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Dach mit 15° eindecken

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  1. #1

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    Dach mit 15° eindecken

    Bei der Sanierung eines Gebäudes stehe ich vor dem Problem, einen Teil des Daches mit 15° Dachneigung einzudecken. Andere Flächen des Daches werden mit 28° ausgeführt.

    Die 28°-Flächen und die 15°-Fläche sollten die gleiche Dacheindeckung aufweisen.

    Das Dach selber wird als Kaltdach ausgeführt, die Dämmung liegt also auf der darunter liegenden Betondecke und nicht zwischen den Sparren. Ausbau des Dachgeschosses ist nicht vorgesehen.

    Es gibt keine Auflagen in der Baugenehmigung, da sich das Haus im Außenbereich befindet, ich bin in der Wahl also völlig frei.

    Welche (preisgünstige) Eindeckung würdet ihr empfehlen?
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  2. Dach mit 15° eindecken

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  3. #2

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    hallo
    bei den ziegelherstellern nachlesen.

    gruss aus de pfalz
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  4. #3
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    Moin,

    in den flacher geneigten Bereichen muss gem. der Fachregeln des Deutschen Dachdeckerhandwerks eine adäquate Zusatzmaßnahme angeordnet werden. Dann ist die Eindeckung letztlich fast nebensächlich. Die Regeldachneigung des Deckwerkstoffs sollte trotzdem im Bereich bei den Tonziegeln und/oder Betondachsteinen 22° nicht überschreiten.
    Behauptete Regeldachneigungen von < 22° bei Tonziegeln und/oder Betondachsteinen entsprechen nicht den Vorgaben der Fachregeln.

    M. f. G.

    stefan ibold
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  5. #4
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    stefan, ich hab nur auf dich gewartet

    die zusatzmassnahmen bestehen in einem unterdach mit
    deutlich reduzierter diffusionsfähigkeit und beeinflussen die
    feuchtetechnische robustheit der dach-und dämmkonstruktion
    weil kondensat von innen nicht nach aussen wegtrocknen kann.
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  6. #5
    Themenstarter

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    Danke erstmal für die Antworten!

    @mls und stefan:

    Darf ich das jetzt mal ein bißchen überspitzt formulieren?

    Wenn ich also über den Sparren eine sehr dichte, bzw. wenig dampfdurchlässige Folie einbaue, dann könnte das funktionieren?

    Nochmal erwähnt, es handelt sich um ein hinterlüftetes Kaltdach. Der Aufbau ist wie folgt:

    Unten Betondecke, darauf liegt die Dämmung.
    Darüber dann Luftschicht, mindestens einen halben Meter, dann die Sparren.
    Darauf dann die Folie, dann die Dachziegel.

    Ist die Dampfdurchlässigkeit der Folie dann noch wichtig?

    Es geht mir im wesentlichen darum:

    Da sind ca. 400 m² Dachfläche mit 28° einzudecken und 50 m² mit 15°. Ich möchte gerne die gleiche Dacheindeckung haben, es soll ein normales Ziegeldach sein.

    Wenn ich für diese 50 m² mit 15° jetzt einen gewissen Zusatzaufwand treiben muss, dann wäre mir das egal.

    Wichtig ist aber, daß es funktioniert und keine Bauschäden zu erwarten sind.
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  7. #6

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    Wenn du da sowieso SOOOO viel Luft drüber hast und die Belüftung davon gesichert ist (also zu- und Abluftöffnungen vorhanden sind) dann ist das mit einem wasserdichten Unterdach eine übliche Methode so etwas einzudecken. Ist nicht das gelbe vom Ei, ist aber fachgerecht wenn sauber geplant...
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  8. #7
    planfix
    Gast
    Wenn ich also über den Sparren eine sehr dichte, bzw. wenig dampfdurchlässige Folie einbaue, dann könnte das funktionieren?
    Dampf ist nicht das Problem.

    Ein Kaltdach sollte ja auch irgendwie belüftet sein.

    Die Unterdeckung muß wasserdicht sein!
    Bei Regen + Wind oder Schnee + Wind soll die Dämmung auf der darunter liegenden Decke / Dämmung trocken bleiben.
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  9. #8
    Avatar von Reinsch
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    400 m² Dachfläche ! Ist wohl kaum Eigenleistung. Welche Sprache spricht die ausführende Firma, wenn es eine Firma ist ? Oder verdient sich hier ein Sachbearbeiter ohne Fachkenntnisse mit ein paar Hiwies ein Zubrot als Bauleiter.
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  10. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  11. #9
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    Spinner.
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  12. #10

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    Zitat Zitat von SteineErden Beitrag anzeigen
    Spinner.
    Du weißt schon, das du hier Gast bist und hier eine kostenlose Leistung erwartest?

    Die Lösung steht schon oben geschrieben, wenn du auch nur annähernd die Befähigung hast die Planung alleine durchzuziehen dann solltest du damit schon klar kommen...

    Der Rest ist ganz einfach, du musst nur noch die Massen ermitteln und kannst bestellen. Wenn du das nicht kannst solltest du dir einen Planer einkaufen...

    Allein der Hinweiß wasserdichtes Unterdach muß dir dann schon genügen, um alles durchzuplanen. Wie die Anschlüsse dann ausgeführt werden, wie der Übergang zur Unterdeckbahn, das ist völlig normales handwerkliches Können, das musst du schon drauf haben wenn du das als Eigenleister schaffen willst...

    Wenn dir das kein Begriff ist such dir wen, der es für dich macht...
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