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"Übersetzungshilfe" für Formulierung in Baugrundgutachten erbeten...

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  1. #1

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    "Übersetzungshilfe" für Formulierung in Baugrundgutachten erbeten...

    Hallo.

    Für "mein" Grundstück habe ich jetzt ein BaugrundGA bekommen. Durch Rammkernsondierungen wurde ein insgesamt unproblematischer Baugrund hinsichtlich Beschaffenheit festgestellt, ohne besondere Auflagen. Darüber hinaus wurden Rammsondierungen gemacht. Dabei kam heraus: "Die Tragfähigkeit des Sandbodens für die zu errichtenden Bauwerke ist unter Zugrundelegung einer mitteldichten Lagerung von mind. D = 0,30 an den einzelnen Gebäudekomplexen ab folgenden Tiefen erreicht:..." ..." 1,40 Tragfähigkeit ab m u. GOK"...

    Hinsichtlich Frostschutz werden Frostschürzen o.ä. empfohlen, für alle Gründungen werden "in den Bereichen mit lockerer Lagerung der Sande Nachverdichtungsarbeiten (DPr >- 95 %)" vorgeschrieben. Hinsichtlich der zulässigen Bodenpressung der geplanten Gebäudekomplexe als setzungsunempflindliche Bauwerke werden die Werte nach DIN 1054 zugrundegelegt.

    Die festgestellten Baugrundschichten werden den Bodengewinnungsklassen 1 (Mutterboden) und 3 (Fein- und Mittelsand) zugeordnet.

    "Im Bereich der Streifenfundamente sind die locker gelagerten Sande bis zur Gründungskote auszuheben und anschließend nachzuverdichten." "Aufgelockerter Boden und locker gelagerte Sande im Sohlbereich der Gebäudefundamente sind auf einen Verdichtungsgrad DPr >- 0,95 % zu verdichten."

    Soweit die Auszüge.
    Nun zu meinen Fragen:
    1) Bedeuten die o.g. Angaben, daß unter dem geplanten Bauwerk der gesamte Boden bis auf 1,40 m unter GOK abgetragen und nachverdichtet werden muß oder nur im Bereich der Streifenfundamente oder bedeutet es, daß die Streifenfundamente so tief reichen müssen oder noch was anderes?
    2) Dieses Baugrundgutachten wurde für eine Bebauung mit Reihenhäusern (4 im Verbund) ohne Keller und mit 2 Vollgeschossen erstellt. Gelten die Gründungsempfehlungen analog, wenn man "nur" einen kleinen eingeschossigen nicht unterkellerten Bungalow darauf baut?
    3) Aufgrund der weit auseinanderliegenden Rammsondierungen wird im Zuge des Bauens vorgeschrieben, daß "baubegleitende Prüfungen des Verdihtungsgrades des Bauplanums mit einer Punktdichte von max. 10 m Entfernung unbedingt " erfolgen sollen, dafür wiederum ist von "Künzelung..." bzw. "Messungen der Lagerungsdichte mittels leichtem Fallgewicht auf nachverdichtetem Bauplanum" die Rede.
    Da die "meinem" Grundstück zugeordnete Rammsondierung ohnehin nicht innerhalb meines geplanten Bauplatzes liegt - kann ich unter diesen Umständen überhaupt auf dieses Gutachten zurückgreifen oder brauche ich in jedem Fall ein neues, direkt für mein Bauvorhaben zugeschnittenes?

    Vielen Dank.
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  2. "Übersetzungshilfe" für Formulierung in Baugrundgutachten erbeten...

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  3. #2

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    deine Bemühungen in Ehren - ich könnte dir ja mal meine "Zipperlein" beschreiben - dann wüsstest du, was ich jetzt denke.

    Stell das Gutachten - anonymisiert - ein oder schicke es mir notfalls ... aber so


    das allerdings spricht für sich

    Da die "meinem" Grundstück zugeordnete Rammsondierung ohnehin nicht innerhalb meines geplanten Bauplatzes liegt - kann ich unter diesen Umständen überhaupt auf dieses Gutachten zurückgreifen oder brauche ich in jedem Fall ein neues, direkt für mein Bauvorhaben zugeschnittenes?
    ich würde mal ein eigenes empfehlen
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