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  1. #1

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    Neubau wie richtig lüften gegen Feuchtigkeit?

    Hallo,

    wir haben Mitte Juli 2012 unseren Neubau, EFH, alles FBH ohne Keller bezogen.

    Am Anfang, also in der Sommerzeit haben wir meist die Fenster immer auf Kipp gehabt. Habe mich dann informiert und es soll ja besser sein mehrmals täglich Stoss zu lüften. Wir versuchen es mindestens 3mal täglich zu machen.

    Ist das der richtige Weg? Oder wie sollte man gerade eine Neubau am besten lüften? Wie sollte man die Heizung mit einbeziehen, mehr heizen als man es sonst machen würde?

    Danke für Tipps und Infos

    PS: Wir haben hinter dem ersten Bild im Flur einen leichten grünen Schimmelschleier hinter dem Bild entdeckt... daher jetzt die konkreten Fragen dazu...

    Grüße
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  2. Neubau wie richtig lüften gegen Feuchtigkeit?

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  3. #2

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    Heizen damit die warme Luft die Feuchtigkeit aufnimmt und Lüften damit die feuchte Luft aus dem Haus transportiert und durch trockenere Luft ersetzt wird.

    Ein hygrometer wäre auch sinnvoll, damit man zumindest einen Anhaltspunkt hat in welchem Bereich sich die rel. Luftfeuchtigkeit bewegt. Da muss kein High-Tech Laborgerät sein, denn es geht nicht um genaue Absolutwerte.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3

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    Unbedingt einen Hygrometer kaufen, der zeigt die Raumtemperatur und die relative Feuchte an, und er warnt durch eine Leuchtdiode, wenn die Feuchte den voreingestellten Wert überschreitet. Kostenpunkt ca. 35 €
    Dann macht das Lüften Spass, weil man direkt den Erfolg ablesen kann.
    Kippen der Fenster ist besonders in der kalten Jahreszeit gefährlich und sollte gänzlich verboten werden.
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  5. #4
    Themenstarter

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    Gibt es einen Wert bei der Luftfeuchtigkeit unter dem man beliben sollte?

    Ich habe den Eindruck das ich bei den aktuell warmen AT mit lüften die Luftfeuchte nicht mehr so stark senken kann wie letzte Woche wo es kälter war, kann das sein?

    Überall 22 Grad, sollte das reichen oder wie viel sollte man heizen? Ich glaube in dem ersten Winter nach dem der Bau fertig ist sollte man nicht ans Heizkosten sparen denken oder???

    Danke
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  6. #5

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    das stimmt sicher, aber nachts ist es ja kalt draußen und Du kannst spät abends lüften.
    Lüften, wenn die rel. Luftfeuchte 60 % übersteigt ist sicher sinnvoll!

    Sollte das nicht helfen, hilft sicher noch ein Bautrockner.
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  7. #6
    Themenstarter

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    Könnte man in einem bereits bewohnten Neubau noch einen Bautrockner einsetzen? Wo und wie teuer ist sowas?
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  8. #7

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    Lüfte morgens wenn es noch kühler draußen ist und dann abends wieder.
    Tagsüber wenn die Temperaturen draußen wärmer sind als drinnen kann das Lüften das gegenteil bewirken und Feuchtigkeit ins Haus bringen.

    Immer nur 10 Minuten Stoßlüften und anschließend alle Fenster wieder zu.
    Die frische kältere Luft kann nun wieder durch erwärmen, mehr Feuchtigkeit aufnehmen.
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  9. #8

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    Zitat Zitat von Matzur007 Beitrag anzeigen
    Könnte man in einem bereits bewohnten Neubau noch einen Bautrockner einsetzen? Wo und wie teuer ist sowas?
    Klar kann man!
    Nennt sich dann etwas neutraler "elektrischer Luftentfeuchter".
    Miete lohnt da nicht. Am besten kauft man einen kleineren, zu etwa € 150,-.
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  10. #9

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    Zitat Zitat von Matzur007 Beitrag anzeigen
    PS: Wir haben hinter dem ersten Bild im Flur einen leichten grünen Schimmelschleier hinter dem Bild entdeckt... daher jetzt die konkreten Fragen dazu...

    Grüße
    Wenn die Hütte noch nicht trocken ist, sollte man auch die Wände nicht zupflastern!
    Und hohe Luftfeuchtigkeit kann man förmlich "riechen".

    Sieh zu, dass der Bau trocken wird. Jetzt im "Winter" durchheizen und zwischendurch richtig Lüften!
    Das Kondensat kann man bei geöffnetem Fenster doch schön beobachten...

    Zitat Zitat von Matzur007 Beitrag anzeigen
    Am Anfang, also in der Sommerzeit haben wir meist die Fenster immer auf Kipp gehabt.
    Wozu? Damit es draussen kälter wird?
    Im Neubau gibt es - mit wenigen Ausnahmen - nur noch Fenster OFFEN oder ZU.
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  11. #10
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    Zitat Zitat von driver55 Beitrag anzeigen
    Jetzt im "Winter" durchheizen und zwischendurch richtig Lüften!
    Das Kondensat kann man bei geöffnetem Fenster doch schön beobachten...
    Also eigentlich immer die Heizung Tag und Nacht anlassen und dann morgens und Abends ca. 10 Minuten Stoss lüften? Wenn es über Tag kälter ist auch noch Nachmittags mal? Richtig so?

    Würde das mit dem Entfeuchter die Sache beschleunigen? Kostet natürlich auch eine Menge mehr an Strom. Wüsste auch nicht wie man mit so einem Entfeuchter an die Sache ran gehen sollte... ?!?

    Danke
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  12. #11
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    Noch was:

    Gibt es eine optimal Raumtemperatur zum "Bau trockenheizen" reichen das 22 Grad? Wie ist das im Schlafzimmer, da habe ich es lieber kühler...

    Wie war das mit der Luftfeuchte, welchen Wert soll ich versuchen nicht zu überschreiten?
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  13. #12

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    Wenn rel. Luftfeuchte > 60% dann Lüften.

    Du schreibst was von einem Gang, in dem das Bild hängt, also bringt es nichts in einem Raum die Fenster aufzumachen und dann die Türen zu zu lassen, also _querlüften_, idealerweise alle Fenster rumdum aufreißen.

    Einfache Faustregel: Wenns draußen kälter ist als drinnen aufmachen und warten bis der Beschlag, der sich an den Fenstern bildet, weg ist, dann wieder zumachen. Das einige Male am Tag wiederholen.
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  14. #13
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    Zitat Zitat von Headhunter2 Beitrag anzeigen
    Wenn rel. Luftfeuchte > 60% dann Lüften.

    Du schreibst was von einem Gang, in dem das Bild hängt, also bringt es nichts in einem Raum die Fenster aufzumachen und dann die Türen zu zu lassen, also _querlüften_, idealerweise alle Fenster rumdum aufreißen.

    Einfache Faustregel: Wenns draußen kälter ist als drinnen aufmachen und warten bis der Beschlag, der sich an den Fenstern bildet, weg ist, dann wieder zumachen. Das einige Male am Tag wiederholen.
    Ich mache jetzt auch nur noch immer alle Fenster auf und alle Türen auf, also immer kreuz und quer...
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Pauschal kann man das mit

    "Wenn rel. Luftfeuchte > 60% dann Lüften." leider nicht sagen.

    Bei der feuchten Luft, wie sie derzeit in Norddeutschland ist wird es schwierig, durch Lüften unt 70% rel. Luftfeuchte zu erreichen. Bzw. je öfter man Stoßlüftung macht, desto feuchter wird es im Haus.
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  17. #15
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    Zitat Zitat von floauso Beitrag anzeigen
    Pauschal kann man das mit

    "Wenn rel. Luftfeuchte > 60% dann Lüften." leider nicht sagen.

    Bei der feuchten Luft, wie sie derzeit in Norddeutschland ist wird es schwierig, durch Lüften unt 70% rel. Luftfeuchte zu erreichen. Bzw. je öfter man Stoßlüftung macht, desto feuchter wird es im Haus.
    Dann ist es evtl. mit meiner Luftfeuchte von ca. 73 % am morgen gar nicht so schlimm? Durch lüften habe ich danach dann wieder ca. 68 % laut Hygrometer.

    Dennoch aber der Schimmel??? HELP!!!

    noch mal zu einem elektr. Luftentfeuchter: Wie würde man sowas dann machen? Reicht ein Gerät bei EFH mit 125 qm? Jeden Tag dann ein neuer Raum oder den Luftentfeuchter in den Flur und dann alle Türen auf? Was macht am meisten Sinn?
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