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  1. #1

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    Rohbau gegen Regen schützen

    Hallo,

    ich könnte mal ein bisschen Hilfe gebrauchen:

    Am Freitag fand unser Richtfest statt und dabei fing es an zu schneien Über das Wochenende wurde es richtig kalt (bis -9°C) und es fiel ungefähr 10 cm Neuschnee. Ab morgen sollen es wieder Plusgrade werden und der Schnee wird wegtauen.

    Im Moment steht der Rohbau und der Dachstuhl. Es fehlt noch die Ausmauerung der Sparren und das Dach (Vollschalung mit Aluminiumdach willkeinerwissen )
    Das Dach soll in den nächsten 2 Wochen fertig gestellt werden, die Fenster kommen aber frühestens Anfang Dezember.

    Wir haben vorgestern den ganzen Schnee aus dem Haus geschaufelt. Jetzt würde ich gerne vermeiden, dass der Rohbau weiter von Regen und Schnee durchnässt wird: Morgen habe ich frei und würde gerne anfangen die Fenster mit Folie "abzudichten". Unsere Außenmauern bestehen aus 42,5cm Poroton.
    Leider fehlt mir noch die zündende Idee, wie ich so einen Folien-Dachlatten-Konstrukt befestige. Ich möchte ungern Nägel in das Mauerwerk schlagen. Hat jemand vielleicht eine Idee wie ich das einfach und kostengünstig bewerkstelligen könnte. Wir haben viele bodentiefe Fenster...

    Danke + Gruß
    Sven
    Geändert von Ralf Dühlmeyer (30.10.2012 um 10:52 Uhr) Grund: Namen weg
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  2. Rohbau gegen Regen schützen

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  3. #2

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    Hallo Sven,

    einfach einen Rahmen mit Dachlatten bauen. Da brauchts auch nicht mal einen Nagel. Ich habs bei mir so gemacht:

    Fensteröffnung: 126cm breit, 126cm hoch - 2 Latten mit 126cm hergeschnitten für oben und unten) Lattendicke 3cm also noch 2 Latten mit 120cm geschnitten (links und rechts) und dann die Latten für links und rechts mit Hammer reingeklopft - evtl. noch dünne Holzunterleger dass das ganze richtig fest sitzt.

    Dann nehme man einen Tacker und Folie (Folie gut überstehen lassen) und drauf los...
    hat bei mit bestens funktioniert und alles ohne einen einzigen Nagel

    Ich hoffe die Erklärung war verständlich

    Gruß Martin
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  4. #3

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    ....funktioniert und alles ohne einen einzigen Nagel
    ...aber wohl auch nur solnage kein Wind auf dem Haus steht. Ansonsten sehe ich hier schon Drachen am herbstlichen Himmel....

    Frage: warum mußt Du als Bauherr den Bau sichern????????
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  5. #4

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    genau - entfernen von niederschlag, mit dem üblicherweise gerechnet werden muss, ist nebenleistung nach vob. ist vob wirksam vereinbart oder gibt es besondere verzragliche regelungen, die dem bauherrn so etwas aufdrücken?
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  6. #5
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    Danke für den Tip @Martin. Mehr als verkeilen bleibt mir wohl nicht übrig...

    @Thomas: Müssen tue ich gar nichts, ich mache es freiwillig. Alles was ich selber mache, muss ich auch nicht bezahlen. Die Absicherung gegen Wind und Wetter war nicht mit ausgeschrieben...
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  7. #6

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    Bauste Du mit Archi oder GU/GÜ/BT???

    Wenn Zweiteres bitte Vorsicht walten lassen, da Du sonst in fremde Leistungen eingreifst und evtl. gar "beschädigst". Das könnte (muß nicht) sich auf evtl. Gewährleistungsansprüche auswirken.

    Wenn Ersteres, dann dies mit dem Rohbauer + Archi abklären.

    Ist auch eine Haftungsfrage. Zum Beispiel, wenn die Dinger Flügel bekommen und dann irgendwo landen, wo sie dies besser nicht getan hätten.....
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  8. #7

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    ...aber wohl auch nur solnage kein Wind auf dem Haus steht. Ansonsten sehe ich hier schon Drachen am herbstlichen Himmel....
    ach Schmarrn, wenn des gscheit gemacht ist, dann hebt des wie Sau...
    im übrigen halte ich das wie der Threadersteller, ich hab das auch freiwillig gemacht, damit es nicht so durchzieht :-)
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  9. #8
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    Mit einem Architekt. Den Chef der Baufirma (ich kenne ihn persönlich) habe ich schon gefragt, er ist der Meinung, dass es sinnvoll ist und wir die Bauarbeiten nicht stören. Wir wohnen hier sehr ländlich, jeder kennt jeden, meistens per du. Auch unser Architekt, die Baufirma, der Zimmerer kennen sich untereinander persönlich und arbeiten viel zusammen. Das meiste wird persönlich geklärt. Keine Ahnung, ob dieses Verhalten noch aus DDR-Zeiten stammt, aber es ist so für alle Beteiligten sehr angenehm. Bei Problemen wird hier nicht auf irgendwelche Paragraphen gepocht und man zieht sich gegenseitig vor Gericht, sondern es wird einfach eine Lösung gefunden, die alle zufrieden stellt. Eigengtlich so wie es sein soll und fernab von dem was uns die "Bauretter" & Co im Fernsehen vorleben.
    Vielleicht klingt das alles ein bisschen blauäuig und naiv, aber bisher klappt alles erstaunlich gut. Ich hoffe, es bleibt so...
    Trotzdem ist dein Einwand natürlich berechtigt und ist wohl in den meisten Fällen auch (leider) zutreffend, erstmal das Rechtliche zu klären.
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  10. #9

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    ach Schmarrn, wenn des gscheit gemacht ist, dann hebt des wie Sau...
    Na dann ist ja alles in bester Ordnung. Einfach so machen wie breezer sagt und wenn's schief geht an ihn wenden....das hebt scho'
    ...aber hoffentlich hebt's nicht ab!
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  11. #10

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    so lange kein streit entsteht - wenn du dem bauunternehmer entgegen kommst und seine nebenleistungen für ihn erledigst und er dir an anderer stelle wieder entgegen kommt, ist alles gut. du musst drauf achten, dass deine leistungen keinen folgeschaden hinterlässt, den du jetzt nicht überschauen kannst - z. b. folienrahmen fliegt bei sturm davon und richtet schaden in der nachbarschaft an. das schlimmste ist dann immer ein personenschaden!

    lasst den breezer-spruch einfach mal links liegen.
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  12. #11
    Themenstarter

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    Okay, danke für die Antworten. Also gibts im Prinzip keine bessere Lösung als Festklemmen und verkeilen!? Irgendeine Zauberfolie, die auf nassen Poroton klebt und sich rückstandsfrei entfernen lässt, wo die Rolle 5 Euro kostet
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  13. #12

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    @ rolf a i b
    Hat jemand vielleicht eine Idee wie ich das einfach und kostengünstig bewerkstelligen könnte
    ich habe nur eine Antwort auf die Frage gegeben

    lasst den breezer-spruch einfach mal links liegen.
    und dass finde ich unangemessen, denn wenn man handwerklich geschickt ist, gibts hier keine Probleme.
    liegt aber natürlich auch mit an den Fähigkeiten des Ausführenden.

    Aber mir gehts da eher wie Sven, ländlich, jeder kennt jeden und da macht packt mal man mit an, egal ob es in irgendeinem Vertrag drin steht oder nicht...
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  15. #13

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    Es geht, lieber breezer, hier nicht um die handwerkliche Befähigung, sondernum die rechtlichen Konsequenzen, wenn sich diese Fähigkeiten also doch nicht ganz so groß herausstellen sollte oder wenn ein starker Sturm, der um diese Jahreszeit durchaus nicht ausgeschlossen sein dürfte, dem Werk Flügel verleihen....wer haftet, wenn das Teil runterkommt????

    Hat's der BU gemacht, muß er ran (bzw. seine Versicherung), hat's der BH gemacht ist der dran...und ob er eine Versicherung hat, die so etwas abdeckt....ich weiß es nicht.

    Zumindest scheint es einige große fenster zu geben (...."Wir haben viele bodentiefe Fenster..."...), so daß eine entsprechende "Segelfläche" vorhanden sein dürfte.

    Solange nix passiert, ist es ja kein Problem...aber wehe wenn.....
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  16. #14

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    @ Thomas B

    is mir schon klar. Aber da bin ich wie schon gesagt in der gleichen Situation wie der Themenstarter
    Bei Problemen wird hier nicht auf irgendwelche Paragraphen gepocht und man zieht sich gegenseitig vor Gericht, sondern es wird einfach eine Lösung gefunden, die alle zufrieden stellt
    auch ich lese hier schon lange mit und habe auch schon oft bemerkt, dass gleich bei der geringesten Abweichung mit Anwalt und Recht gedroht wird. Traurig genug...
    Auch ich habe bodentiefe Fenster bzw. Türen und solange Sandy nicht an die Tür klopft wird es auch hier keine Probleme geben.

    Ich hoffe, Sven findet nun eine praktikable, einfache Lösung seines Problems. Mein Vorschlag ist praktikabel und einfach.

    Ironie on:
    Eine technische und rechtliche Absicherung dieses Vorhabens inkl. Bauunternehmer, Architekten, Statiker, Gutachter und Anwalt überlasse ich gerne dem Bauherrn selbst...
    Ironie off:
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