld von jedem Elektriker zusammenbauen.

    Einfach, effektiv und narrensicher.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  9. #7
    Achim Kaiser
    Gast
    Tztztz,

    natürlich wirkt die Zeitschaltuhr auf das Nachlaufrelais...wie die Taster.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  10. #8

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    Bastler gefragt?

    Na, dann hätte ich auch eine Variante anzubieten,... aber VORSICHT mit Netzspannung ist nicht zu spassen. Da stehen einem schnell mal die Haare zu Berge.......und das ist noch lange nicht der "worst case".

    Also:
    - fertiges Steckergehäuse kaufen
    - uC, Quarz
    - Relais 2 x UM (netzspannungstauglich)
    - NTC (evtl. fertig als Anlegefühler)

    dazu noch ein paar Kleinteile (R,C, Dioden) und auf Wunsch eine LED als Anzeige für den Betriebszustand der Zirkupumpe.

    Wer einen uC nicht programmieren möchte (oder kann), könnte auch einen Fensterkomparator verwenden und damit das Relais ansteuern. Diese Variante benötigt aber ein paar Kleinteile mehr.

    Das Ganze kann auf einer Platine aufgebaut werden. Ein nettes Bastelprojekt für ein verregnetes Wochenende. Aber ACHTUNG, wie bereits erwähnt, das ist eher eine Sache für einen routinierten Bastler, Elektroniker o.ä. und mit einem Lötkolben sollte man auch umgehen können. Bei Schaltungen mit Netzspannung sind auch so Dinge wie Sicherheitsabstände usw. zu beachten.

    Viele Grüsse

    Ralf
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