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  1. #1

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    Unauthorisierter Entwässerungsanschluss an "unseren" Kanal.

    Wir haben ein Haus in der zweiten Reihe, unser Regen- und Schmutzwasser wird über einen Kanal abgeleitet, den wir beim Neubau vor 2 Jahren in die Hofeinfahrt haben legen lassen. Die Hofeinfahrt selbst gehört zum Grundstück des Vorderhauses, wir haben dort logischerweise Wege- und Leitungsrecht. Nun überrascht mich das Vorderhaus einen Werktag im Voraus damit, dass heute eine Birko-Rinne der Hofeinfahrt an "den" (sprich unseren) Kanal angeschlossen werden soll. Prinzipiell versuche ich, sehr kooperativ zu sein, und will dieses Anliegen auch nicht blockieren. Trotzdem hat die Vorgehensweise bei mir doch ein gewisses Stirnrunzeln ausgelöst. Wer kann was zu folgenden Fragen sagen:

    - Dürfen die das, ohne mich vorher zu fragen ?
    - Kann ich auf Ausfürhung durch eine Fachfirma bestehen?
    - Kann ich auf eine formale Abnahme bestehen, und wer müsste die bezahlen?
    - Auf was müsste ich achten, dass der Anschluss fachgerecht gemacht wird.
    - Wenn der Kanal später mal verstopft sein wird, wer ist dann in der Pflicht?

    Danke!
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  2. Unauthorisierter Entwässerungsanschluss an "unseren" Kanal.

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    ManfredH
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    Unabhängig von den rechtlichen Fragen: Ist denn nachgewiesen, dass der vorhandene Rohrquerschnitt für die zusätzlich einzuleitende Wassermenge (bzw. die zusätzlich zu entwässernde Fläche) ausreichend ist ?
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  4. #3

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    Wer haftet, wenn es durch Einstau zu Schäden beim anderen kommt?
    Wer haftet für Reparatur & Unterhalt
    Wer hat welche Pflichten?

    Ich würde mich NIEMALS darauf einlassen, so lange das nicht geklärt und das ganze auch rechtlich gesichert ist.
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  5. #4
    Themenstarter

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    Ist denn nachgewiesen, dass der vorhandene Rohrquerschnitt für die zusätzlich einzuleitende Wassermenge (bzw. die zusätzlich zu entwässernde Fläche) ausreichend ist ?
    Danke für den Hinweis. Das sollte aber unproblematisch sein. Es ist ein DN 100 KG-Rohr, aber auch mit der neuen Fläche (ca. 45 qm) bleibt die Gesamtfläche unter 200 qm ...
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  6. #5

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    Abgesehen davon, daß eine Hausanschlußleitung in DN 100 nach heutigem Maßstab eh schon SEHR knapp bemessen ist (wie will man die vernünftig instandhalten?):

    Welchen Anteil am Unterhalt Deiner Leitung wird der Vorderlieger zukünftig verpflichtend übernehmen?

    Warum schließt er nicht an seine eigene Grundleitung an?

    Fazit:
    Ich würde das nicht freiwillig akzeptieren!
    Und ob er Anspruch auf Anschluß hat, ist ME sehr fraglich.
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  7. #6

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    Es ist ein DN 100 KG-Rohr, aber auch mit der neuen Fläche (ca. 45 qm) bleibt die Gesamtfläche unter 200 qm ...
    hallo
    naja je nach gefälle und oberfläche der angeschlossenen fläche kann das schon grenzwertig werden.

    gruss aus de pfalz
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  8. #7
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Warum schließt er nicht an seine eigene Grundleitung an?
    Das wäre extrem aufwändig. Die liegt nicht im Hof, sondern in 10 Meter Entfernung unter dem Vorderhaus. Dagegen geht unser Kanal direkt unter besagter Rinne durch ...

    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Und ob er Anspruch auf Anschluß hat, ist ME sehr fraglich.
    Was die Sache ja zusätzlich kompliziert, ist dass unser Kanal durch den Grund der anderen geht. Wenn man ein Haus auf fremden Grund baut, gehört es wohl dessen Besitzer... hoffe nicht, dass das mit unserem Kanal genauso ist ....
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  9. #8

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    Was sagt denn das Leitungsrecht zu dem Thema aus?
    Gibst da ggf. irgendwelche Regelungen oder ist nur ein pauschales Recht für die Ver- und Entsorgungsleitungen eingetragen?
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  10. #9

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    Zitat Zitat von PHausBauherr Beitrag anzeigen
    Wenn man ein Haus auf fremden Grund baut, gehört es wohl dessen Besitzer...
    NÖ - nicht pauschal.
    Bei jedem Erbpachtrecht wird auf "fremdem" Grund gebaut, den man nur gemietet(Gepachtet) hat. Der Verpächter hat zwar den Anspruch auf die Immobilie, wenn der Pachtvertrag ausläuft, muss dann aber gemäß dem aktuellen Wert entschädigen!
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  11. #10

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    Abgesehen davon, daß eine Hausanschlußleitung in DN 100 nach heutigem Maßstab eh schon SEHR knapp bemessen ist
    Interessant. Und zwar deswegen, weil einer meiner San.-Installateure sogar meinte, er würde im Haus eher auf DN 90 zurückgehen (also auch bei fäkalienführenden Falleitungen!), da auf Grund des immer geringeren Wasserverbrauchs (Spar-Stop am WC, Perlatoren an den Armaturen und dem allg. reduzierten Wasserverbrauch) die Durchflussmengen mittlerweile eine kritische Größe erreicht hätten. Durch den zu geringen Wassereintrag würden sich die Leitungen leichter zusetzen, größere Durchmesser verringern den selbstreinigen Effekt beim Spülen zusätzlich....

    Mögen die Äbte dieser Welt (gemeint ist Manfred ) darüber mehr sagen. Ich kann dies "nachweisen", aber hört sich zumindest schlüssig an.....oder?

    Grüße

    Thomas
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  12. #11

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    Zitat Zitat von PHausBauherr Beitrag anzeigen
    Danke für den Hinweis. Das sollte aber unproblematisch sein. Es ist ein DN 100 KG-Rohr, aber auch mit der neuen Fläche (ca. 45 qm) bleibt die Gesamtfläche unter 200 qm ...
    was ist das denn jetzt? du erhältst eine steilvorlage, um den anschluss abzuschießen und jetzt betest du das ganze wieder gesund?
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  13. #12

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    Ich kann dies nicht "nachweisen", aber hört sich zumindest schlüssig an.....oder?

    Nachtrag zu meiner # 10
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  14. #13

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    Interessant. Und zwar deswegen, weil einer meiner San.-Installateure sogar meinte, er würde im Haus eher auf DN 90 zurückgehen
    DN 90??? Hab ich was verpasst?
    HT-Innenentwässerung gibts in DN 40/50/75/110!
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von tkoehler78 Beitrag anzeigen
    DN 90??? Hab ich was verpasst?
    HT-Innenentwässerung gibts in DN 40/50/75/110!
    Bei meinen Rohren gibt es DN/OD 32/40/50/75/90/110/125/160.

    Grüße

    tanzbaer
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  17. #15
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    DN 90??? Hab ich was verpasst?
    Anscheinend

    DN 90 ist seit Jahren gängig und zulässig.
    (... und zwar seit der Einführung der WC´s die mit 4,5 und 6 l Spülung betrieben werden können)

    Gruß
    Achim Kaiser
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