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  1. #1

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    Abluftkanal in Betondecke verlegen

    Hallo zusammen,

    wir möchten in unserer zukünftigen Küche eine Kochinsel und somit auch eine Inselhaube haben.
    Geplant ist, dass die Inselhaube direkt mit der Betondecke verschraubt wird. Die Abluft soll durch die Betondecke direkt nach draußen geführt werden.

    Könnt ihr mir sagen welche Abluftleitungen dafür verwendet werden können? Wird auch ein Schutzschlauch benötigt?

    Ich habe mal eben zwei Grafiken zum Verständnis erstellt.

    Küche.jpg

    Küche2.jpg
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  2. Abluftkanal in Betondecke verlegen

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Die Größe bemisst sich nach der Abluftleistung der Haube. Da diese vergleichsweise hoch ist, kommst Du mit den dünnen Kanälen/Rohren einer KWL nicht hin, da brauchts schon DN100 oder mehr. Dementsprechend hat das Ding kaum in der Decke Platz. Bei mir liegt ein Flachkanal oberhalb der Decke unter dem Estrich. Allerdings ist der auch schon 8 cm hoch, so dass meine Decke an dieser Stelle etwas ausgespart ist (Flachkanäle der Lüftung haben bei mir nur 5 cm Höhe). Ist also statisch relevant und muss incl. Mauerdurchführung vorher sauber geplant werden. Schutzschlauch ist sicher keine schlechte Idee, aber der trägt nicht stark auf und ist eher Das geringste Problem.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Vielen Dank für deine Antwort.

    Wir haben in beiden Etagen Fußbodenheizung... bzw. werden sie haben. Da wird es schwierig höher zu gehen.
    Die Abluftleistung dürfte zwischen 600 und 800 m³/h haben. Wir haben noch keine Inselhaube gekauft.

    Ich hatte hier mal was interessantes gesehen: LINK
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  5. #4

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    Das sind KWL-Leitungen, da muss nicht so viel Luft durchpassen.
    Die kleineren Dunstabzugshauben haben DN125 Abluftschlauch, ab 1000m³ bist Du dann eher bei DN150. DN150 hat 176 cm² Querschnittsfläche, d.h. Dein Flachkanal muss über den Daumen gepeilt 17 cm breit und 10 cm hoch sein, oder 5 cm hoch (wie auf dem Bild) und 35 cm breit (ein bisserl größer als auf dem Bild). DN125 halt entsprechend etwas kleiner. Wenn Du zu klein planst, bist Du später bei der Wahl der Haube limitiert bzw. die Haube arbeitet nicht ordentlich.
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  6. #5

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    Wie weit ist der Bau gediehen?

    Sollte dieses Detail bei der Berechnung der Decke nicht schon berücksichtigt worden sein, ist es sehr wahrscheinlich so nicht mehr möglich!

    Alternativ:
    Flachkanal unter der Decke verlegen (und ggf. verkleiden/verstecken, z.B. mittels eines Deckensegels).
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  7. #6
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    auf den fotos von grossfuss seiner decke sieht man,
    was man nicht machen sollte: so ein kanal- und
    rohrchaos ist unter aller sau! das hat er auch schon
    mehrfach zu lesen bekommen

    bei euch könnte ***vielleicht*** bei
    - gerader und kurzer leitungsführung
    - angepasstem stat. system der decke
    - erheblichem auf- u. erklärungswand
    - e. mühsamen twp
    eine "in-der-decke"-lösung zu finden sein.

    ihr habt verantwortliche planer, die die
    baulichen randbedingungen kennen - warum
    fragt ihr hier?
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  8. #7
    Themenstarter

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    Unter der Decke z.B. versteckt durch Trockenbau kommt für uns nicht in Frage.

    Die Unterlagen werden gerade alle für den Bauantrag fertiggestellt. Baubeginn soll nach dem Frost im Frühjahr sein.

    Die Kochinsel ist für uns ein Muss welches wir uns durch den Neubau erfüllen wollen.

    Der Bauträger hat zum Abzug folgendes in der Bauleistungsbeschreibung geschrieben:
    "Es soll ein Abluftkanal für den Dunstabzug der Kochinsel in die Decke bzw. im Estrich eingebaut werden. Sämtliche Bauteile hierfür werden bauseits bzw. durch den Küchenlieferanten auf der Baustelle zur Verfügung gestellt. Zur Planung des Abluftkanals werden dem Bauträger frühzeitig alle relevanten Daten und Abmessungen durch den Auftraggeber zur Verfügung gestellt."

    Deshalb brauchen wir leider die Informationen von irgendwoher.
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  9. #8

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    In die Decke 10 cm für Naber einplanen.
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  10. #9
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    ob du auftraggeber oder käufer bist, lassen wir mal beiseite.
    an dem twp (evtl. des bauträgers) führt kaum ein weg vorbei.
    das kostet - logisch. wenn´s aber hilft?
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  11. #10
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    Zitat Zitat von mls Beitrag anzeigen
    an dem twp (evtl. des bauträgers) führt kaum ein weg vorbei.
    das kostet - logisch. wenn´s aber hilft?
    Was heißt "twp"?

    An Naber habe ich auch schon gedacht. Habt ihr Tipps wie man die Kanäle vor dem Eindrücken des Betons schützen könnte?
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  12. #11
    Avatar von fmw6502
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    twp = Tragwerksplaner, siehe auch http://www.bauexpertenforum.de/showt...ll=1#post17342

    Gruß
    Frank Martin
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  13. #12

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    Zitat Zitat von FamilieK Beitrag anzeigen
    Deshalb brauchen wir leider die Informationen von irgendwoher.
    das sind schlechte voraussetzungen für dieses vorhaben. du benötigst verlässliche angaben vom küchenbauer mit den querschnittsdimensionierungen für den kanal. dann wird darauf ein kanal ausgewählt der zum einbetonieren geeignet ist. mit diesen unterlagen gehst du dann zum statiker und der rechnet den kanal in die decke ein und teilt dir die daraus resultierenden konsequenzen mit und gibt den optimalen weg aus sicht der deckenstatik vor. der verlauf des kanals sollte dann noch vom küchenbauer mit abgesegnet werden - falls der kanal länger wird. mehr beton - dickere decke - und mehr bewehrung kann die folge sein
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  14. #13
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    Das Küchenstudio wird uns nicht weiterhelfen. Die Inselhauben die zum Verkauf standen waren alle nicht schön. Wir müssen uns noch eine zulegen. Jedoch woanders.

    Also müssen wir uns am besten eine aussuchen und gucken was die für einen Anschluss braucht. Z.B. 150mm. Gucken dann z.B. nach einem Flachkanal mit Adaptern, schreiben uns die Daten auf und gehen zum Bauträger. Unser Bauträger macht alles... keine Fremdvergabe von Gewerken. Eigene Maurer, eigene Statiker, eigene Architekten, eigene Maler, eigene Elektriker usw.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von FamilieK Beitrag anzeigen
    Unser Bauträger macht alles... keine Fremdvergabe von Gewerken... eigene Architekten
    Na, dann kann der "Bauträger" das doch auch für Euch planen.
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  17. #15

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    Beim "Planen" sollte Dir aber klar sein, dass eine Volumenstrom von 800 m3/h sich nicht so einfach durch ein Röhrchen mit DN 100 pressen lassen. Will sagen die Hauben haben ihren 150er Abschluss aus guten Grund, den brauchen sie nämlich - und der möchte dann im vollen Querschnitt und mit möglichst wenig Umlenkungen bis nach außen geführt werden - also ohne Adapter o.ä.. Und diesen recht kräftigen Querschnitt in einer Decke oder einem Bodenaufbau (Dämmung, Estrich) zu verstecken wird ein ziemlicher Kraftakt - weshalb solche Leitungen denn auch üblicherweise meistens komplikationsärmer in einer Abhangdecke geführt werden - oder im oberen Geschoß in einer Wandvorsatzschale.
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