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Trotz Grundwasser Keller Bauen ?

Diskutiere Trotz Grundwasser Keller Bauen ? im Forum Abdichtungen im Kellerbereich auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Trotz Grundwasser Keller Bauen ?

    Hallo Forum Mitglieder,

    Ich plane demnächst ein EFH zu errichten mit Keller.

    Bei einem Nachbargrundstück wurden Bohrungen getätigt. Dabei ist vollgendes rausgekommen. (Bei demGrundstück was ich erwerben möchte sieht es wohl ähnlich aus )

    "In den offenen Bohrlöchern und den Grundwassermeßstellen wurden Wasserstände zwischen 0,30 und 5,10 m u. GOK festgestellt. Die absoluten Grundwasserspiegelhöhen liegen zwischen 10,36 und 11,54m NN.
    Der im untersuchten Gebiet angetroffene Sand stellt einen oberen, offenen Grundwasserleiter mit gut leitenden Eigenschaften dar.

    Die Analyse der Grundwasserprobe aus der Meßstelle GWM 1 hat ergeben, dass das Wasser gemäß DIN 4030 Teil 2 aufgrund des Parameters kalklösende Kohlensäure als stark betonangreifend einzustufen ist."

    Mir machen die Grundwasserstellen bischen sorgen.

    Würdet ihr mir eher von einem Keller abraten oder sieht ihr da keine probleme wenn es vernünftig (WW; WU etc) hergestellt wird ?

    Vielen danl
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  2. Trotz Grundwasser Keller Bauen ?

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  3. #2

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    Bei dem Wasserstand wäre ein Kellerbau wohl nur mit einer Wasserhaltung möglich. Techn kein Hexenwerk.
    Allerdings müssten vorher folgende Dinge geklärt werden:
    Ist dort eine Wasserhaltung überhaupt zulässig?
    Ist der Boden empfindlich bei Wasserentzug - sprich, kann es zu Schäden an der umliegenden Bebauung durch die Wasserhaltung kommen.
    Was kostet es an Gebühren, das gepumpte Wasser zu entsorgen?

    Der Rest ist techn. rel einfach lösbar. Wg. der Kohlensäure ggf eine schwarze und keine weisse Wanne bauen.
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  4. #3
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    Muss die Wasserhaltung nur während der Bauzeit erfolgen oder immer ?
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  5. #4

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    nur während der Bauzeit
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  6. #5

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    Nur während der Bauphase. Danach steht das Haus wieder mit den Füßen im Wasser.
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  7. #6

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    Nur so lange, bis der Keller steht + ggf. die Zeit, bis genug Gewicht im/auf dem Keller ist, damit der nicht wie die Schiffe auf der Elbe aufschwimmt.
    Voraussetzung - Planung und Ausführung eines wasserdichten Kellers mit allem PiPaPo!
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  8. #7
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    Alles kalr vielen Dank, muss dann mal klären ob dort eine Wasserhaltung zulässig ist, und was der spass mich kosten.
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  9. #8

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    1,2 m Differenz in den Spiegelhöhen auf einem Grundstück und gut leitender Grundwasserleiter passt allerdings nicht zusammen.
    Da kann dann möglicherweise auch keiner sagen, was die Wasserhaltung kostet.
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  10. #9

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    Wie hoch (in m NN) liegt denn momentan OK Gelände?
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  11. #10

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    Nur bauzeitlich.

    Ups, da waren einige deutlich schneller (aber manchmal muß man zwischendurch arbeiten...)
    Geändert von Julius (06.11.2012 um 19:09 Uhr) Grund: hat sich überschnitten
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  12. #11

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    1,2 m Differenz in den Spiegelhöhen auf einem Grundstück und gut leitender Grundwasserleiter passt allerdings nicht zusammen.
    jepp - sehe ich auch so.

    Da würde ich das "Nachbargutachten" mal wieder in die Schublade legen und das machen, was erforderlich ist ... Daraus ergeben sich dann technische Möglichkeiten, Kosten etc.
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  14. #12

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    Eigenes Gutachten ist bei so was Pflicht. Bei den Schwankungen des Grundwasserspiegels ist interessant, in welchem Rhythmus die auftreten. Bei uns sind z.B. die Höchststände im Frühjahr. So konnten wir beim Bau im Herbst auf die Wasserhaltung verzichten. Wir haben auch die Höhenlage des Hauses im Gelände ausgereizt, um möglichst vom Wasser weg zu kommen.

    Wasserhaltung kann bei umliegender Altbebauung ein enormes Risiko darstellen, das du nicht auf eine Versicherung abwälzen kannst.
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  15. #13
    Avatar von ISYBAU
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    Naja, in Hamburg macht es auf sehr lange Sicht Sinn, etwas mehr in die Höhe zu bauen als in die Tiefe

    Bautechnisch ist vieles zu lösen, das ist eigentlich nicht das Problem wenn es richtig geplant und gebaut wird. Unter dem Ärmelkanal liegt ja auch ein wasserdichtes Bauwerk.

    Aber jeder Spass kostet Geld - es ist also eine Frage der Wirtschaftlichkeit: Was kostet ein m² Wohn-/Nutzfläche auf EG/OG Niveau im Verhältnis zum UG in wasserdichter Ausführung (sofern das Grundstück für das Bauen in die Fläche und in die Höhe groß genug und geeignet ist usw.)
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