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Wasserkocher ein = Licht wird dunkler--zulässiger "Spannungsverlust"???

Diskutiere Wasserkocher ein = Licht wird dunkler--zulässiger "Spannungsverlust"??? im Forum Elektro 1 auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Wasserkocher ein = Licht wird dunkler--zulässiger "Spannungsverlust"???

    HAllo,

    in unserem Neubau haben wir folgendes Problem:

    Schaltet man den Wasserkocher (2500 Watt) ein, dann wird die Deckenbeleuchtung (230 V Halogenstrahler) spürbar dunkler.
    Schaltet der Wasserkocher ab wird das Licht wieder heller.

    Habe das ganze mal mit einem Multimeter an der Steckdose nachgemessen, die Spannung fällt von 221 Volt auf 209 Volt, also um 12 Volt ab.

    Gibt es hier irgendwelche Normen wie stark die Spannung beim Einschalten eines größeren Verbrauchers abfallen kann?
    Wo könnte hier die Ursache liegen?
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  2. Wasserkocher ein = Licht wird dunkler--zulässiger "Spannungsverlust"???

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Natürlich gibt es dafür Normen, was denkst denn du???
    Als Ursache dürfte eine falsche Querschnitt-Wahl oder schlechte Kontakte in Frage kommen.
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  4. #3

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    Spannungsfall ab Zähler 3%. Das soll ein Elektriker überprüfen. Mögliche Ursache, Leitungslänge, schlechte Verbindungsstelle.

    Gruß
    Ralf
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  5. #4
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    Hintergrund: VOB läuft Mitte nächstes Jahr aus.

    Der Elektriker kommt in der nächsten Zeit um einen zweiten FI nachzurüsten (hatte nur einen eingebaut).

    3% ab Zähler bedeutet die Spannung an der Steckdose darf 3 % geringer sein als am Zählerkasten.

    Aber um wieviel % darf denn die Spannung beim Einschalten eines größeren Verbrauchers innerhalb eines Sicherungskreises abfallen?

    Hätte am liebsten etwas konkretes, wie z.B. nach DIN xy höchstens x %.
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  6. #5

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    Die 3% bezieht sich auf den Spannungsabfall.
    Von der Sicherung geht ein Kabel zu einer Dose. Kabel lang, geringer Querschnitt gewählt. Du steckst da einen Verbraucher ein mit hoher Last. Im ausgeschalteten Zustand hast du deine 220V, schaltet du den Verbraucher ein, geht die Spannung halt runter. Dies ist bedingt durch den Verlust auf der Leitung. Verbraucher mit hoher Leisung beanspruchen die Leitung mehr. Da bei langer Leitung und geringen Querschnitt auch der Widerstand der Leitung höher ist, erhöht sich dadurch auch die Spannung die darüber abfällt. Es kommen dann an der Dose nur noch Beispiel 200V an. Der Rest fällt an der Leitung an.
    Hängen an der Leitung noch andere Verbraucher dran, macht sich dies dort halt auch bemerkbar.
    Hoffe das ist ausreichend erklärt.
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  7. #6

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    Zitat Zitat von derjacky Beitrag anzeigen
    Aber um wieviel % darf denn die Spannung beim Einschalten eines größeren Verbrauchers innerhalb eines Sicherungskreises abfallen?
    Hier wird der Strom der Vorsicherung zugrunde gelegt. DIN VDE 0100-520, aber der Eli müsste das genau wissen.

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    Gruß
    Ralf
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  8. #7
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    Danke hab ich verstanden. Klar wird das der Eli wissen, aber man weiß ja wie sowas läuft, die tun im Allgemeinen alles um sich vor Nachbesserungen die Geld kosten zu drücken.
    also 12 Volt bei 221 Volt Ausgangspannung wären ja 5,5 Prozent Spannungsabfall und dann definitiv zuviel...

    Danke, werd mal posten wie es dann hier nach dem Elibesuch weitergeht.

    Welche Nachteile (außer den dunkel werdenden Lampen) ergeben sich denn hieraus noch?
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  9. #8

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    na ja, Du zahlst für Leistung die Du nicht nutzen kannst, sondern die nur die Leitungen erwärmt.

    Der soll mal schauen. Wenn die Leitungen ordnungsgemäß geplant und verlegt wurden, dann gibt´s vielleicht nur irgendwo eine Klemmstelle o.ä. die nicht richtig fest ist.

    Gruß
    Ralf
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  10. #9

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    .. dann gibt´s vielleicht nur irgendwo eine Klemmstelle o.ä. die nicht richtig fest ist.
    Na, das ist doch mal tröstlich.
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  11. #10

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    Zitat Zitat von Ludolf Beitrag anzeigen
    Na, das ist doch mal tröstlich.
    Jepp, weil der Eli, der sowieso in Kürze anrückt um den RCD nacahzurüsten, das normalerweise in Nullkommanix finden sollte, ohne Wände aufkloppen, oder die ganze E-Installation zerlegen zu müssen.

    Gruß
    Ralf
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  12. #11
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    Vielen Dank für euren Rat. Bin dann erst mal beruhigt.

    Werde berichten wie es gelaufen ist.
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  13. #12

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    Ich habe das selbe Problem!

    Schalte ich an einer Steckdose in unserem Neubau ein verbrauchsintensives Elektrogerät an zb Wasserkocher, Bügeleisen oder Staubsauer fällt die Spannungan der Dose gemessen von 230 V aus ca. 225 V ab. Man sieht deutlichm dass das Licht einer Birne schwächer wird. Der Elektiker war sogar schon da uns hat den Spannugsverlust gemessen. Anschließend habe ich ein Schreiben bekommen, dass dies noch im Rahmen sei!!! Dass kann doch nicht sein oder?

    Woran liegt es denn nun das wir so einen Spannunsverlsut haben? Wo könnte die lose Klemmstelle sein? Das Problem taucht in jedme Raum auf, jedoch nicht Raumübergreifend. ZB ist Flur und Wohnzimmer an verschiedenen Sicherungen angeschlossen, brennt in beiden Räumen licht merkt man den Abfall nur in dem einen Kreislauf wo das Elektrogerät angeschlossen wird.

    Wenn kann mir einen Tipp geben?
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  14. #13

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    AW: Wasserkocher ein = Licht wird dunkler--zulässiger "Spannungsverlust"???

    Wo ist das Problem?
    5V sind 2% = Normal.

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  16. #14

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    Zitat Zitat von IdiAmin Beitrag anzeigen
    Ich habe das selbe Problem!
    "Ich habe den selben Effekt" würde ich ja noch verstehen.
    Aber worin besteht nun konkret Dein tatsächliches Problem mit diesem Effekt?

    Schalte ich an einer Steckdose in unserem Neubau ein verbrauchsintensives Elektrogerät an zb Wasserkocher, Bügeleisen oder Staubsauer fällt die Spannungan der Dose gemessen von 230 V aus ca. 225 V ab.
    Die Spannung MUSS dabei abfallen (sagt Georg Simon), um wieviel, das hängt von der konkreten Situation ab (insbesondere, ob man eine Sparinstallation hat oder eine reichlich bemessene - aber auch die Lage des Gebäudes spielt eine Rolle).

    Man sieht deutlich, dass das Licht einer Birne schwächer wird.
    Dann war die Birne zu kurz in Alk eingelegt. Oder der Betrachter zu lang...
    Reden wir von einem Obstladen oder von Elektroinstallation?
    Du meinst wohl eine Glühlampe?

    Der Elektiker war sogar schon da und hat den Spannugsverlust gemessen. Anschließend habe ich ein Schreiben bekommen, dass dies noch im Rahmen sei!!! Dass kann doch nicht sein oder?
    Klar kann das sein.
    Wie hoch war der Spannungsfall denn?

    Woran liegt es denn nun das wir so einen Spannungsverlust haben?
    Sehr wahrscheinlich vor allem daran, daß es eine Billichwillich-Installation ist. Also mit arg langen, dafür arg dünnen Endstromkreisleitungen.
    Das kann durchaus noch zulässig und normgerecht sein.
    Aber gut ist eben etwas Anderes als nur die absoluten Mindestanforderungen zu erfüllen (oder teilweise auch nicht ganz zu erfüllen).

    Wo könnte die lose Klemmstelle sein?
    Es wird wohl keine lose Klemmstelle sein, sondern - neben den knapp bemessenen Leiterqerschnitten - schlicht die Vielzahl an hintereinandergeschalteten Klemmstellen.
    Das ist eben einer der wesentlichen Nachteile der heute üblichen (ach so modernen und chiquen, da abzweigdosendeckellosen) Installationart mit Geräteabzweigdosen.

    Das Problem taucht in jedem Raum auf, jedoch nicht raumübergreifend.
    Das ist ein deutlicher Hinweis darauf, daß es nicht am vorgelagerten Netz liegt (z.B. freistehendes Gehöft an langem Netzausläufer), sondern - wie ich oben schon mutmaßte - schlichtweg ne gängige Billichwillich-Ausführung (Modell: "arg lange Leitung, dafür etwas dünner") ist.

    Man hätte das natürlich auch anders installieren können. Hätte ausdrücklich bestellt werden müssen und wäre etwas teurer gekommen (mehr Kupfer, etwas mehr Arbeit) bzw. man hätte mit Abzweigdosen arbeiten können (unter Inkaufnahme "sichtbarer" Deckel).

    Wenn der Spannungsfall im Rahmen liegt und Du eben keine diesbezüglich besonders hochwertige Ausführung bestellt (und bezahlt) hast, wirst Du damit leben müssen.
    Dem Eli kann man keinen Vorwurf machen. Höchstens dem Auftraggeber!
    War das ein Bauträger-Haus oder mit GU/GÜ gebaut oder in Einzelvergabe mit Ausschreibung durch Deinen Architekten?


    Tipp:
    Andere Lampen (z.B. Leuchtstoff- oder LED-Lampen) reagieren weit geringer auf solchen Spannungsfall.

    Wasserkocher mit extrem hoher Leistung (über 2kW) sind ME sowieso Unfug.
    Staubsauger mit mehr als 1kW nur Stromverschwendung (und Elektroheizung).
    Auch Bügeleisen gibts mit geringerer Leistungsaufnahme und sie funktionieren einwandfrei (brauchen nur zum Erstaufheizen geringfügig länger).

    Sieh das "Lichtzeichen" daher als mahnenden Hinweis zum sparsamen Umgang mit dem teuren Strom!
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  17. #15

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    Daumen hoch

    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    "Ich habe den selben Effekt" würde ich ja noch verstehen.
    Aber worin besteht nun konkret Dein tatsächliches Problem mit diesem Effekt?


    Die Spannung MUSS dabei abfallen (sagt Georg Simon), um wieviel, das hängt von der konkreten Situation ab (insbesondere, ob man eine Sparinstallation hat oder eine reichlich bemessene - aber auch die Lage des Gebäudes spielt eine Rolle).


    Dann war die Birne zu kurz in Alk eingelegt. Oder der Betrachter zu lang...
    Reden wir von einem Obstladen oder von Elektroinstallation?
    Du meinst wohl eine Glühlampe?


    Klar kann das sein.
    Wie hoch war der Spannungsfall denn?


    Sehr wahrscheinlich vor allem daran, daß es eine Billichwillich-Installation ist. Also mit arg langen, dafür arg dünnen Endstromkreisleitungen.
    Das kann durchaus noch zulässig und normgerecht sein.
    Aber gut ist eben etwas Anderes als nur die absoluten Mindestanforderungen zu erfüllen (oder teilweise auch nicht ganz zu erfüllen).


    Es wird wohl keine lose Klemmstelle sein, sondern - neben den knapp bemessenen Leiterqerschnitten - schlicht die Vielzahl an hintereinandergeschalteten Klemmstellen.
    Das ist eben einer der wesentlichen Nachteile der heute üblichen (ach so modernen und chiquen, da abzweigdosendeckellosen) Installationart mit Geräteabzweigdosen.


    Das ist ein deutlicher Hinweis darauf, daß es nicht am vorgelagerten Netz liegt (z.B. freistehendes Gehöft an langem Netzausläufer), sondern - wie ich oben schon mutmaßte - schlichtweg ne gängige Billichwillich-Ausführung (Modell: "arg lange Leitung, dafür etwas dünner") ist.

    Man hätte das natürlich auch anders installieren können. Hätte ausdrücklich bestellt werden müssen und wäre etwas teurer gekommen (mehr Kupfer, etwas mehr Arbeit) bzw. man hätte mit Abzweigdosen arbeiten können (unter Inkaufnahme "sichtbarer" Deckel).

    Wenn der Spannungsfall im Rahmen liegt und Du eben keine diesbezüglich besonders hochwertige Ausführung bestellt (und bezahlt) hast, wirst Du damit leben müssen.
    Dem Eli kann man keinen Vorwurf machen. Höchstens dem Auftraggeber!
    War das ein Bauträger-Haus oder mit GU/GÜ gebaut oder in Einzelvergabe mit Ausschreibung durch Deinen Architekten?


    Tipp:
    Andere Lampen (z.B. Leuchtstoff- oder LED-Lampen) reagieren weit geringer auf solchen Spannungsfall.

    Wasserkocher mit extrem hoher Leistung (über 2kW) sind ME sowieso Unfug.
    Staubsauger mit mehr als 1kW nur Stromverschwendung (und Elektroheizung).
    Auch Bügeleisen gibts mit geringerer Leistungsaufnahme und sie funktionieren einwandfrei (brauchen nur zum Erstaufheizen geringfügig länger).

    Sieh das "Lichtzeichen" daher als mahnenden Hinweis zum sparsamen Umgang mit dem teuren Strom!
    @Julius. herrlich
    Was ist denn beim Bügelmeister Julius eine geringe Leistungsaufnahme? 2400...2750W ist Standard. Ich bräuchte mal einen Einkaufsberater...
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