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Thema: Innenwand Dämmung/Wandaufbau Sanieren

  1. #1
    Avatar von Karlsberg
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    Innenwand Dämmung/Wandaufbau Sanieren

    Hallo liebe community

    Mein Name ist Timo bin 27 Jahre und habe einige Fragen an euch. Habe seit gestern einige Beiträge gelesen usw. Nun möchte ich euch gerne meinen Fall schildern und bin auf Antworten gespannt.

    Unser Haus:
    Streif/Neckermann Fertighaus Holzständerwände...Keller: Massiv
    Baujahr 1975
    Ich habe im Netz schon sehr viel gelesen über diese Fertighäuser und den Modergeruch den wir nun festgestellt haben. Erst dachten wir es wäre weil die Vorbesitzerin einen Hund im Haus hielt. Teppichboden lag und am Ende sehr selten Zuahuse war (Lüften). (Gespräche mit den Nachbarn).Nach Ende der Renovierung (Laminat und Holzdecken neu angebracht) stellten wir im Kinderzimmer diesen Modergeruch fest.

    Wir haben uns an einen Dipl.-Ing.(FH) zertifizierter Sachverständiger für Schäden an Gebäuden gemeldet, das dieser sich ein bild vor Ort machen soll. Er gab uns den Rat zu einer Analyse der Baustoffe, da bei diesen Baujahren eine PCB belastung in der Holzkonstruktion bekannt ist.

    Ich habe nun selbst den Außenwandaufbau von innen einzeln entfernt und sepperat in eine Tüte an ein Analytik Institut geschickt.

    An der Regibsplatte und der Dampsperre wurde nichts gefunden. In der Mineralwolle wurde kein Asbest sondern Fasern <3µm vorhanden.
    Die getestete Spanplatte und die Putzträgerplatte wurden auf PCB (28;52;101;138;153; und 180) untersucht. Alle <0,1

    Das beruhigte uns fürs erste. nun wollen wir uns nicht mit dem Modergeruch zufrieden geben und nun zuerst das Kinderzimmer Renovieren. Regibsplatten weg, Mineralwolle weg und das erneuern.


    Laut bauplan ist der Wandaufbau der Tragenden Außenwand folgendermaßen

    8 mm Asbestzementplatten
    20mm Luft
    10mm Holzspanplatten FP/Y DIN 68761 Verleimung V100
    90mm Holzständerwerk
    80mm Minralwolle
    Dampsperre (Durchsichtige Plastikfolie)
    18mm Gibskartonplatte


    Meine erste Frage nach diesem Aufsatz.

    Geht das in Eigenleistung???
    Möchte evtl gleich etwas mehr für Wärmeisolierung machen, was denke ich mit der Heutigen Mineralwolle möglich ist
    Die 2 innenwände mehr gegen Schall dämmen Doppelverplanken??

    Bin sehr gespannt auf eure Antworten und hoffe das jeder von euch versteht was mir im Kopf herum geht
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  2. #2
    Avatar von Reinsch
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    Fachplaner vor Ort bestellen und beraten lassen. Empfohlene Maßnahme kannst Du dann wieder hier einstellen, falls du bedenken hast oder Dich noch mal absichern willst.
    Ob Du das ganze dann in Eigenleistung durchführst oder kannst liegt in deinem ermessen. Jedoch solltest du wissen das der Fehler bei der Montage hier sehr oft in kleinen Details liegt. Ob man die als Leihe alle richtig ausführen kann ?
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  3. #3

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    den Modergeruch und dessen Ursache wird nur jemand vor Ort beurteilen können.
    Problematisch ist bei solchen Fertighäusern, dass in der Regel die Steckdosen die raumseitige Dampfbremse durchdringen. Auch an Anschlüssen, z.B. der Decken und einbindender Innenwände gibt es oft Fehlstellen (habe in solchen Häusern schon Blower-Door-Messungen gemacht), noch heftiger in der Regel aber im Dach.
    Da kann von Luftdichtheit keine Rede mehr sein. Eine Sanierung von innen ist aber recht schwierig bzw. erfordert umfangreichen Rückbau...
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  4. #4
    Themenstarter
    Avatar von Karlsberg
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    Zitat Zitat von Alfons Fischer Beitrag anzeigen
    den Modergeruch und dessen Ursache wird nur jemand vor Ort beurteilen können.
    Der Sachverständiger den wir im Haus hatten vermutet sehr stark das die Mineralwolle diesen Geruch abgiebt. Da ich ja alle entnommenen Baustoffe einzeln verpackt habe ist ihm beim öffnen dieser Tüte genau dieser Geruch in die Nase geflogen, welchen er in unserem Haus gerchen hat.

    Könnte es möglich sein das durch die Außenfasade, sprich Asbestzementplatten, feuchtigkeit in die Mineralwolle gezogen ist und wegen billiger Dampfsperre nun dieser Geruch ins Zimmer zieht? Den diesen Geruch stellen wir nur an den Kleidern und den haaren unserer Tochter fest.

    Natürlich schläft sie nicht mehr in diesem Zimmer. An den kleidern von uns riecht man nichts. Es Mieft auch nicht in jedem Zimmer sondern nur im Kinderzimmer, welches von außen eine sehr Poröße Farb, bzw. Putzschicht aufweißt
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  5. #5

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    Zitat Zitat von Reinsch Beitrag anzeigen
    Ob man die als Leihe alle richtig ausführen kann ?
    Wenn nicht, kann man sich ja einen Zimmermeister auslaien...
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  6. #6

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    Zitat Zitat von Karlsberg Beitrag anzeigen
    Laut bauplan ist der Wandaufbau der Tragenden Außenwand folgendermaßen

    8 mm Asbestzementplatten
    20mm Luft
    10mm Holzspanplatten FP/Y DIN 68761 Verleimung V100
    90mm Holzständerwerk
    80mm Minralwolle
    Dampsperre (Durchsichtige Plastikfolie)
    18mm Gibskartonplatte
    Zitat Zitat von Karlsberg Beitrag anzeigen
    Es Mieft auch nicht in jedem Zimmer sondern nur im Kinderzimmer, welches von außen eine sehr Poröße Farb, bzw. Putzschicht aufweißt
    also gibt es in diesem Zimmer doch einen abweichenden Wandaufbau? mit Putz außen? Wie ist der Aufbau?

    Welche Orientierung haben denn die Außenwände? Westen? Kommt Schlagregen drauf?
    Kann es sein, dass irgendwie Wasser in die Wand gelangt?
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  7. #7

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    Hallo, eigentlich geht da vieles Durcheinander um das alles auf den richtigen Weg zu bringen ist wohl etwas zu aufwändig.
    Ich denke als erstes aml Ihr habt nicht nach PCB sondern nach PCP gesucht. Zu diesem Zeitpunkt waren die Hölzer sicherlich noch Holzschutzmittel behandelt und die enthielten PCP.
    Allerdings sind diese durch Folie (die aber sicherlich nicht heutigem Wissensstand entsricht) abgedeckt.
    Spanplatte Formaldehydproblem (keine E1 nach Deiner Beschreibung) außerdem liegt diese außen, also auch eher unwahrscheinlich.
    Fassade die AZ-Platte ist relativ wasserdicht der Putz darauf nur dekorativ und außerdem hinterlüftet. Eher unwahrscheinlich. Allerdings liegt der Teufel im Detail. Gibt es Ecken oder Kanten bei denen Wasser eindringen kann?
    Ich würde grundsätzlich erstmal eine Raumluftmessung machen lassen um festzustellen ob es in der Raumluft Schadstoffe gibt.
    In Deine Überlegungen solltest Du aber nicht nur Wände und Decken einbeziehen sondern auch den Estrich. Zu dieser Zeit dürfte hier noch Trockenestrich auf Spanplattenbasis verlegt worden sein.
    Zum Thema Gutachter, auch wenn dieser ein vereidigter Gutachter ist heißt das noch lange nicht das der sich mit diesen alten Fertighaus Konstruktionen auskennt. Hole Dir da einfach mal eine Adresse beim Verband http://www.bdf-ev.de.
    Gruß Fritz
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  8. #8
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    Avatar von Karlsberg
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    Zitat Zitat von Alfons Fischer Beitrag anzeigen
    also gibt es in diesem Zimmer doch einen abweichenden Wandaufbau? mit Putz außen? Wie ist der Aufbau?
    8 mm Asbestzementplatten ( Verputzt )
    20mm Luft
    10mm Holzspanplatten FP/Y DIN 68761 Verleimung V100
    90mm Holzständerwerk
    80mm Minralwolle
    Dampsperre (Durchsichtige Plastikfolie)
    18mm Gibskartonplatte

    Zitat Zitat von Alfons Fischer Beitrag anzeigen
    Welche Orientierung haben denn die Außenwände? Westen? Kommt Schlagregen drauf?
    Kann es sein, dass irgendwie Wasser in die Wand gelangt?
    Die eine Außenwand ist auf der Wetterseite (West) . Da kommt gewiss Regen dran. Die 2 Außenwand befindet sich in Richtung Norden
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  9. #9
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    Zitat Zitat von fritz1957 Beitrag anzeigen
    Ich denke als erstes aml Ihr habt nicht nach PCB sondern nach PCP gesucht. Zu diesem Zeitpunkt waren die Hölzer sicherlich noch Holzschutzmittel behandelt und die enthielten PCP.
    Die getestete Spanplatte und die Putzträgerplatte wurden auf PCB (28;52;101;138;153; und 180) untersucht. Alle <0,1...Auszug aus dem Testergebniss des Analytik Institut

    Zitat Zitat von fritz1957 Beitrag anzeigen
    Gibt es Ecken oder Kanten bei denen Wasser eindringen kann?
    Wir wissen das der Massive Keller nicht ordnungsgemäß gegen Nässe geschützt ist, da eigentlich alle Kellerwände im unteren drittel feuchtigkeit aufweißen. Dies wurde vom Sachverständingen gemessen.Der Garten bzw. Rasen war auch so angelegt das Regenwasser immer gegen die Hauswand floss. Bild folgt.

    Zitat Zitat von fritz1957 Beitrag anzeigen
    Ich würde grundsätzlich erstmal eine Raumluftmessung machen lassen um festzustellen ob es in der Raumluft Schadstoffe gibt.
    In Deine Überlegungen solltest Du aber nicht nur Wände und Decken einbeziehen sondern auch den Estrich. Zu dieser Zeit dürfte hier noch Trockenestrich auf Spanplattenbasis verlegt worden sein.
    Was ich beim verlegen vom Laminat gesehen habe, sind es Fermacell platten. Kellerdecke ist eine Kaiserdecke.
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  10. #10
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    Hier sieht man mit welchen gefälle das Wasser an die Kellerwand lief. Die 2 Fenster sind das Kinderzimmer. Die Außenwand rechts entlang ist die 2 Außenwand des **.

    Dieses Gefälle wurde beim Einzug schon zugeschüttet mit gegengefälle und mit Noppenbahn versehen.Das nicht nocht mehr Feuchte einziehen kann. Hinter dem Wunderschönen Efeu befindet sich das Fallrohr der Dachrinne. Efeu ist auch weg.
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  11. #11
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    Kann ich mit meinen Fragen und dem ganzen Bauvorhaben mich mit einem Architekten in Verbindung setzten? Kann der mir helfen?
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  12. #12

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    Hallo Karlsberg, dass kein PCB gefunden wurde ist nicht verwunderlich. Schau Dir das mal an:

    Seit den fünfziger Jahren wurden PCB außer in Kondensatoren von
    Leuchtstoffleuchten und anderen geschlossenen, d.h. sich ohne
    Kontakt zur umgebenden Luft vollziehenden Anwendungen in großem
    Umfang auch als Weichmacher in einer Reihe offener Anwendungen
    eingesetzt. Offen angewendete PCB können insbesondere enthalten
    sein in
    - dauerelastischen Fugendichtungsmassen als
    · Gebäudetrennfugen,
    · Bewegungsfugen zwischen Betonfertigteilelementen,
    · Anschlußfugen (Fenster, Türzargen),
    · Glasanschlußfugen an Fenstern,
    · Fugen im Sanitärbereich (selten),
    - Anstrichstoffen und Beschichtungen,
    - Klebstoffen,
    - Deckenplatten (als Weichmacher bzw. Flammschutzmittel),
    - Kunststoffen,
    - Kabelummantelungen.

    Ich denke es macht auch wenig Sinn an den Baustoffen zu suchen wenn es so ist wie beschrieben, dass es nur um das eine Zimmer geht.

    Also nochmals Raumluftmessung und hier speziell nach Schimmel suchen.

    Irgendein Architekt oder Bauingenieut ist sicherlich nicht der richtige Fachmamm, das sollte schon jemand sein der sich mit den alten Fertighauskonstruktionen auskennt. Deshalb mein Hinweis auf den Verband. Übrigens Streif ist dort auch Mitglied.
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  13. #13
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    Aber nach was oder wem soll ich dort suchen bzw. Kontaktieren? Sollte ich den Sachverständingen mal fragen wieso die Baustoffe auf PCB und nicht auf PCP getesten worden sind?

    Eine Raumluftanalyse kann mir aber auch nicht sagen wo der Moder geruch herkommt.

    Edit: Bei den Tests der Baustoffe wurde auch auf Schimmel in der Mineralwolle getestet. Ergebniss - Negativ
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  14. #14

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    Hallo moder = Schimmel. Heißt doch nicht, dass der Schimmel in der Mineralwolle sein muss. Schau Dir das mal an www.raumluft-analyse.de. Die können Dich beraten. Wenn Du die Ursache finden willst also den Platz wo der Geruch herkommt dann wird Dir nichts anderes übrig bleiben als den Raum komplett zu entkernen.
    Gruß Fritz.
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  15. #15
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    Habe ich ja vor. Alles raus aus der Wand im Kinderzimmer. Lediglich die Asbetzementplatten und die darunter liegenden Spannplatten sollen bleiben. Neuaufbau der Wand mit Mineralwolle, Sperrbahn (Klimavlies von Isover) und danach wollte ich die Wand dicker machen als nun und hoffen die Wärmeisolierung profitiert davon. Aus diesem Grund, also da ich je den Raum sanieren will weiß ich nicht ob die Raumluftanalyse dann nicht unnötig wäre.

    Was mir vorhin bei durchstöbern über den weg gelaufen ist, wäre für die Innenwände statt der Dämmen diese Dämmsteine zu mauern. Falls dies möglich wäre
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