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Kerndämmung der Trennwand DHH

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  1. #1

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    Kerndämmung der Trennwand DHH

    Hallo zusammen,

    unsere Nachbarn sind letzt auf uns zu gekommen mit dem Vorschlag die Hohlräume in den Außenwänden verfüllen zu lassen. Klang erstmal recht gut und wir haben zugestimmt.

    Als der Fachmann dann da war um zu verfüllen musste er feststellen, dass die Hohlräume damals beim Bau mit Bauschutt und Zement aufgefüllt worden sind. Bis auf die Trennwand zwischen den Haushälften ab dem 1.OG.

    Nachdem ich jetzt erfahren habe, dass die Nachbarn das kleine Stück auch unbedingt verfüllen lassen möchten weil sie im Badezimmer das Wasser an der Wand stehen haben, stehe ich dem ganzen nicht mehr so positiv gegenüber.
    Meine Bedenken sind zum einen, dass das Wasser durch das Isolieren ja nicht verschwindet und sich an einer anderen Wand niederschlägt und zum anderen die Wand dann ja scheinbar schon feucht/nass ist und wenn man da jetzt isoliert keine Luft mehr zirkulieren kann um das Wasser abzutransportieren.

    Sind diese Bedenken gerechtfertigt oder male ich mir da den Teufel an die Wand?

    Und so nebenbei...sollte die Zwischenwand nicht eigentlich eine Brandschutzwand sein bzw. darf man den Hohlraum wegen Brandschutz überhaupt verfüllen?

    Danke schonmal für die Antworten

    Gruß
    Micha
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  2. Kerndämmung der Trennwand DHH

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  3. #2

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    Meine Bedenken sind zum einen, dass das Wasser durch das Isolieren ja nicht
    Kerndämmung der Trennwand DHH
    hallo
    was willste dämmen oder isolieren?

    gruss aus de pfalz
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  4. #3
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    ok also nochmal genau:
    Unsere Nachbarn möchten den Hohlraum mit Steinwolle-Flocken ausblasen lassen.
    Ob das jetzt dämmen oder isolieren ist überlass ich dir

    Gruß
    Micha
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  5. #4
    Avatar von Flocke
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    Steinwolle ist schon mal fürdie Trennwand geeignet, da nicht brennbar. Steinwolle hat aber auch noch genügend Nachteile bei dieser Art der Dämmung. Gerad bei der Trennwand ist es nicht möglich genügend Einblasöffnungen herzustellen um eine homogene Materialverteilung sicherzustellen. Es sei denn die Luftschicht ist tark genug um mit dem Schlauch vom Dach her in die Luftschicht zu kommen.
    Bei eventuellen Durchfeuchtungen speichert Steinwolle die Feuchtigkeit recht lange.
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  6. #5
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    Vielleicht verstehe ich das falsch, aber ist es nicht eigentlich schlecht wenn die Feuchtigkeit lange gespeichert wird? Dann dauert das doch lange bis das Material trocken ist und ist dann doch eher gut für Schimmelbildung oder nicht?

    Der Mensch von der Dämm/Isolier/WasAuchImmer-Firma meinte er nimmt von jeder Seite 2 Ziegel runter und bläst das von oben ein.

    Nehmen wir also mal an es wird eine homogene Materialverteilung erreicht (ich nehme mal an das heißt in diesem Zusammenhang sowas wie gleichmäßig bezogen auf die Dämmwirkung), dann gibts in dem Zwischenraum doch auch keine Luftzirkulation mehr oder nicht? Und ohne Luftzirkulation kein Feuchtigkeitsabtransport (Physik ist schon lange her).
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  7. #6
    Avatar von Flocke
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    Wenn es trocken ist, besteht kein Problem.
    Wie stark ist denn die Luftschicht?
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  8. #7
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    Es ist aber höchstwahrscheinlich nicht trocken.
    Wie gesagt die Nachbarn haben jeden Morgen nach dem Duschen das Wasser an der Wand stehen. Mir ist zwar bewusst, dass kaum Feuchtigkeit durch eine Wand durchwandert, aber ich glaube nicht das die Wand von der anderen Seite trocken ist.
    Wie dick die Luftschicht genau ist weiß keiner ganz genau. Es hieß zwischen 5 und 10cm.
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  9. #8
    Avatar von Flocke
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    Bevor sich keiner die Luftschicht angesehen hat, kann auch niemand ein Angebot erstellen. Bei 5 cm und diesem Verfahren halte ich das Ergebnis für bedenklich. Sind die Wände offensichtlich feucht oder naß, bitte erst die Ursache abstellen. Sollte es Tauwasser sein, kann durch diese Dämmung wohl eine verbesserung eintreten. Allerdings halte ich nach wie vor nicht viel von Rockwool als einblasdämmstoff. Leider fallen die Voruntersuchungen meist zu spärlich aus. Ist die Luftschicht scho so verunreinigt wie die anderen Wände, sollte man auf ein anderes Material ausweichen.
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  10. #9
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    In wie fern verunreinigt? Mit Feuchtigkeit oder mit "Dreck"?

    In den Außenwänden war der Hohlraum etwa 8cm stark, aber das schwankte durch "Mörtel" schonmal um nen cm oder zwei. Von daher gehe ich mal davon aus der Hohlraum in der Zwischenwand sieht genauso aus. Habe darum den Fachmenschen nicht weiter gefragt.

    Mir geht es hier vorallem darum allgemein (ich weiß dass jeder Fall ein Einzelfall ist) irgendwie Infos zu bekommen ob das eine sinnvolle Maßnahme sein KÖNNTE.
    Die Nachbarn sind der Meinung das muss unbedingt so gemacht werden, das ist die ultimative Lösung für ihr Feuchtigkeitsproblem im Bad.
    Wir sind da eigentlich mehr gegen, weil wir, unter anderem wegen der Feuchtigkeit bei denen im Bad, das Risiko das dabei was schief geht für zu groß halten, aber das ist bei uns mehr ein Bauchgefühl als begründetes Wissen.

    Und ob das Energietechnisch einen spürbaren Effekt hat bezweifel ich irgendwie auch, da die Wand ja von beiden Seiten beheizt wird.
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  11. #10
    Avatar von Flocke
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    Ich verstehe nur nicht die Einzelmaßnahme. Wenn 8 cm Hohlraum zur verfügung stehen, dann dämme ich sie doch aus. Der Effekt ist tatsächlich spürbar und wird sich auch auf die Heizkosten auswirken. Gut, Steinwolle hat nicht die beste WLG. Allein aus diesem Grund würde ich schon ein anderes Material wählen.
    Problem bei der Trennwand ist der Kamineffekt. Die warme luft steigt zwischen den Wänden auf und kühlt unter dem Dach ab.
    Holt Euch am besten noch einen weiteren Betrib der sich das mal ansieht. Was hier so geschildert wird klingt nicht so seriös.
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  12. #11
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    Der Fachmensch hatte dazu nicht viel gesagt, nur das er an der Wand kein Granulat nehmen kann weil das an der Schräge nicht dicht ist und somit rausrieseln würde.

    Ich selbst war weder bei der Besichtigung zur Angebotserstellung, noch beim 1. Verfüllversuch anwesend und weiß nur was ich von den Nachbarn oder meiner Frau gehört habe (stille Post und so).

    Was ich hier geschildert habe sind meine Befürchtungen die sich daraus gebildet haben was ich von der Nachbarin und meiner Frau gehört habe, nicht das was der Fachmann erzählt hatte.

    Und was an der Einzelmaßnahme verstehst du nicht?

    Zusätzlich zu dem was die Nachbarseite an Vorraussetzungen mitbringt stehe ich dem Einblasen von Dämmstoff skeptisch gegenüber. Zu viele offene Fragen...wie kann dabei sichergestellt werden das alles verfüllt wird und gleichmäßig etc.
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  13. #12
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    Ein bischen Vertrauen gehört dazu. Man kann natürlich die Säcke zählen und grob nachrechnen ob die eingeblasene Menge in etwa stimmt. Bei Steinwolle und Schaum besteht aber trotzdem das Risiko von Fehlstellen. Steinwolle verkrallt sich schnell. Ein Granulat rinnt wie Wasser durch die Hohlschicht und schiebt sich noch ein kleine Ritzen.
    Was ich nicht verstehe ist, warum nur die Trennwand? Wenn dann dämmt man doch lieber alles.
    Mit der Dachschräge hat er recht, könnte hier aber auch eine Sperrfüllung einblasen. Ich persönlich benutze lieber das Granulat. Bei Umbauarbeiten läßt es sich problemlos entfernen und hat die bessere WLG . Außerdem ist der Feuchtehaushalt kontrollierter.
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  14. #13
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    Nur die Trennwand weil der Hohlraum in den Außenwänden etwa zu 3/4 mit Bauschutt und Zement voll ist und man dann nur das ober 1/4 Dämmen würde.
    Und eine Außendämmung ist dieses Jahr finanziell für beide Parteien erstmal kein Thema mehr.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    Eine 8 cm Hohlschicht auf 3/4 mit schutt verfüllt......da muß man sich schon ernsthat Sorgen um die Statik machen.
    Wohnungstrennwand: Sind die Trennwände relativ Dünn, wird sich die Verfüllung schon rechnen und bemerkbar machen.
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  17. #15
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    Wie gesagt ich war nicht dabei und habe nicht gesehen was da wirklich im Hohlraum ist. Der Mitarbeiter vom Fachmensch soll wohl gesagt haben das war damals so Uso (BJ '68). Angeblich hat man damals den Schutt mit Zement zusammen in den Hohlraum gegossen. Da liegt dann ja quasi nix rum und drückt gegen die Schalen.

    Die Trennwände haben laut Grundriss/Bauskizze von jeder Seite jeweils 30cm Stärke, ob das jetzt dick oder dünn ist...kein Plan. Was für ein Stein verwendet wurde kann ich auch nirgends finden und ich weiß nicht was Ende der 60er so Standard war.
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