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Bimsstein zwischen den Sparren und ein Kaltdach - wie sanieren?

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  1. #1

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    Bimsstein zwischen den Sparren und ein Kaltdach - wie sanieren?

    Hallo,

    ich habe schon eine ganze Menge über die Möglichkeiten der Dachdämmung gelesen, aber ich weiss immer noch nicht so recht, was für mich sinn macht.

    Zunächst ein paar Fakten:
    Hauss ist Baujahr 1956 - Dach wurde vor rund 10 Jahren neu eingedeckt. Energietechnisch ist aber sonst nichts passiert.


    Spitzboden ist ein Kaltdach, Blick auf die blanken Ziegel. Keine Unterspannbahn. Sparrenstärke nur ca. 10-12 cm.

    Oberste Geschossdecke ist eine Holzbalkenkonstuktion. Von unten irgendwie beplankt, Zwischenraum mit Schüttung (Sand?) halb gefüllt, oben einfache Dielen drauf, so dass man den Dachboden begehen kann.

    Im obersten genutzten Stockwerk, also unterhalb des Spitzbodens ist ein ca. 1 m hoher, gemauerter Kniestock. Die Zwischenräume der Sparren im Bereich dieser Wohnräume sind offenbar ausgemauert worden. Angeblich Bimsstein. Habe heute mal im Bereich der Dachschräge 2-3 Ziegel angehoben. Ich habe eine querlaufende Holzverschaltung ausgemacht (also überhalb des Bereichs der Dachschräge, wo die Sparren/Bimssteinkonstuktion ist).
    Hinter dem Kniestock ist anzunehmenderweise keine Dämmung.

    Ich suche nun ein geeignetes Sanierungskonzept, idealer Stufenweise realisierbar. Am liebesten wäre mir im ersten Schritt eine sinnvolle Dämmung des Kaltdachts und dann eine stückweise Sanierung der Räume mit Dachschrägen.

    Ich gehe mal davon aus, dass die oberste Geschossdecke wenig bis gar nicht dämmt.
    Macht es eher sinn die obereste Geschossdecke von oben zu dämmen (wenn ja, wie?) oder ist es sinnvoller das bisherige Kaltdach in die Dämmebene mit einzubeziehen (Zwischen/Untersparrendämmung)?

    Macht es Sinn die Räume von innen zu sanieren und im Zuge dessen die Bimssteine und den Kniestock rauszuklopfen? Dann würde ich eine Zwischensparrendämmung einbringen und die Sparren nach innen aufdoppeln? Wie erstelle ich dann den Anschluss der einzubringenden Dampfbremse im Deckenbereich? Muss ich die Decke an den Anschlüssen zum Dach soweit öffnen, dass ich die Dampfsperre möglichst durchverbinden kann (und an den Balken der Geschossdecke andichten) oder docke ich einfach an die vorhandene Beplankung von unten und oben an? Letzteres bringe ich sicherlich nicht richtig dicht.

    Macht eine oben beschriebene Zwischensparrendämmung denn dann überhaupt sinn, falls im zweiten Schritt irgendwann mal eine neue Dacheindeckung mit zusätzlicher Aufdachdämmung erfolgen könnte? Da die Ziegel noch recht neu sind, wäre das aber ein eher sehr später Schritt - falls überhaupt. Wie muss die Konstruktion jetzt nach oben hin ausgeführt sein? Einfach Dämmwolle zwischen die Sparren packen und ein Stück zur Hinterlüftung lassen? Wie mache ich es im Kaltdach? Dort habe ich keine Holzbeplankung von außen.

    Ziel ist vermutlich später auch einmal eine Dämmung der Außenwände. Da muss ich dann eh nochmal an den Giebelseiten ans Dach und die benötigten Überstände herstellen.

    Ich bin also unschlüssig, ob eine Sanierung von Außen (Aufdachdämmung - hat ja auch ihre Tücken) oder Innen mehr Sinn macht.
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  2. Bimsstein zwischen den Sparren und ein Kaltdach - wie sanieren?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    fachmann oder fachfrau vor ort holen, anschauen lassen, angebot schreiben, beauftragen und ein konzept erstellen lassen nach ausgiebiger bestandsaufnahme. das leben kann einfach sein.
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  4. #3
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    was darf so ein Konzept kosten? Circa?
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  5. #4

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    das wird nach stunden abgerechnet. kann ich von hier nicht einschätzen. das muss sich jemand anschauen und den stundenaufwand abschätzen.
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  6. #5
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    ...und wo finde ich einen entsprechenden FACHmann? Unter Einbeziehung der sinnvollen Sanierung in Bezug auf Primärenergie, aber auch aller weiteren technischen Gewerke wie Heizung, Lüftung, etc... Das Ganze sollt in Stufen realisierbar sein und die Maßnahmen in eine sinnvolle Reihefolge vor dem Hintergrund einer möglichst hohen Wirtschaftlichkeit / Berücksichtigung von Amortisationskosten bzw. nach Dringlichkeit.
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  7. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  8. #6

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    benötigst du ein baugesuch oder anzeige? wenn du den dachraum ausbauen möchtest, kann das der fall sein. sollte das der fall sein, fängst du mit einem architekten/einer architektin an und der/die wird dir weitere fachingenieure zur beauftragung empfehlen. einen architekten findest du in den vergilbten seiten oder auf der homepage der zuständigen architektenkammer.
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  9. #7

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    Wenn der Spitzboden nicht benutzt wird - ist eine Dämmung des Daches viel zu teuer und damit sinnlos.
    Die Decke sollte gedämmt werden - so dick wie es geht (bis 40 cm Dämmdicke sind wirtschaftlich).
    Die Kosten der Dämmung sind niedriger als die Kosten der "Begehbarkeit" derselben - deshalb gut nachdenken, ob und wieviel von der Decke "begehbar" sein soll.
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