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Erschliessungskosten 3 Reihenhäuser

Diskutiere Erschliessungskosten 3 Reihenhäuser im Forum Tiefbau auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Erschliessungskosten 3 Reihenhäuser

    Guten Morgen,

    wir sind 3 Reihenhäuser und haben ca. 25m Abstand zur Strasse und den Anschlüssen. Alle 3 bekommen eigenen Leitungen für Gas, Strom, etc. (Mehrspartenanschluss) Jedenfalls hat mir das die Dame von der Stadt so kommuniziert. Bei dem Anpreisschreiben des GÜ ist immer die Rede von ca. 7.000€ (nicht im Vertrag verankert) und wurde auch mündlich so kommuniziert. Nun liegen wir aber bei ca. 10.000€ lt. der Stadtwerke. Am liebsten würden ich dem GÜ an den Karren fahren und ihn zur Rede stellen warum nun ca. 40% mehr fällig sind.

    Glaube aber ich habe da gar keine Handhabe oder kann mir jemand seine Meinung dazu kundtun?

    Die ca. 7000€ stehen nur in dem Expose und sind wie erwähnt nicht im Vertrag enthalten.

    LG
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  2. Erschliessungskosten 3 Reihenhäuser

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  3. #2

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    Ich denke nicht, dass Du eine Haftung hinbekommen wirst.
    1) Es steht da ca. 7k€. Wie groß darf also die Schwankungsbreite bei ca. sein - das wäre die erste Frage
    2) Sind die Anschlußkosten der Versorger seit Drucklegung des Prospekts gleich geblieben? Wenn nein, wie viel sind sie gestiegen und musste der BT das berücksichtigen - das ist die zweite Frage
    3) Wie hoch ist die Differenz zwischen der Obergrenze von ca. und dem Anschlußpreis vom Tag X und wieviel % sind das dann noch - das ist die dritte Frage.

    Und vorweg die grosse Frage, wie weit der BT überhaupt für Prospektaussagen haftet.
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  4. #3
    Baufuchs
    Gast
    Hast Du den GÜ schon mal gefragt, wie er auf die "ca. 7.000.- €" gekommen ist?

    Die Antwort kenne ich jetzt schon:
    "Die 7.000.- € sind ein Erfahrungswert", diese Angabe war ja auch unverbindlich und nicht Vertragsbestandteil. Die Preise machen die Stadtwerke"

    Auch möglich, dass ein anderer Sachbearbeiter der Stadtwerke dem GÜ "kommuniziert" hat: Rechnen Sie mit ca. 7.000.- €.

    Die mündliche Auskunft "ca. 10.000.- €" ist auch nix wert. Die wirklichen Beträge erhält man erst, wenn Lageplan und Keller (EG) Grundriss mit eingezeichneten Anschlusspunkten bei den Stadtwerken eingereicht werden. Dann gibts ein verbindliches, schriftliches Angebot.
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  5. #4
    Themenstarter

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    @ Ralf

    1.) genau die Frage stelle ich mir auch! Mein Bauch und Verstand sagt mir ca. 10-15% wären akzeptabel und okay
    2.) interessanter Aspekt, da müsste man mal die Stadtwerke befragen
    3.) auch da müsste ich mal nachhaken. Das wird aber eher meine Nachbarin tun. Die ist stinksauer!!!

    Wahrscheinlich gar nicht!!! Ein Prospekt mit Exposé halt...

    @Baufuchs

    Vor der Vertragsunterzichnung Ja und ja genau diese Antwort habe ich erhalten. Ist ein großer Bauträger hier im Umland seit 30 Jahren und hat schon 100e Häuser und Wohungen hingestellt. Dacht mir halt "der hat das schon oft gemacht und hat Ahnung von solchen Richtwerten.

    Das verbindliche schriftliche Angebot kommt noch vor Weihnachten hiess es. Die Damen und Herren von den Stadtwerken samt Teifbauer waren ja vor Ort und haben das alles mit dem Bauleiter besprochen. Ich hatte da im nachhinein bei der Sachbearbeiterin angerufen um meine Neugierde zu befriedigend.
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  6. #5
    Baufuchs
    Gast
    Bei der ca. Angabe der Hausanschlußkosten handelte es sich nicht um ein Angebot des GÜ, sondern um eine Kostenschätzung.

    Eine Gewähr für die Richtigkeit hat der GÜ nicht übernommen.

    Legt man an diese Kostenschätzung Maßstäbe wie bei Architekten an, ist eine Abweichung von 30% zu tolerieren. das wären dann schon mal 9.100.- €.

    Ob´s wirklich 10.000.- € werden, steht noch nicht fest.

    Vermutlich begründen sich die höheren Kosten mit der Länge der Anschlussleitungen von 25m. Man wundert sich immer wieder, welche Preise von Stadtwerken für die Erdarbeiten aufgerufen werden.

    Also erst mal abwarten, dann prüfen und evtl. den Graben für die Leitungen ggf. beim GÜ in Auftrag geben.
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  7. #6
    Themenstarter

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    Ich bin mal gespannt was die Stadtwerke errechnen. Der Graben wäre auch die einzige Möglichkeit, welche ich extern vergeben könnte, wenn die Stadtwerke da überhaupt mitspielen? Man staune..es hat alleine 3 Monate gebraucht um einen Termin vor Ort zu bekommen.

    Antragsstellung am 02.09.2012

    So bald ich das Angebot habe werde ich das mal hier posten....
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  8. #7
    Avatar von nightyhawk
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    Zitat Zitat von RHM2012 Beitrag anzeigen
    haben ca. 25m Abstand zur Strasse und den Anschlüssen
    ca. 7000€ stehen nur in dem Expose
    Wußte denn der GÜ bei Exposé-Erstellung von den 25m? Weil das natürlich schon eine nette Strecke ist.
    Vorallem selbst wenn er Erfahrungswerte hat, dann spiegeln die ca. 7000€ wohl eine Mischung aus allen Bauvorhaben wieder. Und dabei sind dann eben dutzende Bauprojekte mit ca. 5m Abstand zur Straße, welche extremst preiswerter anzuschließen sind!
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  9. #8
    Avatar von alex2008
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    diese kurzen Anschlußfetzen sind eben vom Unternehmer nicht preiswerter zu erstellen als ein langer.

    Wenn Stadtwerke und Konsorten ihre Jahresaufträge ausschreiben dann ist für diverse Leistungen ein EP gefragt.
    Der an der Ausschreibung teilnehmende Unternehmer muß dann (hier zählen Erfahrungswerte!) abschätzen wieviel von den Aufträgen nur Kleinbaustellen sind, denn bei diesen sind wesentlich höhere EP fällig als bei größerem Arbeitsumfang.
    Der EP im Angebot für die Stadtwerke wird folglich für einige Baustellen höher als bei einer separaten objektbezogenen Kalkulation.
    Und so etwas ist dann bei solchen Anschlußgeschichten mit größeren Grabenlängen der Fall
    Geändert von alex2008 (09.12.2012 um 13:37 Uhr) Grund: Ergänzung
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  10. #9
    Themenstarter

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    Hallo zusammen,

    ich muss meinen Thread wieder zum Leben erwecken!

    Momentaner Stand sieht folgendermaßen aus:

    - die Arbeiten für den Graben werden nicht vom Tiefbauer der Stadt gemacht. Am Donnerstag kommt eine Firma und das Angebot wird direkt auf der Baustelle erstellt.

    - Problem: die Stadtwerke möchte für alle 3 Häuser eigene Leitungen (Wasser, Gas, Strom) ab Anschluss Strasse verlegen. Damit meine ich nicht den Mehrspartenanschluss, der wird ja sowieso fällig in jedem Haus

    Hauptanschluss Wasser: 2.300€
    Hauptanschluss Gas: 1.900
    Hauptanschluss Strom: 1650 €

    = 5.850€ für jedes einzelne Haus.


    Meine Frage an den Sachbearbeiter der Stadtwerke? Warum für jedes Haus eine eigene Leitung plus Hauptanschlüsse? Das Grundstück auf welchen die Leitungen verlaufen gehört lt Teilungserklärung allen dreien. Es wäre doch möglich diese Anschlüsse samt Leitungen für alle 3 Häuser zu nutzen und somit ca. die 5.850€ durch 3 zu teilen.

    Wenn ich noch die Leitungen dividiere würden anstatt 10.000 € pro Hausbesitzer ca. 5.000€ fällig werden. Der Sachbearbeiter war erstmal stutzig und konnte meine Frage nicht so recht beantworten. Bei unserem letzten Telefonat am heutigen Morgen war die Aussage, dass er noch den Gesetzestext sucht, welcher dies erlaubt.

    Meine Frage an die Experten?? Ist das erlaubt oder muss wirklich jedes Haus seinen eigenen Anschlüsse bekommen?

    Klar, wenn es mal Probleme bei einer Leitung gibt wären alle 3 davon betroffen. Aber dies wäre es uns wert. Eventuell müsste man auch einen Notar hinzuziehen um die Besitzrechte an den Leitungen zu klären.

    Habe im Internet oder im Forum nichts ähnliches gefunden. Hoffe ich konnte alles verständlich rüberbringen??

    Morgen vormittag bekomme ich dann Bescheid (samt Quelle) von den Stadtwerken.

    Danke

    LG

    RHM 2012
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  11. #10

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    Naja - ich würde mir das überlegen:
    1) Einer will gelben, der nächste lila, der dritte gelb-schwarzen Strom, am Ende bleibts der Grundversorger.

    2) Wenn irgendwas ist, geht bei allen das Licht aus, es wird kalt und trocken.

    3) Haften im Zweifel alle für alle

    4) müsste das wahrscheinlich auch im Teilungsvertrag geregelt sein -> Notar fragen
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  12. #11
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    1.) das hatte ich noch gar nicht bedacht! Danke! Wird der bunte Strom nicht an meinem Zähler abgegriffen und berechnet??
    2.) wären uns die 5.000€ wohl Wert
    3.) JA, die Leitungen gehören uns ja allen
    4.) wird gemacht, wenn die Stadtwerken auch machen

    Die Frage ist doch eher: Geht das überhaupt?? Ist das rechtens?
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  13. #12

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    Mit den Zählern ist schon mal die Frage, ob der Grundversorger das macht - mit 3 Zählern.

    Und mit alle für alle war gemeint - wenn es denn 3 Zähler gibt, kann es sein, dass Ihr trotzdem für die Schulden der anderen Häuser haftet - und die für Euch!
    Da sind EVU sehr schweinisch drauf!
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  14. #13
    Themenstarter

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    UI!!!! Haftungausschluss bitte!!!

    Kein Wunder, dass der Herr von den Stadtwerken da erst einmal nachlesen muss!! So langsam beschleicht mich das Gefühl, dass das doch nicht so leicht funktionieren kann!!!

    Moment mal...bei Reihenhäusern mit WEG wird das doch auch so gemacht?? Ein Haus mit allen Anschlüssen und dieses versorgt die restliche Reihe. Also technisch machbar?? Stimmt das alles was ich so vor mich hin sinniere??
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Techn. dürfte das wie in einem Mietshaus sein. Schlimmstenfalls hat einer von Euch 3 den Kasten mir 3 Zählern im Keller (dann sinnvoller Weise der in der Mitte) und die anderen beiden werden über private Leitungen in die UV gespeist.

    Techn. ist das eine Lachnummer für den Eli.

    Bloß für Euch drei kann das Lachen schnell verstummen.

    Wie gesagt - rechtlich kann es sein, dass der EVU Euch für Schulden der Nachbarn haftbar macht oder den Saft abdreht!
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  17. #15
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    Danke!!

    Ich muss morgen dem Mitarbeiter der Stadtwerke genau zuhören am Telefon und vorallem die Punkte abfragen, welche du gerade aufzählst! Ehrlich gesagt will ich keine 3 Zähler in meinem Haus und meine Nachbarn wohl auch nicht.
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