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  1. #1

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    Fragen zur Attikaausführung

    Hallo Forum,

    ich habe mal eine Frage zur Ausführung einer Attika. Also vielleicht kurz vorweg. Wenn eine Deckenplatte betoniert wird, dann gibts bei der Deckenplatte auch eine Deckenrandschalung aus XPS o.ä. da diese "schwachstelle" besser gedämmt werden muss.
    Wie sieht es eigentlich bei einer Attika bzgl. der Wärmedämmung aus? Wenn ich nun im Internet oder in meinen Baukonstruktionsbüchern nach dem Thema "Attika" schaue, dann finde ich nur Ausführungen wie links im Bild. Theoretisch müsste bei der Attika ebenfalls mehr Dämmung angebracht werden, um den Wärmeverlust des Betons zu minimieren(rechts im Bild). Aber diesbzgl. finde ich absolut nichts. Wird es, wie rechts im Bild, nicht ausgeführt...da zu Aufwendig? Vll. könnten mir einige erfahrene Leute etwas dazu sagen.

    *Isokorb bewusst nicht erwähnt.

    Gruß und Danke
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  2. Fragen zur Attikaausführung

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  3. #2

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    Wo ist das Bild?
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  4. #3
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    Soo, hier ist es...war ganz in Gedanken

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  5. #4

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    Wir machen das oft so wie auf der Rechten Seite... Aussenseite mit ca 160 mm Styropor, Innenseite auch, Kopf oben je nachdem... Da dübeln wir Kanthölzer auf, dämmen dazwischen und schrauben dann eine Douglasplatte drüber. Die Innenseite wird mit Styropor gedämmt, angepasst an die Dachdämmung...
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  6. #5

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    Hinweise hierzu gibt das Beiblatt 2 zur DIN 4108. Da stehen auch Mindest-Dämmstoffstärken drin, wenn im EnEV-Nachweis der verminderte Wärmebrückenzuschlag von deltaU = 0,05W/m²K zugrundegelegt wird.
    Nach Beiblatt 2 ist bei Inanspruchnahme dieses Bonus' z.B. die Oberseite mit mind. 60mm zu dämmen, wenn ich nicht irre...

    Undabhängig hiervon können schonmal kritische Situationen mit der Gefahr von Kondensat- und Schimmelpilzbildung auftreten, weil es sich hierbei ja um eine klassische geometrische und stoffbedingte Wärmebrücke (oder sagen wir "Kühlrippe") handelt...
    Eine Wärmebrücken-Detailuntersuchung kann sinnvoll sein.
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  7. #6

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    Mir ist nicht eingängig, was die Extradämmung bei einer in eine sowieso ausreichend außen gedämmte MW-Wand einbindenden StB-Decke soll. Die "Extradämmung" bekommt doch nur bei einer Wand aus nennenswert dämmenden Steinen einen Sinn. Mir scheint, Du hast weitere, nicht ausdrücklich formulierte Annahmen oder Rahmenbedingungen formuliert. Benenne diese doch bitte!
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  8. #7

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    Zitat Zitat von H.PF Beitrag anzeigen
    Wir machen das oft so wie auf der Rechten Seite... Aussenseite mit ca 160 mm Styropor, Innenseite auch, Kopf oben je nachdem... Da dübeln wir Kanthölzer auf, dämmen dazwischen und schrauben dann eine Douglasplatte drüber. Die Innenseite wird mit Styropor gedämmt, angepasst an die Dachdämmung...
    hallo,

    angenommen man würde eine Dachterrasse haben wollen und das auch alles ohne Wärmebrücken und im Standard eines KFW 40 /Passivhauses - wie könnte dann die Dämmung der Attika aussehen

    Folgender Wandaufbau: 175mm KS Stein 0,99 , außen Fassade 300mm Neopor 0,032, -
    müsste man auf der Terrassenseite auch mit 300mm weiter dämmen und auf der Attika auch mit 300mm oder gibt es dazu eine schlankere Lösung
    danke
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  9. #8

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    Zitat Zitat von burakos Beitrag anzeigen
    angenommen man würde eine Dachterrasse haben wollen und das auch alles ohne Wärmebrücken und im Standard eines KFW 40 /Passivhauses - wie könnte dann die Dämmung der Attika aussehen
    Was halten denn die Experten von einem Aufbau analog zu http://www.passivhausplaner.eu/phpla...Sonnenfeld.pdf auf Seite 8 (Stahlunterkonstruktion+OSB-Platten+Wärmedämmung+Putz)?
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  10. #9

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    Zitat Zitat von lumo Beitrag anzeigen
    Was halten denn die Experten von einem Aufbau analog zu http://www.passivhausplaner.eu/phpla...Sonnenfeld.pdf auf Seite 8 (Stahlunterkonstruktion+OSB-Platten+Wärmedämmung+Putz)?
    ja, eine sehr interessante Lösung -
    so bleibt es schön schlank
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  11. #10

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    Was halten denn die Experten ......
    Wie kann da jemand mit der Angabe "Beruf: OHNE" dazuzählen????

    @ lumo: Kann man machen, muss man aber nicht!
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  12. #11

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    Zitat Zitat von lumo Beitrag anzeigen
    Was halten denn die Experten von einem Aufbau analog zu http://www.passivhausplaner.eu/phpla...Sonnenfeld.pdf auf Seite 8 (Stahlunterkonstruktion+OSB-Platten+Wärmedämmung+Putz)?
    nur mal schnell durchgeschaut:

    fensteranschluss: geeignete fuge nach RAL - klasse detailaussage, dargestellt ist nur ein fugenband, rest ist sache des handwerkers.
    flachdachanschluss jalousie:
    - extensive begrünung unter 45° abgestellt, nur der glaube wird diese form erhalten,
    - notüberlauf eindichtung ??? ich zweifel, dass der ordnungsgemäß eingedichtet werden kann bei der geometrie,
    - attikablech außen nur 40 mm hoch,
    - brett 18 mm unter der attikaverblechung vollflächig aufgeklebt - wahrscheinlich auf dämmstoff - keine mechanische fixierung,
    - unterkonstruktion attikaaufbau nicht erkennbar,
    brüstungsanschluss:
    - dampfdruckausgleichsschicht endet in der wärmedämmung,
    - abdeckung der brüstung ohne abdichtung unter dem blech - zumindest nicht erkennbar!
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  14. #12

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    @Rolf, ich meinte nur die Seite 8 mit der Terrassenbrüstung (sicherlich gibt es noch einen Werkplan - ist ja nicht mein Haus). Konstruktion mit den beplankten Stahlwinkeln wird wahrscheinlich erheblich schlanker, als eine Konstruktion aus festen Baustoffen welche ordentlich gedämmt wird.
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  15. #13

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    Bei diesem Attikadetail mit solch schlanken Stahlprofilen bei gleichzeitig recht hoher Attika würde mich mal interessieren, ob das nicht doch gewaltig nachgibt unter Zugrundelegung üblicher Horizontallasten... Das flattert m.E. doch im Wind, oder?

    Die Deckenstirn wurde (für ein Passivhaus) hier auch ein bisschen schwach gedämmt...
    Und die Unterkante der äußeren OSB sehe ich hier eine Feuchtegefahr infolge von außen (unten) eindringenden Niederschlagswasser. Dampfdiffusion, insbesondere aus der Stahlbetondecke austrocknende Neubaufeuchte könnte an selbiger OSB ebenfalls ein Problem werden (geworden sein?).
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