Ergebnis 1 bis 13 von 13
  1. #1

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    Erdungsband vergessen :mauer

    Guten Tag,

    bei unserem Anbau wurde seitens der Baufirma vergessen, ein entsprechendes Erdungsband in die Fundamentplatte einzubauen, worauf der Elektriker lediglich das im Bestandsbau vorhandene nutzte und daran die komplette Elektroanlage des Hauses anschloß.Ist das fachlich in Ordnung?

    MfG
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  2. Erdungsband vergessen :mauer

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  3. #2
    Avatar von coroner
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    Der Eli hat ja wohl eine Messung durchgeführt und belegt damit ob's i.O. ist oder nicht...

    Da es ein "Anbau" ist, kann man davon ausgehen, dass er am gleichen Stromanschluß wie der "Hauptbau" liegt, richtig?
    Dann wären die Erder ohnehin zusammengeschlossen worden, wenn ich da so ne Diskussion der letzten Wochen hier
    richtig in Erinnerung habe...
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  4. #3

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    Welche Netzform?
    Wie groß ist der Anbau?
    Wie groß und von wann der Altbau?
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  5. #4
    Themenstarter

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    Eine Messung hat er durchgeführt und meinte, es sei i.O. Wohl gibt es ein auch ein Messprotokoll.
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  6. #5
    Themenstarter

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    Was genau meinen Sie mit Netzform? Der Anbau hat eine Grundfläche von ca. 72 qm je Geschoß. Wir haben einen Keller, EG und obendrauf nur eine Dachterasse.
    Der Altbau ist von 2006, der Anbau eben neu.
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  7. #6
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Welche Netzform?
    Wie groß ist der Anbau?
    Wie groß und von wann der Altbau?
    Muss mich korrigieren. Der Bestand hat ca. 72 qm Grundfläche, mit KG, EG und DG,der Anbau ca. 30 qm mit KG und EG.
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  8. #7

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    Netzform ist - grob gesagt - die technische Ausführung der Stromversorgung.
    Diese erfolgt in D nämlich - entgegen der landläufigen Meinung - NICHT einheitlich, sondern regional verschieden.
    Gängig sind TN- und TT-Systeme, wobei das TT in Bezug auf den Erdungswiderstand wesentlich kritischer ist.
    Im Übrigen dient ein Fundamenterder ja nicht nur der Erdung an sich, sondern auch der Potentialsteuerung. Und die ist bei zu kleiner Erderfläche natürlich schlechter als bei korrekter Ausführung. Das ist bei Euren Größenverhältnissen nicht damatisch, aber Ihr habe eben keine korrekte Ausführung bekommen.

    Was sagt das Meßprotokoll über den Erder aus?
    Man darf auch hinterfragen, ob es die korrekten Werte ausweist, es gibt genug Fälle mit tollen Werten, wo fälschlich der Netz-PEN mitgemessen wurde...
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  9. #8
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Netzform ist - grob gesagt - die technische Ausführung der Stromversorgung.
    Diese erfolgt in D nämlich - entgegen der landläufigen Meinung - NICHT einheitlich, sondern regional verschieden.
    Gängig sind TN- und TT-Systeme, wobei das TT in Bezug auf den Erdungswiderstand wesentlich kritischer ist.
    Im Übrigen dient ein Fundamenterder ja nicht nur der Erdung an sich, sondern auch der Potentialsteuerung. Und die ist bei zu kleiner Erderfläche natürlich schlechter als bei korrekter Ausführung. Das ist bei Euren Größenverhältnissen nicht damatisch, aber Ihr habe eben keine korrekte Ausführung bekommen.

    Was sagt das Meßprotokoll über den Erder aus?
    Man darf auch hinterfragen, ob es die korrekten Werte ausweist, es gibt genug Fälle mit tollen Werten, wo fälschlich der Netz-PEN mitgemessen wurde...
    Guten Morgen,

    das klingt ja alles recht komplex! Wie kann ich herausfinden, welche Netzform wir haben? Was kann man tun, um so einen Mangel zu beheben? In die Bodenplatte kommt man ja wohl nicht mehr hinein ohne sie zu zerstören

    Was das Messprotokoll angeht - nun, da bin ich noch am Suchen.
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  10. #9

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    Die Netzform steht in den technischen Anschlussbedingungen (TAB) des Netzbetreibers. Normalerweise kann man die auf der Website des Betreibers finden. Meißtens ist die Netzform TN-C (in Deutschland).
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  11. #10
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von biologist Beitrag anzeigen
    Die Netzform steht in den technischen Anschlussbedingungen (TAB) des Netzbetreibers. Normalerweise kann man die auf der Website des Betreibers finden. Meißtens ist die Netzform TN-C (in Deutschland).
    Soweit so gut. Der Netzbetreiber sind dann quasi die zuständigen Stadtwerke, richtig?! Wenn es die Netzform TN-C ist, war das die ´problematischere´ im Bezug auf unser Problem?
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  12. #11

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    Zitat Zitat von Mexx Beitrag anzeigen
    aa) das klingt ja alles recht komplex! Wie kann ich herausfinden, welche Netzform wir haben?
    bb) Was kann man tun, um so einen Mangel zu beheben? In die Bodenplatte kommt man ja wohl nicht mehr hinein ohne sie zu zerstören
    .
    aa) lokales EVU fragen
    bb) Wenn im Garten Platz ist, Banderder auslegen und hochkanntig eingraben. Im Sommer halt immer regelmässig gießen. MOD
    Geändert von R.B. (02.11.2012 um 12:35 Uhr) Grund: Sinnfrei
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  14. #12

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    Julius hat es bereits erwähnt. Der fehlende Erder ist bei der kleinen Fläche zwar nicht schön, aber vertretbar, so lange die Messwerte eingehalten werden.

    Falls es nicht ausreicht, dann einen neuen Banderder um den Anbau herum verlegen lassen, und diesen an den vorhandenen Erder anbinden. Hilfsweise könnten auch Staberder ausreichen um die Messwerte wieder in den grünen Bereich zu bringen.
    Bei Verlegung im Erdreich darauf achten, dass geeignetes Material verwendet wird.

    Gruß
    Ralf
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  15. #13

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    Zitat Zitat von biologist Beitrag anzeigen
    Die Netzform steht in den technischen Anschlussbedingungen (TAB) des Netzbetreibers.
    Falsch!
    Dort steht höchstens, welche Netzform das VNB-Netz liefert. Wenn überhaupt (denn es ist oftmals adreßabhängig).
    Das sagt nicht eindeutig aus. welche die Anlage dann hat!
    Gerade in TN-Bereichen sind ältere Anlagen mit FI-Schutzschaltung oft als (lokales) TT ausgeführt.

    Und ausgerechnet Nürnberg ist ein Bereich, wo die inneren Stadtbezirke traditionell in TN waren, die äußeren jedoch (ehemaliger FÜW-Bereich) traditionell als TT ausgeführt.
    Das kann also innerhalb heute geschlossener Bebauung durchaus an manchen Stellen so sein, daß das eine Haus mit TN versorgt wird und das nächste (oder die andere Straßenseite) "nur" mit TT.
    Die EHWACK bzw. nun NÄRRGIH stellt das zwar schrittweise um, aber wie weit sie damit sind, weiß ich nicht. Außerdem werden die Kundenanlagen nicht zwingend mit umgestellt, können also weiterhin in TT sein.

    Normalerweise kann man die auf der Website des Betreibers finden. Meißtens ist die Netzform TN-C (in Deutschland).
    Höchstens überwiegend. Aber was nutzt das dem Fragesteller? Nichts!
    Wie sie in Meißen ist, spielt dabei auch keine Rolle...
    Siehe meine obigen Ausführungen.

    Wenn es die Netzform TN-C ist, war das die ´problematischere´ im Bezug auf unser Problem?
    Erstens hatte ich das schon geschrieben:
    Gängig sind TN- und TT-Systeme, wobei das TT in Bezug auf den Erdungswiderstand wesentlich kritischer ist.
    Und zweitens ist dafür eben NICHT die "gelieferte" Netzform von Belang, sondern die, in welcher DEINE Anlage ausgeführt ist.

    Es gilt:
    Wird TT geliefert, kann die Kundenanlage nur in TT sein.
    Wird TN geliefert, kann sie in TN oder in TT sein.

    Es muß also der Eli vor Ort feststellen, was im konkreten Einzelfall Sache ist!
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