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  1. #1

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    Frage Abdichtung mit Schomburg Aquafin RS300 bei Lastfall nach DIN 18195-6

    Hallo Bauexperten,

    zuerst möchte ich mich mal kurz vorstellen…

    Ich bin 35 Jahre alt, und seit kurzem Bauherr eines RHM in der Karlsruher Gegend.
    Wir bauen mit einem GÜ, mit dem Hintergrund dass wir ein städtisches Grundstück erworben haben welches eine Bauverpflichtung mit dem GÜ vorsah.

    Aktueller Bautenstand: Keller+ EG fertiggestellt.

    Wir haben eine Bausachverständigen engagiert, und gleich der erste Termin war sehr ernüchternd.
    Hier kommen wir zu meiner Frage:

    Wir haben den Lastfall 18195-6 aufstauendes Sickerwasser. Der GÜ hat die Abdichtung mit Schomburg Aquafin RS300 vorgenommen, was laut unserem SV nicht für den Lastfall geeignet ist (da sich die Zementanteile mit der Zeit auswaschen). Laut dem GÜ ist die Dichtschlämme durchaus geeignet, er dichtet wohl seit vielen Jahren nur noch damit ab. Er verweist auch auf ein Prüfzeugnis (siehe zweiter Link).

    http://www.schomburg.de/cmspdf/--276853024-de.pdf
    http://www.schomburg.de/cmspdf/--128796-de.pdf

    Gibt es hier im Forum Erfahrungen und/oder Expertenmeinungen dazu? Ich bin jetzt doch sehr verunsichert und freue mich über jegliche Info.

    Danke und Grüße, Richie
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  2. Abdichtung mit Schomburg Aquafin RS300 bei Lastfall nach DIN 18195-6

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    produktbesprechung sind ungern gesehen. am besten den hersteller befragen und bestätigen lassen.

    ein städtisches grundstück gekauft mit der verpflichtung einen bestimmten gü zu beauftragen - ist schon eine dolle nummer!
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  4. #3
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    Zitat Zitat von rolf a i b Beitrag anzeigen
    ein städtisches grundstück gekauft mit der verpflichtung einen bestimmten gü zu beauftragen - ist schon eine dolle nummer!
    Das stimmt, bei uns in der Gegend aber leider eher die Regel als die Ausnahme.
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  5. #4

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    habe bis dezember 1994 in karlsruhe gelebt. damals war mir das nicht bekannt.
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  6. #5

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    Dichtungsschlämmen sind in der DIN 18195-T6 nicht aufgeführt, werden aber in der RiLi "flexible Dichtungsschlämmen" und in der WTA-RiLi "nachträgliches Abdichten von Bauteilen" beschrieben. Die erste Frage ist allerdings doch WORAUF er damit abgedichtet hat? Keller als WU-Bauteil? Mauerwerk? "Normalbeton"? Je nach Fall ist die Schlämme nur Hosenträger zum Gürtel, dann spielt es keine Rolle.
    Was war denn vereinbart? Dichtungsschlämme als alleinige Abdichtung sollte so oder so vertraglich vereinbart sein!
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  7. #6
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    Bodenplatte & Kelleraußenwände sind aus WU Beton C25/30 gefertigt, allerdings sind die Kellertrennwände (also die zu den Nachbarn) gemauert (falls das relevant ist).
    Vertraglich vereinbart ist lediglich eine mineralische Dickbeschichtung gegen nichtdrückendes Wasser (was jedoch nicht der tatsächliche Lastfall ist wie sich herausgestellt hat).
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  8. #7

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    Und wie soll mit einer zementösen Dichtschlämme die Gebäudefuge abgedichtet werden?
    Wie ist die Gebäudefuge im Bereich der Bodenplatte abgedichtet?
    Wie wird/wurde die Bodenplatte abgedichtet?

    WU-Beton alleine erschafft kein wasserundurchlässiges Bauteil!!!
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  9. #8
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    Abdichtung
    Bodenplatte: Folienabdeckung
    Gebäudefuge Bodenplatte: Quellband (wenn ich das richtig verstanden habe). Es wurde um die Ecke gebogen, und nicht mit einer Schweißnaht um die Ecke geführt.
    Wandfugen: ASO-Dichtband-2000-S

    Das Dichtband wurde über die Trennfugen und über das sichtbare Ende des Quellbands geklebt, darauf wurde die Dichtschlämme aufgebracht.
    Ich hoffe das ist halbwegs korrekt erklärt, ist halt überhaupt nicht mein Fachgebiet...
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  10. #9

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    Ich denke, dass sollte sich ganz zügig ein SV für die entsprechende Fachrichtung ansehen.
    Sicher nicht um die Ecke, aber dafür ein guter
    http://www.sv-carden.de/
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  11. #10
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    Die Bilder sind natürlich enstanden bevor die Dichtschlämme vollständig aufgebracht wurde.
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  12. #11

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    ich fürchte, dass hier nix bis gar nix geplant wurde und irgendwelche bauteile nach katalog zusammengestellt wurden. mineralwolle als trennfuge im grundwasser oder anstauenden bereich geht schon mal gar nicht. die materialwahl der zementösen dichtungsschlämme ist wahrscheinlich das kleinere deiner probleme mit der aussenabdichtung im kellerbereich. hol dir einen sachverständigen ran, Mark ist sicher der richtige.
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  13. #12

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    Es ging mir auch um Dichtigkeit der Verbindungen Fugenband (Tricosal o.ä.), Aso-Dichtband und Schlämme.
    Das sieht alles nach viel Hoffnung und wenig Fachwissen aus.
    Wenn ich dann noch sehe, dass ein Tricosal-Band derart umgebogen wird . So etwas geht fachgerecht nur mit einem Formteil
    Hier
    http://deu.sika.com/de/solutions_pro...03/03a002.html
    mal rechts auf "Produktdatenblatt klicken und scrollen!
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  14. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  15. #13

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    Hi...wow sieht ja dolle aus...zur Richtigkeit der Ausführung kann ich nichts sagen aber mich würde mal folgendes interessieren da bei uns auch in diesem Stil Reihenhausbatterien hochgezogen werden...

    Wie verhält sich das Rechtlich...man kauf eine RMH mit WU Beton Keller bei dem aber in Wirklichkeit nur die Frontseite und die Rückseite aus WU Beton sind darf der Keller dann eigentlich als Keller aus WU Beton angeboten und verkauft werden?

    Zu dem Keller kann ich Dir noch eine "lustige" Story erzählen...wir hatten vor 2 Jahren in einem RMH einen Wasserschaden, dort musste der Keller ausgepumpt werden, es standen ca. 25 - 30 cm Wasser im Keller.....in den Häusern links und Rechts davon kam die Brühe aus den Wänden raus da es sich durchs Mauerwerk gedrückt hatte....so viel zu den Trennwänden....selbst wenn bei Dir der Keller am Ende dicht ist kann die Suppe vom Nachbarn noch rüber laufen....
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  16. #14
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    Vielen Dank mal an der Stelle für die Antworten!
    Da sich der GÜ uneinsichtig zeigt werde ich mit wohl mit meinem SV die nächsten Schritte abstimmen müssen.
    Tolle Sache wenn schon der Start so in die Hose geht. Mir ist etwas mulmig wenn ich an die weitere Zusammenarbeit mit dem GÜ denke...
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