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  1. #1

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    Wohin mit dem APL der Telekom?

    Hallo zusammen,

    ich bin gerade dabei ein EFH auf Bodenplatte bauen zu lassen (Rohbau steht schon). Durch die Bodenplatte hin zum Hauswirtschaftsraum haben wir ein Leerrohr verlegen lassen für die späteren Leitungen. Nun habe ich die Unterlagen der Telekom vor mir liegen und frage mich, was es für einen Unterschied macht, den APL außen ans Haus oder gleich in den HWR legen zu lassen.

    Von der Straße zum Haus wird das Telefonkabel unterirdisch verlegt. Den Graben hebt meine Baufirma schon aus, so muss das nicht durch den Telekom-Sub gemacht werden.

    Wenn ich das richtig lesen, wird für die Verlegung des APL ins Haus 399.- Euro erhoben. Ist dies eine Pauschale oder besser gefragt, wird es billiger, wenn ich den APL außen am Haus anbringen lasse? Welche Anchteile hätte dies sonst?

    Ich wäre dankbar für jede Auskunft.
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  2. Wohin mit dem APL der Telekom?

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  3. #2

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    Ja es ist billiger aber was willst du mit dem APL aussen ? Seih froh wenn der Kasten im HWR steckt.
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  4. #3

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    So sehe ich das auch.
    Außenanbringung hat mehrere Nachteile.
    Daher bei Neubau möglichst immer gleich mit in den Hausanschlußraum!

    Vorzugsweise die Leitung verrohren und noch ein weiteres Leerrohr mit hinein (für Nachrüstung BK oder LWL).
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  5. #4
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    Könnt ihr eventuell erklären, was es für Nachteile mit sich bringt, den APL außen anzubringen.
    Bei mir würde er an einer nicht sichtbaren Stelle angebracht werden.
    Gibt es nur optischen Nachteil oder auch "technischen". Ich habe von der Materie leider keine Ahnung.
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  6. #5

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    Zitat Zitat von captainabg Beitrag anzeigen
    Gibt es nur optischen Nachteil oder auch "technischen". Ich habe von der Materie leider keine Ahnung.
    Nun ja, wenn es ein analoger Anschluß ist, dann öffne ich die Haube und klemme an die erste Doppelader ein Telefon und telefoniere auf eure Kosten, das gleiche bei einem ISDN, nur das ich dazu ein ISDN-Telefon benötigen würde. Nur bei einem NGN wird es schwierig.

    Ist zwar unwahrscheinlich, aber durchaus möglich!
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  7. #6

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    Problematischer sehe ich die Gefahr, daß gewisse böse Buben Deine Amtsleitung kurzfristig unbestellt stillegen...
    Außerdem bleibt das Problem, daß dann die Hausinnenleitung eine fachgerechte Durchführung nach draußen braucht. Je nach Wandaufbau ist das aufwendig.

    Was verstehst Du unter einer "nicht sichtbaren Stelle"?


    Tipp:
    Es gibt meist noch eine Kompromißmöglichkeit, welche sich auch in Deinem Fall anbieten könnte.

    Du läßt Dir vom Baubezirk der DTAG das Leitungsmaterial für die Hausanschlußleitung vorab aushändigen.
    Dein Tiefbauer verlegt die Leitung, für die Hauseinführung (Mauerdurchführung etc.) bist also Du zuständig.
    Der Telekomiker braucht dann nur noch straßenseitig anzuklemmen und setzt innen den APL. Das kostet dann üblicherweise keinen Aufpreis gegenüber der Außenmontage.
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  8. #7
    Themenstarter

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    Mit "nicht sichtbar" meine ich, dass der APL an eine Stelle der Hausfront käme, welche durch einem Busch verdeckt sein wird (nach unserer Planung). Meine Baufirma hat wie bereits erwähnt ein Leerrohr von außen durch die Bodenplatte in den HWR für die Leitungen der Telekom gefertigt.

    In meinen "Nichtfachmann"-Augen sehe ich jetzt nur folgende Versionen:

    1. Telekom baut den APL an die Hauswand - Graben ist durch meine Baufirma ausgehoben: Kosten der Telekom: 0 Euro
    2. Telekom baut den APL in den HWR - Graben ist durch Baufirma ausgehoben, Mauerdurchführung wurde durch meine Baufirma ebenfalls bereits erledigt: Kosten der Telekom: 399.-Euro.

    399.- Euro wofür? Vielleicht übersehe ich auch einfach etwas. Sorry, wenn ich mich blöd anstelle.
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  9. #8

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    Man möge mich korrigieren, aber:
    1. Außenmontage kostet irgendwas um die 139€
    2. wenn so wie von Julius vorgeschlagen, ebenfalls di ein 1. genannten 139€.
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  10. #9

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    Ich hab jetzt nochmal extra in meine Unterlagen von der DT geschaut. Zeitschiene Anfang 2012

    Kostenlos ist: APL außen, oberirdische Hauszuführung bis zum APL

    353,17 EUR: Montage des APL innerhalb des Gebäudes (inkl. Mauerdurchführung) max. 15m auf eigenem Grundstück, jeder weitere Meter kostet zwischen 22,66 EUR (unbefestigt) und 76,30 EUR (befestigte Fläche).


    Lustig ist dann folgendes: Wenn man die kostenlose Variante wählt (obderirdisch) man aber keinen Telefonmasten vor der Tür hat (was mittlerweile ja eher üblich ist), dann benötigt
    man noch einen Telefonmast vor der Haustür, der kostet wiederum 250,- EUR.

    Kurz und knapp, eigentlich kostet das ganze immer!

    Die Telekom nennt das übrigens Aufwandspauschale, es geht also garnicht so direkt um die eigentlichen Kosten!
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  11. #10

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    Sei froh, daß es gerade NICHT um die tatsächlich anfallenden Kosten für den Hausanschluß geht! Da wäre dann unter 500€ nichts drin (so kostet es z.B. auch in manch anderen europäischen Ländern), oft dürfte man deutlich vierstellig zu Kasse gebeten werden.

    Also sind diese Pauschalen nicht nur von der einfachen Abwicklung her sinnvoll, sondern sehr im Sinne des Anschlußnehmers.

    Man braucht bei Freileitungshausanschluß auch nicht zwingend einen Niederführungsmast - nur dann, wenn das Gebäude (z.B. wegen zu geringer Höhe oder Festigkeit) es nicht ermöglicht, eine Abspannung zu befestigen.

    Die Innenmontage-Pauschale ist deswegen so hoch, weil sie auch die fachgerechte Herstellung der Durchführung umfaßt, ebenso die Erdarbeiten.
    Diese beiden Punkte würdest Du ja bauseits bereitstellen. Damit ist der verbleibende tatsächliche Aufwand für die DTAG recht gering.
    Und genau deswegen geht man in solchen Fällen tunlichst so vor, wie ich es Dir beschrieben hatte!
    Fragt sich nur, warum Du darauf mit keinem Wort eingehst...
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  12. #11

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    Zitat Zitat von KlausK Beitrag anzeigen
    Man möge mich korrigieren, aber:
    1. Außenmontage kostet irgendwas um die 139€
    Das gilt aber für Außenmontage mit Erdverkabelung.

    Kostenfrei hingegen ist die "Standard"-Außenmontage mit Freileitungszuführung (bei Abspannung und Niederführung an der Fassade).

    2. wenn so wie von Julius vorgeschlagen, ebenfalls di ein 1. genannten 139€.
    Das wird unterschiedlich gehandhabt. Kann auch gar nichts kosten.
    Kommt wohl auch darauf an, ob die Linie außerhalb des Grundstücks ober- oder unterirdisch verläuft.
    Auf jeden Fall ist es die billigste vernünftige Lösung.
    Wenn man das Tricklsen außenvor läßt.
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  13. #12

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    Ein weiterer Hintergrund für die Kosten der Innenmontage ist "Abwehrpreis"
    1) Kann die TK bei Innenmontage und Reklamationen nicht ohne Terminvereinbarung ihre "last mile" prüfen, wenn der Kunde eine STörung meldet - gerade dann, wenn der Kunde nicht bei den Telekomikern foniert.
    2) Bei Nichtzahlern kann die TK die Verbindung ohne Hauszugang stilllegen und den APL verplomben. Einen verplombten Kasten zu öffnen ist jur. heftig.
    Daher ist das Druckmittel grösser.

    Einer der Gründe, warum einige Energieversorger Übergabesäulen am Strassenrand stellen. Die stehen auf öffentlichem Grund, da ist die Sicherung schnell ohne Gerichtsvollzieher gezogen.
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  14. #13

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    Punkt 2 stimmt für Energieversorger, aber nicht für Telekommunikation.
    Da wird stets in der Vermittlungsstelle gesperrt. Heutzutage i.d.R. durch Fernwartung, dazu muß gar keiner mehr vom Schreibtisch aufstehen.

    Punkt 1 trifft zwar zu, aber wird dadurch in etwa kompensierst, daß an außenliegenden EvZ mehr Störungen auftreten (durch Einwirkungen Dritter und Witterung).

    Insofern sehe ich da keinen Abwehrpreis, der wäre sonst auch deutlich höher.
    Unter Berücksichtigung des Aufwands im Regelfall ist der Preis noch wie vor ME sehr günstig und liegt keinesfalls über den Selbstkosten.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Diese beiden Punkte würdest Du ja bauseits bereitstellen. Damit ist der verbleibende tatsächliche Aufwand für die DTAG recht gering. Und genau deswegen geht man in solchen Fällen tunlichst so vor, wie ich es Dir beschrieben hatte!
    Na ja, das muss die Telekom aber mitmachen wollen. Bei uns war es genauso: Tiefbauer hob Graben aus, dort befand sich dann schon in der Erde für unser Haus ein sauber aufgerolltes Kabel, dass hat dann unser Eli nach Rücksprache mit der Telekom ins Haus gelegt und abgedichtet. Dann kam ein paar Wochen später die Telekom und hat das APL-Kästchen gesetzt und das Kabelende verbunden.

    Wir kamen trotzdem - mit viel Diskussion - nicht an der Anschlußpauschale von 399,95€ herum.
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  17. #15

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    Leider ist die Handhabung nicht einheitlich. Und deren Regeln ändern sich laufend.
    Deswegen klärt man sowas rechtzeitig vorher (natürlich schriftlich)!
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