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Bodentiefe Dusche für Neubau - was ist lange dicht und wartungsarm?

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  1. #1

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    Bodentiefe Dusche für Neubau - was ist lange dicht und wartungsarm?

    Hallo allerseits!
    Wir planen gerade unser neues Haus und dort aktuell u.a. auch das Bad. Wir wissen, dass wir eine möglichst flache (bodentiefe) Dusche haben möchten - wahrscheinlich in einer gemauerten Nische - sind aber unsicher,mit welcher Variante wir langfristig am wenigsten Probleme bzw. Wartungsaufwand haben werden. Sprich: Es soll natürlich dauerhaft dicht sein und ich möchte möglichst wenig und selten Lebenszeit damit verbringen, Silikonfugen zu erneuern. :-)
    Bisher kenne ich aus eigener langjähriger Nutzung nur "normale", flache Duschtassen. Vorteile aus meiner Sicht: absolut wasserdicht, Abflussieb ist relativ leicht zu reinigen. Nachteil: alle paar Jahre müssen die Silikonfugen erneuert werden (wg. Stockflecken), trotz trockenwischen nach jedem Duschen.
    Aus dem Urlaub kenne ich auch die Variante, dass der komplette Boden der Dusche genau wie die Wände gefliest ist. Gefällt uns gut. Aber ist das (fachgerechte Ausführung vorausgesetzt) genauso zuverlässig wasserdicht wie eine Duschtasse aus Emaille? Und weniger Silkonfuge wird es dadurch (vermute ich) auch nicht, oder?
    Gibt es noch andere Varianten?

    Noch sind wir bei der Planung relativ frei, deshalb würde ich mich über euere Erfahrungen und Tipps freuen.

    Gruß, Christian
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  2. Bodentiefe Dusche für Neubau - was ist lange dicht und wartungsarm?

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  3. #2

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    eine befliesbare dusche ist (wenn sie fachgerecht abgedichtet wird) die sicherste und langlebigste variante. anders wie bei einer tasse wird hier eine
    wanne erstellt sodas die abdichtung der wand und des bodens miteinander verbunden werden.
    weniger siliconfuge wird es zwar nicht aber du hast nicht gleich einen wasserschaden wenn sie mall nicht funktioniert.
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  4. #3
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    Vielen Dank für die schnelle und informative Antwort, dann werden wir uns wohl tatsächlich in dieser Richtung umsehen.
    Gruß, Christian
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  5. #4

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    Zitat Zitat von baldosa Beitrag anzeigen
    ....wenn sie fachgerecht abgedichtet wird.......
    genau das ist der Knackpunkt, ich kann nur empfehlen sich vorher schlau zu machen und den ausführenden Gewerken genau auf die Finger zu schauen. Ich habe schon einige verhunzte geflieste Duschwannen gesehen.

    Ich persönlich halte davon nichts weil die Fugen immer gammeln und häufig gerinigt werden müssen. Auch steh ich nicht gerne morgens auf kalten Fliesen.
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  6. #5

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    Zitat Zitat von baldosa Beitrag anzeigen
    anders wie bei einer tasse wird hier eine
    wanne erstellt sodas die abdichtung der wand und des bodens miteinander verbunden werden.
    Falsch!!!
    Auch der Anschluß einer Acryl-/Stahlduschtasse MUSS in die Wandabdichtung eingebunden werden, wenn darunter keine durchgehende Abdichtung vorhanden ist.

    Du musst als Fliesör Bedenken anmelden, wenn das vom Sanilöter nicht vorbereitet wurde!!!

    Also erzähl hier keine Bautechnik von Vorvorgestern!
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  7. #6

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    Gammelnde Fugen kann ich nicht bestätigen, und Probleme mit den Silikonfugen auch nicht (weder Abrisse noch Gammel). Und kalt ist es auch nicht, weil ich die FBH mit habe reinlegen lassen. Was zugleich den praktischen Nebeneffekt hat, dass die nassen Fliesen vergleichsweise schnell wieder trocknen und potentiellem Gammel die Feuchtigkeit entzogen wird. Aber das ist natürlich ein zusätzliche Komplikation bei der Ausführung, die in der Tat gut geplant und überwacht sein muss.
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  8. #7
    Avatar von Flocke
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    Dem Fugenschimmel kann man mit Silicon für Marmor etwas entgegenwirken. Dieses Silicon vernetzt auf anderer Basis und ist eher Basisch. Schimmel kann also nicht so schnell gedeihen.
    Trotzdem gehört vrher eine vernünftige abdichtungseben ins Bad/dusche. Wird leider gerne unterschätzt.
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  9. #8

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    Auch der Anschluß einer Acryl-/Stahlduschtasse MUSS in die Wandabdichtung eingebunden werden, wenn darunter keine durchgehende Abdichtung vorhanden ist.
    was glaubst du wie sich das in der wirklichkeit prozentual verhält?
    ich bleibe dabei ein befliesbares duschelement ist sicherer und schöner.
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  10. #9

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    Es gibt durchaus Alternativen zur Silikonfuge!
    Ich habe bei uns im Bad (auch in der bodengleichen, gefliesten Dusche) folgendes verbaut:

    http://www.schlueter.de/dilex-ek-rf.aspx

    Bis jetzt (5 Jahre) ohne Probleme!
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  11. #10

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    Zitat Zitat von baldosa Beitrag anzeigen
    was glaubst du wie sich das in der wirklichkeit prozentual verhält?
    Ja und, was soll das sagen? Die normative Kraft des Pfuschs - oder wie?

    Bloß weils genug Pfeiffen gibt, die das nicht hinbekommen, ist es nicht richtig?
    Blödsinn!
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  12. #11

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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    Ja und, was soll das sagen? Die normative Kraft des Pfuschs - oder wie?

    Bloß weils genug Pfeiffen gibt, die das nicht hinbekommen, ist es nicht richtig?
    Blödsinn!
    Zumal es bei befliesten Duschtassen ebensoviel Pfusch gibt.
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  14. #12

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    Zitat Zitat von baldosa Beitrag anzeigen
    ich bleibe dabei ein befliesbares duschelement ist sicherer und schöner.
    Es gibt übrigens auch Duschtassen mit einer umlaufenden Kriechwasserrinne. Da kann dann endgültig nichts mehr passieren, weil eindringendes Wasser nicht in den Raum unter der Duschtasse gelangen kann, sondern ins Abwasser geleitet wird. Bedingung ist natürlich auch hier die saubere Einbindung in die Wand- und Bodenabdichtung gem. Herstellerangaben.
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  15. #13
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    Ich entnehme der Diskussion, dass - solange fachgerecht ausgeführt wird - das eine genauso dicht und langlebig ist wie das andere.
    Das die fachgerechte Ausführung der Knackepunkt ist, hatte ich befürchtet. Zieht sich als roter Faden wohl durch jedes Bauprojekt.
    Ich danke euch für die Infos (auch für den Tipp mit der Silikonfugen-Alternative) und werde jetzt schauen, ob ich einen Thread finde,
    der sich mit der Auswahl der richtigen Handwerker beschäftigt.... ;-)
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