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Perimeterdämmung unter Bodenplatte??

Diskutiere Perimeterdämmung unter Bodenplatte?? im Forum Abdichtungen im Kellerbereich auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Cool Perimeterdämmung unter Bodenplatte??

    Servus,

    wir stehen aktuell vor der Frage, ob es für uns Sinn macht, unter der Bodenplatte (Beton C25/30 25cm stark) eine Perimeterdämmung anzubringen? Es sind 100 mm vorgeschlagen. Das ganze ist ein Keller (WU) mit ca. 75 qm Fläche. (8,50x11,89) Keller ist nur als Technikraum und als Lagerraum vorgesehen. Keine Heizung/FBH. Wird auch später nicht als Wohnraum/Hobbyraum genutzt. Lichte Raumhöhe Keller ca. 2,40 Meter. Drüber dann Filigrandecke (Aufbau Dämmung/Estrich/FBH/Parkett). Kellerwände werden mit 100mm Perimeterdämmung versehen.

    Mehrkosten ca. 3.300,- EUR.

    Einerseits denke ich, das ne Dämmung noch nie geschadet hat. V.a. an einer Stelle, die ich später nie wieder dämmen kann/werde.
    Andererseits möchte ich nicht Geld ausgeben für Dinge, welche am Ende nix oder nur marginal was bringen.....
    Oder spare ich mir die Kosten (Heizung etc.) wieder rein...??
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  2. Perimeterdämmung unter Bodenplatte??

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  3. #2

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    Eine Frage, die auch für mich nicht schlüssig beantwortet ist. Man sollte meinen, dass eine Dämmung unter der Bodenplatte nicht schaden kann! Aber: Dämmt sie auch wenn sie pitschnass ist und nicht schlüssig mit der Bodenplatte kontaktiert, soll heißen wenn sich Feuchte zwischen Dämmplatte und Bodenplatte ansammelt. Was macht so eine Dämmung im Laufe der Jahre mit der Last? Könnte es sein dass sie sich setzt und das Haus absinkt? Und verliert ein Haus wirklich soviel Wärme nach unten, wenn der Keller nicht bewohnt ist. Ist in dem Fall der Keller nicht auch als Isolationsbauteil zwischen Boden und eigentlichen Wohnräumen zu betrachten? Wenn die Dämmung 100,- € Heizkosten einspart, wann stellt sich bei 3.300,- € der Nutzen ein?

    Huihuihui ich liebe diese Thema, zumal auch die Experten sich hierbei die Köppe kloppen! Ist jedenfalls mein Eindruck.
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  4. #3

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    Zitat Zitat von Markul Beitrag anzeigen
    Es sind 100 mm vorgeschlagen.
    Was meinst Du mit "vorgeschlagen"? Ich gehe mal davon aus, dass die Dämmung zur Einhaltung der EnEV erforderlich ist weil der Keller innerhalb der thermischen Hülle liegt. In dem Fall wäre es kein Vorschlag im Sinne von Wunschkonzert, sondern ein Muss.

    Für einen Preisvergleich wäre daher zu prüfen, was die alternative Dämmung kosten würde (Bodenaufbau etc.).

    Gruß
    Ralf
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  5. #4

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    hallo
    dodore das würd dir so passen und dann die köpfe reparieren.
    keller in der thermischen hülle dann ist eine bodenplattendämmung sinnvoll und richtig.
    keller nicht in der thermischen hülle dann ist es sinnvoller die kellerdecke zu dämmen.
    wasser hat unter einer bodenplatte nichts zu suchen, ( dafür gibts andere massnahmen) auch wenn da wu-beton eingebaut ist.
    wu-bopl. ist ein anderes thema und nur wu-beton macht noch keine wu- bodenplatte.
    die bopl kontaktiert mit der dämmung weil sie drauf liegt besser wie in allen kontaktanzeigen.
    styrodur xps nimmt keine feuchtigkeit auf und die druckfestigkeit ist besser wie bei manchem baugrund.
    Kellerwände werden mit 100mm Perimeterdämmung versehen.
    das verwirrt mich aber etwas kellerwände thermische hülle, bodenplatte aber nicht?

    gruss aus de pfalz
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  6. #5
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    Thermische Hülle?? Es ist ein KfW 70 Haus. Plan von Archi. Ausführung über GU. Der hat als Alternativposition im Angebot den Vorschlag, eine Dämmung unter die Bopla zu machen. Kostet eben extra. Der GU meint, das er an der Ecke halt nicht sparen würde... Schadet ja nicht, kostet nur . Und ich steh da und lese viel... Der eine sagt das, der andere dies. Ich hab auch mal 2 andere Archi's gefragt. Hab 2 total unterschiedliche 100% gegensätzliche Antwort erhalten. Deshalb nun auch meine Frage hier in Forum bei der gesammelten Kompetenz.
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Markul Beitrag anzeigen
    ... Es ist ein KfW 70 Haus. ...Der GU meint, das er an der Ecke halt nicht sparen würde... Schadet ja nicht, kostet nur
    Und vor allem macht diese Dämmung es dem GU vermutlich deutlich leichter, den Standard eines Effizienzhauses zu erreichen?!?!?
    Schwieriger Fall, wenn vor Vertragsabschluss nicht alle Details geklärt wurden.

    Aber man muss sich die Frage schon gefallen lassen: Warum super Dämmung unter der BoPla, wenn diese Räume in der Praxis ohnehin nicht geheizt werden?
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  8. #7

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    Weil diese Debatte immer wieder entflammt: Wie kalt ist es denn in einem ungeheizten Kellerraum zwischen gedämmten Außenwänden und ohne nennenswert gedämmte Kellerdecke meistens?
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  9. #8

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    Es ist ein KfW 70 Haus.
    hallo
    wenn du das weisst dann musste auch einen enev-nachweis haben und dann kannste alle fragen zur thermischen hülle locker beantworten.

    gruss aus de pfalz
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  10. #9

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    Wie kalt ist es denn in einem ungeheizten Kellerraum zwischen gedämmten Außenwänden und ohne nennenswert gedämmte Kellerdecke meistens?
    hallo skeptiker
    vollkommen uninteressant wichtig ist ob der keller zur thermischen hülle gehört oder nicht.

    gruss aus de pfalz
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  11. #10
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    Zitat Zitat von AlfonsFischer
    Und vor allem macht diese Dämmung es dem GU vermutlich deutlich leichter, den Standard eines Effizienzhauses zu erreichen?!?!?
    Dem GU kann es wurscht sein, er hat nicht geplant. Guckst Du in #5 "Plan vom Archi"
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  12. #11

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    Zitat Zitat von vfriend Beitrag anzeigen
    Wenn die Dämmung 100,- € Heizkosten einspart, wann stellt sich bei 3.300,- € der Nutzen ein?
    Ganz ohne Dämmung wird's schon wegen der EnEV nicht gehen. Wenn Du unter der BoPla nichts machst, dann wirst Du die KG-Decke von unten dämmen müssen oder unter den EG-Estrich was drunterpacken. Ich würde andersherum argumentieren: Wenn ich sowieso dämmen muss, dann kann ich für wenige Euro mehr meinen Keller auch in die thermische Hülle mit reinziehen und habe dann die Option, den Keller auch mal auf normale Temperatur zu bringen und auch tatsächlich zu nutzen (nicht nur als Lager). Baugrund und umbauter Raum sind teuer genug, dann sollte auch der maximale Nutzwert herausspringen. Wenn Du nur Dinge endlagern willst, dann kommt es vermutlich günstiger, irgendwo in der Pampa eine Scheune zu pachten, als extra dafür umbauten Raum zu realisieren.
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  13. #12

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    Zitat Zitat von Skeptiker Beitrag anzeigen
    ohne nennenswert gedämmte Kellerdecke meistens?
    was heißt denn "ohne nennenswert gedämmte Kellerdecke". Ist eine Dämmung z.B. aus 50mm Wärmedämmung+30mm Trittschalldämmung nennenswert gedämmt? Ich meine ja, zumindest im Hinblick auf den Energieeintrag in den Keller über diese Decke.

    Zitat Zitat von Baufuchs Beitrag anzeigen
    Dem GU kann es wurscht sein, er hat nicht geplant. Guckst Du in #5 "Plan vom Archi"
    Plan von Archi kann auch heißen: Eingabeplan. noch ohne EnEV-Nachweis. Und wenn dann EnEV-Nachweis und Werkplanung vom GU kommt (so wie es oft gemacht wird), dann hat dieser es in der Hand, die Dämmschichten zu verschieben, wie es ihm recht ist...
    Oft wird der EnEV-Nachweis ja dem GU auf's Auge gedrückt, weil die Bauherrn meinen, das wäre dann günstiger...
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  14. #13

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    ... nehmen wir doch einfach mal beide Fälle: Welche Verhältnisse stellen sich inner- und außerhalb der thermischen Hülle ein. Und, kennst Du Einfamilenhäuser mit nachgewiesenem Energieniveau KfW XXX und Keller außerhalb der thermischen Hülle, also thermischer Trennung unterhalb der Kellerdecke?
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    hallo
    lasina hier im bef hat so ein konstrukt.
    wenn ich ein haus mit keller plane, dann haben die räume auch eine nutzung ergo sind sie in der thermischen hülle.
    wenn der themensteller das genau wissen will soll er zum aufsteller des enev-nachweises gehen, mit einem aufwand von 1 std. hat der die betreffenden werte so abgeändert, dass er für sein haus die entsprechenden entscheidungshilfen hat.
    gruss aus de pfalz
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  17. #15

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    Bei der Energieberatung liegt mir der Energieberater im Ohr, ich soll um Gottes Willen den Keller in die thermische Hülle mit einbeziehen und schlägt beispielsweise sog. Thermomodule vor wie es sie von einer Fa. Wolf gibt. Irgendwie ist mein Archi davon wenig begeistert, er will zwar ordentlich Perimeterdämmung bis zu den Punkt- und Streifenfundamenten ziehen, wie sich das wohl gehört, dann aber im Innenraum des Kellers zwischen Bopla und Estrich ordentlich reinpacken. Angeblich seien dann Kältebrücken im Bereich der Fundamente vernachlässigbar. Zwei Räume im Keller mit Fenster nach außen sollen aber für eine Wohn-Nutzung durchaus geeignet sein. Was machen wir Laien mit dem hin- und her. Am Ende sag ich mir: Was du machst, machst du jetzt falsch! Es könnte sein, dass mein Archi Recht hat mit seiner Ausführungsversion, kann aber auch andersrum sein. Und was ist denn so dramatisch, es so auszuführen wie es der Energieberater vorschlägt? Könnte man hier über die Vor- und Nachteile der beiden Varianten diskutieren, wäre sicherlich dem Thread-Ersteller auch gedient!
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