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Nach vier Jahren versetzte Frostschürze festgestellt :-(

Diskutiere Nach vier Jahren versetzte Frostschürze festgestellt :-( im Forum Tiefbau auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Nach vier Jahren versetzte Frostschürze festgestellt :-(

    Hallo Zusammen,

    Ich habe mich schon quer durchs ganze Forum gelesen, jedoch kein ähnliches Problem finden können.

    Jetzt habe ich mich angemeldet um mein Problem zu schildern.

    Ich habe 2008 ein Fertighaus in Holzständerbauweise auf einer Stahlbetonplatte errichten lassen. Die Bodenplatte wurde von einer sepperaten Firma gem. Statik ausgeführt.

    Bodenplattenaufbau ist folgender:

    20cm verdichteter Frostschutz (Schotter)
    PE Folie
    Stahlbetonplatte 20cm, 10x8m, C20/25 mit Bewährung (oben und unten Q334A)

    Des weiteren wurde eine umlaufende Frostschürze 80cm tief und 40cm breit in Erdschalung (ungedämmt) gegossen.

    An der Bodenplattenstirnseite wurde eine Perimeterdämmung von 6cm angebracht.

    Jetzt zum eigentlichen Problem:

    Bei Arbeiten an der Terrasse musste ich zu meinem Entsetzten feststellen, dass die Frostschürze nicht bündig unter der Bodenplatte liegt, sondern komplett daneben. Lediglich die Stirnseitendämmung (6cm) der Bodenplatte überlappt die Frostschürze. Bei Grabungen wurde festgestellt, dass dies auch an der Westseite so ist. Lediglich an der Nord- und Ostseite sitzt die Frostschürze ca. 20 cm unter der Bodenplatte und ca. 20 cm außerhalb.

    Dies ist vorher niemandem aufgefallen und jetzt steht das Haus schon. Zu allem Übel gibt es die Bodenplattenfirma nicht mehr (Pleite).

    Wäre mir das schon am Anfang aufgefallen, hätte ich die Bodenplatte so nicht akzeptiert, ja sogar wieder abreißen lassen. Leider war ich an dem Tag, an dem die Bodenplatte eingeschalt wurde, beruflich verhindert und nicht auf der Baustelle.

    Kann mir nicht erklären, wie es dazu gekommen ist. Es kann eigentlich nur ein Fehler beim Einmessen passiert sein, da die Maße im Ausführungsplan stimmen.

    Es sollte aber doch nicht zuviel verlangt sein, ein Maßband richtig ablesen zu können….
    Solche Leute gehören eingesperrt….


    Jetzt habe ich bezüglich der Frostsicherheit so meine Bedenken. Einen Bauschaden habe ich zwar noch nicht und der letzte Winter war hier sehr kalt. Kann die Frostschürze auch so ihre Funktion erfüllen? Was kann ich jetzt noch tun, nachdem das Kind in den Brunnen gefallen ist?


    Anbei habe ich eine Skizze mit Aufbau eingestellt.
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  2. Nach vier Jahren versetzte Frostschürze festgestellt :-(

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  3. #2

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    Es sollte aber doch nicht zuviel verlangt sein, ein Maßband richtig ablesen zu können….
    Solche Leute gehören eingesperrt….
    hallo
    die saufen da zuviel, die bayern (anderer thread) duck unn wesch.
    hängt von der bewehrung der bodenplatte ab ob da die obere bewehrungslage ausreicht.
    gruss aus de pfalz
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  4. #3

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    ......Prost!
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  5. #4
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    Hallo,

    das mit der oberen Bewehrungslage versteh ich jetzt nicht...
    Frostschürze laut statik ohne statische Funktion. Die statische Berechnung erfolgte nur für die Bodenplatte.
    Ja, die müssen Besoffen gewesen sein
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  6. #5

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    hallo
    wenn die bopl auf der frostschürze aufliegt hat die schon eine statische funktion da dort die elastische verformung der bopl eine ganz andere ist, bettungsziffer kann anders sein da unter der schürze die verdichtete filterschicht fehlt bzw. das planum nicht nachverdichtet wurde ( grabenstampfer wwi´s lieblingsgerät )

    gruss aus de pfalz
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  7. #6
    Themenstarter

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    Und jetzt?

    Was soll ich da im nachträglich noch machen? Abwarten obs hält oder einfällt?
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  8. #7
    Themenstarter

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    Bei den im ersten Beitrag genannten Arbeiten an der Terrasse wurde dort die Perimeterdämmung und die Bitumendickbeschichtung entfernt.
    An der Stirnseite der Bodenplatte wurde auf 6 Metern 10 Risse festgestellt. Diese sind sehr fein und gehen von oben nach unten bis ca. zur Mitte der Bodenplattenstirnseite.
    3 Risse gehen jedoch komplett durch die Bodenplattenstirnseite. Die maximale Rissbreite beträt ca. 0,2 bis 0,3mm.
    Die Bodenplatte hat keine Erddeckung und zusätzlich wurde eine Horizontalsperre aufgebracht.
    Des weiteren waren die Risse bei der Hausaufstellung noch nicht vorhanden, diese wären mir sicherlich aufgefallen.

    Wie sind die Risse einzustufen (Statik)? Oder mache ich mich mit meinem Halbwissen unnötig Irre?

    Bei der Suche im Forum bin ich nur auf Probleme mit Rissen auf der Kopfseite der Bodenplatte gestoßen, welche nach dem Betonieren teilweise meterlang und millimeter breit warenAnhang 32462. Zudem bin ich von einigen Beiträgen im Netz verunsichert, da es dort heißt "ohne Risse im Stahlbeton kann die Bewehrung nicht ihren Dienst verrichten", "dies ist völlig normal" usw...

    Ich habe ein Bild vom auffälligsten Riss angehängt.Anhang 32463
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  9. #8
    ManfredH
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    Zitat Zitat von derbiffo Beitrag anzeigen
    Leider war ich an dem Tag, an dem die Bodenplatte eingeschalt wurde, beruflich verhindert und nicht auf der Baustelle.
    Und nach diesem einen Tag war das Ganze nicht mehr erkennbar ?
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  10. #9
    Themenstarter

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    Ja leider, ausserhalb der Schalung war nur Schotter und Erde zu sehen. So als obs zugedeckt gewesen wäre. An den Stellen wo man etwas Beton von der Frostschürze sehen konnte, hieß es damals auf Nachfrage, das diese oben etwas breit gelaufen sei, da es sich um eine Erdschalung handle. Heute ist mir klar, dass dies nicht die Wahrheit war

    Mann sollte alles selbst 3x nachprüfen und alles hinterfragen. Das weiss ich jetzt (leider erst) auch.
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  11. #10

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    ich nehme jetzt mal an, dass dein haus auf der bodenplatte passgenau sitzt, ergo ist nicht die bodenplatte falsch, sondern die frostschürzen.

    @ Gunther - vielleicht waren die bayern beim einmessen des frostschützenrings nüchtern und dann ging es schief.

    .... jetzt noch tiefer ducken und noch schneller verschwinden ....
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  12. #11

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    hallo
    ist so nicht lösbar, braucht man die statik (falls die bopl. überhaupt gerecht wurde Q335 unten und oben durchgängig klingt mehr nach bast scho, immer so gemacht,.... )

    gruss aus de pfalz
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  13. #12
    Themenstarter

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    Laut Statik (mit Berechnung) und Bewehrungsplan sind Q334A als obere und untere Bewehrungslage angegeben. Sind auch drinn, da ich noch ein Reststück dahatte und es nachmessen konnte.
    Sonst ist keine Bewehrung vorgesehen. Die Bodenplatte ist anstatt der vorgesehenen 20cm sogar 22cm stark.

    Ohne Statiknachweis und Berechnung ist doch ein Bauantrag gar nicht möglich? Dacht ich.....
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  14. #13
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    Zitat Zitat von rolf a i b Beitrag anzeigen
    ich nehme jetzt mal an, dass dein haus auf der bodenplatte passgenau sitzt, ergo ist nicht die bodenplatte falsch, sondern die frostschürzen.

    @ Gunther - vielleicht waren die bayern beim einmessen des frostschützenrings nüchtern und dann ging es schief.

    .... jetzt noch tiefer ducken und noch schneller verschwinden ....
    Ja das Haus sitzt passgenau, die frotschürze liegt falsch.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Ohne Statiknachweis und Berechnung ist doch ein Bauantrag gar nicht möglich? Dacht ich..
    hallo
    was meinst den du wieviele statische berechnungen ich schon gesehen hab wo auf der seite bodenplatte steht- bewehrung bopl unten und oben q 335 konstruktiv. die zulässige bodenpressung beträgt 0,20 mn/qm und muss vom bauleiter blablabla.
    randbewehrung aus gebogenen matten oder u-bügeln nix drinn?

    gruss aus de pfalz
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  17. #15

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    Ja das Haus sitzt passgenau,
    hallo
    bei der tolerenzvorgabe kein wunder.
    mängelrüge an den bauunternehmer schreiben.

    gruss aus de pfalz
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