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Schimmel / Tauwasser oder doch Wasserschaden?

Diskutiere Schimmel / Tauwasser oder doch Wasserschaden? im Forum Bauphysik allgemein auf Bauexpertenforum.de


  1. #1
    Altbau85
    Gast

    Schimmel / Tauwasser oder doch Wasserschaden?

    Hallo,


    ich hab mich hier angemeldet weil ich folgendes Problem habe:

    Mein Elternhaus (BJ ~1910, immer mal wieder renoviert) hat folgendes Problem:

    In einem Zimmer (EG) gibt es unter der Decke plötzlich eine Feuchte Stelle, wo sich direkt ein wenig Schimmel angesammelt hat.
    Über diesem Raum befindet sich ein Badezimmer, welches vor ca 4 Jahren komplett erneuert wurde (inkl. aller Leitungen!)

    Ich habe (da eh in naher Zukunft eine Umnutzung ansteht) die Tapete entfernt partiell und ein wenig (bröseligen) Putz abgeschlagen, welcher etwas feucht war.

    Da es sich um eine Innenwand handelt bin ich mir nicht sicher ob es sich um Tauwasserausfall handeln kann?

    Hinzufügend möchte ich noch erwähnen, dass der Raum bis ca vor einem halben Jahr bewohnt und beheizt wurde, jetzt leider nicht mehr.

    Über eine Einschätzung wäre ich sehr dankbar!
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  2. Schimmel / Tauwasser oder doch Wasserschaden?

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  3. #2

    Registriert seit
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    architekt/statiker
    Beiträge
    6,917
    Da es sich um eine Innenwand handelt
    hallo
    wie ist die temperatur in dem raum? was ist auf der anderen seite der Innenwand.
    erster check der wasserleitungen geht mit der wasseruhr, keiner entnimmt wasser dann muss das sternförmige rad in der uhr ruhigstehen.
    abwasser wird schwieriger.

    gruss aus de pfalz
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  4. #3
    Altbau85
    Gast
    Hallo Gunther,

    danke für deine Antwort..
    Den Tipp mit der Wasseruhr werde ich Wahrnehmen, danke.

    Auf der anderen Seite ist ein ebenfalls unbeheizter Flur, bzw. Diele. Auf der Seite der Mauer ist nichts zu sehen.
    Die Temperatur betrug ungefähr 14 °C.. hab als erste Maßnahme die Heizung dort angestellt und meine Eltern angewiesen diese erstmal anzulassen.

    Grüße
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  5. #4
    Altbau85
    Gast
    Ich noch einmal,


    Ich hab die Wasseruhr überprüft. Die steht still.
    Dafür habe ich die Abschlussleiste von der Türschwelle des Badezimmers (Unterschiedliches Niveau...) entfernt und musste leider feststellen, dass das Problem leider von dort kommen müsste: Es wurde damals ein Trockenestrich eingebracht, also Schüttung -Diese Faserplatten (?) und dann der Trockenestrich. Die letzten beiden Schichten sind leider recht feucht.. Nun stellt sich die Frage ob das vom Wischwasser kommen kann, welches durchaus dorthin gekommen sein kann, oder ob das Problem ein ganz anderes ist.

    Ich befürchte, dass wir den kompletten Fußbodenaufbau entfernen müssen um den Fehler zu suchen.
    Wäre das ein Fall für die Versicherung? Die Laune ist am Boden.

    Grüße
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  6. #5

    Registriert seit
    11.2009
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    Magdeburg
    Beruf
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    5,102
    Zitat Zitat von Altbau85 Beitrag anzeigen
    I...
    Ich hab die Wasseruhr überprüft. Die steht still. ...
    Habe den Tipp erst jetzt gelesen. Der taugt nichts, wenn das Leck nur ganz klein ist.

    Stell mal für ein halbe Stunde das Wasser am Zähler ab und lass in dieser Zeit auch alle Entnahmearmaturen geschlossen.
    Dann öffnest Du schnell das Hauptabsperrventil. Wenn sich der Zähler dann kurz bewegt, könnte das ein Hinweis auf eine Undichtigkeit sein. Eventuell mehrmals wiederholen...
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  7. #6
    Altbau85
    Gast
    Hallo Thomas,

    danke für den weiteren Tipp, werde ich auch probieren.

    Bleibt nur der offensichtlich feuchte Bodenaufbau im OG? Das ist mir etwas zu feucht für "Wischwasser" ...
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  8. #7

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    161
    Ich würde mir auf jeden Fall mal die Abläufe von Badewanne, Duschtasse, WC- Schüssel, Waschmaschine oder was es dort sonst so alles gibt, sehr genau anschauen.
    Ich hab's schon oft erlebt, dass solche Probleme aufgetreten sind, nachdem versucht wurde, einen verstopften Badewannenablauf mit so einem Druckluftreinigungsgerät frei zu bekommen, wie man es immer mal wieder bei Discountern oder im Baumarkt findet.
    Die Dinger drücken dann oft die nur knapp ineinander steckenden Ablaufrohre auseinander und das Badewasser läuft wieder einwandfrei ab. Aber eben leider nur unter die Wanne, wo es keiner sieht, bis es dann irgendwann durch die Decke tropft.
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  10. #8

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    08.2011
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    68
    Erst mal die Duschtasse prüfen. Oft sieht die Silikonnaht völlig unbeschädigt aus, hat aber keine Haftung mehr zur Wand oder zur Duschtasse. Durch die Kapillarwirkung zieht sich beim Duschen Wasser hinter die Abdichtung und schon isses passiert, dass darunter feucht wird. Und nochwas, bei solch kleinen Leckagen nutzt die Beobachtung der Wasseruhr überhaupt nix.
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  11. #9
    Altbau85
    Gast
    Hallo,

    Es war die Badewanne, welche undicht war. Ab nächste Woche Mittwoch wird zurückgebaut, Trocknungsgeräte laufen bereits eine Woche.
    Das wird leider sehr aufwändig... Aber nützt ja nichts.

    Danke für Eure Einschätzungen!
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