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Schmiergeld, steche ich jetzt in ein Wespennest ?

Diskutiere Schmiergeld, steche ich jetzt in ein Wespennest ? im Forum Bauen mit Architekten auf Bauexpertenforum.de


  1. #1
    Avatar von Reinsch
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    Schmiergeld, steche ich jetzt in ein Wespennest ?

    Manche Architekten oder andere in Leistungsvergebenden Positionen halten nicht nur beim Auftraggeber die Hand auf.

    Meine Frage an Auftragnehmer .
    Wie viel "Provision" zahlt ihr. Da ich fast ausschließlich für Privatkunden arbeite, habe ich überhaupt keine Erfahrung in diesem Bereich.

    Wer möchte, kann mir auch gerne eine Mail an reinsch.oldenburg@googlemail.com senden. Werde die Zahlen nur wenn vom Absender erlaubt hier anonym veröffentlichen.

    Bin mal gespannt ob jemand mit Zahlen aufkreuzt.
    Geändert von planfix (01.11.2012 um 12:00 Uhr) Grund: Wunsch TE, sollte keine Verallgemeinerung sein
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  2. Schmiergeld, steche ich jetzt in ein Wespennest ?

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  3. #2

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    Ich zahle grundsätzlich NIE etwas für einen Auftrag und ich würde jeden Architekten, den ich dabei erwische und wo ich Beweise dafür haben bei der Architektenkammer anzeigen...

    Jeden Staatsdiener erst Recht!
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  4. #3

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    Hört sich interessant an und würde einiges hin und wieder erklären.
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  5. #4

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    Wobei ich das Wort "meiste" schon für massiv übertrieben halte...
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  6. #5
    Gast943916
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    Und jetzt möchtest du wissen was du anbieten kannst?
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  7. #6
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    Avatar von Reinsch
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    @ H.PF
    OK, vielleicht hört sich überwiegend etwas humaner an ?
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  8. #7
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    Avatar von Reinsch
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    @ Gipser
    Ist mehr allgemeininteresse über die Deutschland weiten Gepflogenheiten. Außerdem denke ich das die Spanne zu groß ist, um die Angaben als Empfehlung werten zu können. Mir selber sind Spannen zwischen 0,5 - 15 % berichtet worden.

    An alle. Wenn ihr selber auch keine Erfahrungen damit gemacht habt, könntet ihr ja vielleicht schreiben was euch zu Ohren gekommen ist.
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  9. #8

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    da du das thema in die falsche rubrik eingestellt hast, läufst du gefahr, dass das schlösschen vorgehängt wird. das thema ist so brisant, dass das ebenfalls zum schlösschen verleitet. ich lehne so etwas ab. architekten sind treuhänder und vertrauenspersonen für den bauherrn.
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  10. #9
    Gast943916
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    Selbst wenn dem so ist, was willst du mit den Infos anfangen?
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  11. #10
    Avatar von coroner
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    Viel interessanter finde ich, dass es Planer geben soll die vorher bereits ins LV ihr Schmiergeld mit einbauen...
    ...und nachher wird brüderlich geteilt.
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  12. #11

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    Viel interessanter finde ich, dass es Planer geben soll die vorher bereits ins LV ihr Schmiergeld mit einbauen...
    ist schon starker tobac, den du hier in die luft bläst. ausschliessen will ich das nicht, solange es nur eine behauptung ist, sollte es nicht gestreut werden.
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  13. #12

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    Konkretes Beispiel: Architekt (wir hatten schon ein paar Mal an anderen Objekten miteinander zu tun) ruft an, will Angebot über eine Leistung an einem in der Sanierung befindlichen Objekt - ohne LV - frei nach dem Motto: "fahr hin, das und das brauchen und wollen wir, schick mir ein Angebot). Gesagt getan, Objekt besichtigt, Angebot abgegeben (ca. 3000 € netto, nix wildes).

    Eine Woche nach Angebotsabgabe ruft er wieder im Büro an. Zitat: "Brauche ein neues Angebot. Schreib irgendwas von erschwerten Bedigungen..." Er nannte mir anschließend konkrete Zahlen, die ich in das Angebot schreiben sollte. Die neue Angebotssumme wäre knapp 1800 € netto über der ursprünglichen gelegen, dafür wollte er 500,- cash.

    War aber in langen Jahren ein Einzelfall...

    Anders siehts bei Einkäufern / Prokuristen von mittelständischen Betrieben usw. aus, vor allem wenn man sich schon länger kennt und schon öfter für die Betriebe tätig war, was da teilweise abläuft ist nicht mehr lustig, und von Einzelfällen brauchen wir da nicht mehr reden.
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  14. #13

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    Mich würde das eher in Bezug auf Hausverwaltungen interessieren...
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Die meisten Architekten oder andere in Leistungsvergebenden Positionen halten nicht nur beim Auftraggeber die Hand auf.
    Solche Dinge sind natürlich nicht auszuschließen. Schwarze Schafe gibt's nunmal überall!

    Aber: Ich arbeite nun schon seit vielen Jahren in diesem Metier, anfangs als Angestellter, seit über 10 jahren nun auch als Selbständiger. Weder in meiner Zeit als Angestellter, noch als Freiberufler ist mir so etwas jemals untergekommen. Es gab (bisher) zwei Fälle, dei denen mir vom handwerker Geld geboten wurde, wenn er den Auftrag erhielte. Ich habe dies immer abgelehnt. Der Handwerker hat sich damit auch ins Abseits manövriert. Klarer Fall von "Pech gehabt".

    Ich kriege mein Geld vom Bauherrn. That's it!

    Die These, daß "Die meisten Architekten ...beim Auftraggeber die Hand aufhalten", halte ich für sehr, sehr mutig.......nein, eher ehrabschneidend, da sie einen gesamten Berufsstand verunglimpft!

    nach dieser Denke sind dann also alle Politiker Plagiateure, alle Ärzte aufm Innereien-Schwarzmarkt aktiv usw.

    Danke für Deinen Beitrag!

    Thomas
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  17. #15

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    Sehe ich auch so.

    Daher habe ich mir erlaubt, die Kreishandwerkerschaft, die HWK und die AK Niedersachsen über diese Verunglimpfung zu informieren.

    Ich bin seit über 20 Jahren im Geschäft (angestellt und selbstständig) und bin immer nur aus den Honoraren der Auftraggeber bezahlt worden.
    Es hat in dieser Zeit genau 1 (in Worten EIN) Angebot eines Unternehmers gegeben, mir eine Gegenleistung für einen Auftrag zukommen zu lassen - dieses habe ich schlicht ignoriert.

    Mir sind auch keine Fälle von Kollegen bekannt, da diese von beiden Seiten kassiert hätten. Wer Kenntnis von solchen Fällen hat, sollte diese den zuständigen AKs zur Kenntnis bringen.
    Solches Verhalten hat standesrechtlich bittere Konsequenzen!
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