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  1. #1

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    Erschließungsbeitrag - geschätzte Kosten?

    Hallo,

    ich habe in meiner Stadt in NRW ein Eckgrundstück (1000m²) ins Auge gefasst. Ich erwarte in Kürze eine Aussage zum Preis und versuche mich entsprechend auf Verhandlungen vorzubereiten. Denn: Die endgültige Straße ist noch nicht gebaut worden. Somit rechne ich damit, dass da noch ordentlich Erschließungsbeiträge auf mich zukämen. Mit einem Eckgrundstück ist man ja ganz vorne mit dabei.

    Status Quo ist: Kanalisation liegt in der Straße, die Straße besteht aber aus Schotter/Split!?

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    Die Häuser auf der anderen Straßenseite sind vermutlich 10-15 Jahre alt. Die Stadt wartet wohl darauf, dass die angrenzenden Flächen bebaut werden.

    Nun zu meiner eigentlichen Frage: Die Erschließungsbeitragssatzung der Stadt nimmt ja haarklein auseinander, wer beim Zahlen alles mitmachen darf. Aber: Wie kann ich abschätzen, wieviel so eine Straße im Wohngebiet wohl kostet? Hat da jemand Zahlen?

    Peter
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  2. Erschließungsbeitrag - geschätzte Kosten?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Baufuchs
    Gast
    Wenn Dir jemand Zahlen nennen kann, ist das die Stadt.

    Nur die weiß, welche Art von Endausbau vorgesehen ist.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Kennst Du denn evtl. eine Größenordnung in der sich eine Wohngebietsstraße bewegt?

    Peter
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  5. #4

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    Hallo,
    wenn ich dir 40 bis 75 € für ein neues Gebiet nenne hilft dir das nicht weiter. Wir haben zuletzt für rd. 55 € je qm erschlossen. Eine private Erschließung ohne Beteiligung der Gemeinde war mit 65 kalkuliert.

    Es werden immer nur die tatsächlichen Baukosten umgelegt. Wenn die Straße schon länger einseitig erschlossen ist, würden die damaligen Baukosten umgelegt (Stichwort Halbteilungsgrundsatz).

    Ansonsten, wie der Fuchs schon sagt, sollte dir die Gemeinde auf 10 € genau eine Auskunft geben können.
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  6. #5
    Themenstarter

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    Guten Morgen,

    was meinst Dud enn mit 'einseitig erschlossen'?

    Du meinst also, dass Du für jeden qm Deines Grundstücks mit 55€ zur Kasse gebeten wurdest? Bei einem 1000m² Grundstück sind das ja....

    Werde erst Morgen zum Amt kommen. Vorher keine Sprechzeit... .

    Peter
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  7. #6

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    Meinte natürlich einseitig bebaut...
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  8. #7
    Baufuchs
    Gast
    @TE
    In unserer Gegen liegen die Erschliessungskostenebenfalls in der von jmjuchi genannten Größenordnung.

    Allerdings für die komplette Erschliessung.
    Du müsstest also zunächst mal prüfen, ob die Kosten der bisherigen Erschließung bereits vom jetzigen Eigentümer bezahlt worden sind.
    Die Gemeinde erteilt Dir Auskunft über die Höhe der noch anfallenden Erschliessungskosten.
    Wie ein Eckgrundstück bzgl. der Erschliessungskosten behandelt wird, erfährst Du ebenfalls bei der Gemeinde bzw. kannst Du in der örtlichen Erschliessungssatzung nachlesen.

    Beispiel für Erschliessungsbeitragssatzung (Stadt Gütersloh) hier.
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  9. #8
    Themenstarter

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    Hallo Baufuchs,

    bzgl. des Eckgrundstücks habe ich aus der hier gültigen Satzung herausgelesen, dass für jede Erschließungsseite 'nur' die üblichen (?) 2/3 der Grundstücksfläche angerechnet werden.

    Versuche mal Infos beim Amt zu bekommen... .

    Peter
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  10. #9

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    Hallo,

    wir standen letztes Jahr vor der gleichen Frage!

    Da bekam ich (zur groben Schätzung) von unserer Stadt die Aussage, das 1 Meter fertige Straße ca 500 Euro kostet.
    Die Situation war da aber eine etwas andere, da die Straße völlig neu gebaut werden musste (vorher landwirtschaftliche Fläche).

    Somit konnte ich zumindest grob abschätzen, was an Erschließungskosten je Quadratmeter anfallen werden.

    Insgesamt haben wir dann für Straße, Kanal (Trennsystem), Wasser, Glasfaser, Telefon und Gas 30 Euro je qm für die Erschließung bezahlt. Wie gesagt, nur für die Erschließung, ohne Anschlussgebühren
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  11. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  12. #10
    Themenstarter

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    Ich habe derweil mit einem 'Erschließer' von der Stadt gesprochen. Aussage: Das kann ich Ihnen auch nicht sagen, wie hoch die Kostend ann sein werden. Er hat sich sogar zu der Aussage hinreißen lassen, dass der Ausbau wg. der klammen Kassen erst einmal nicht in Sicht ist. Mein Einwand, dass Kosten die in 10 Jahren (z.B.) kommen, die Finanzierung j auch betreffen. Hat er auch soweit eingesehen.

    Wollte aber keine Zahlen nennen. Sagte etwas von "Steuergeheimnis"?!?

    Da die Kanalisation aber bereits liegt, gab er mir den Tipp bei den Stadtwerken nachzufragen, ob diese bereits bezahlt wurde. Da gibt es anscheinend eine 4 Jahresfrist oder so. Da rufe ich gleich mal an.

    Bliebe dann also 'nur' die Finalisierung der Straße.

    Peter
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  13. #11
    Themenstarter

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    So, Auskunft der Stadtwerke ist: "Ich darf Ihnen nicht sagen, ob das Grundstück bereits erschlossen ist." OK, das ist etwas kleinlich wie ich finde, aber auch nachvollziehbar. Zudem das ja auch nicht Grund meines Anrufs war.

    Ob die Errichtung der Kanalisation in der Straße bereits bezahlt ist, wollte die Dame auch nicht sagen. Sie verweist auf den Eigner. Aber sie sagte mir, dass der Anliegerbeitrag für die Herstellung der MÖGLICHKEIT einer Entwässerung (nicht der Anschluss des Grundstücks an die Kanalisation) mit (hier) 3€/qm Grundstück berechnet wird. In diesem Fall reden wir also über 3k€, die vermutlich(?) vom derzeitigen Eigner bezahlt wurden. Falls nicht, machen diese 3k€den Kohl bei den Grundstückspreisen auch nicht mehr fett.

    Tja, ich wiederhole mich ungern, aber: Die Straße bleibt die große Unbekannte. Wie kann das sein, dass mir das Bauamt der Stadt da nichts sagen will/kann? Was soll dieses Steuergeheimnis sein? Die müssen doch wissen was für eine Straße die da vorsehen und was so etwas (derzeit) in etwa kostet. Ob und wann die das beauftragen steht dann auf einem anderen Blatt.

    Peter
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