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  1. #1
    Heiner
    Gast

    Halogenstrahler mit elektronischen Trafos, FI löst aus

    Hallo zusammen
    folgendes Problem. Ich habe meine Wohnung renoviert und die Elektrik komplett erneuert. Die komplette Wohnung läuft über einen 3 phasigen FI 30mA. Im Wohnzimmer sind 14 Halogenlampen mit 35W in der Decke montiert. Jeder Strahler hat seinen eigenen elektronischen Trafo. Die Strahler werden in 3 Gruppen geschaltet. 1. Gruppe 5 Strahler, 2. Gruppe 5 Strahler und 3. Gruppe 4 Strahler.
    Jetzt das Problem. Schalte ich erst die 1. ein, dann die 2. fliegt beim einschalten der 3. der FI raus. OK, habe ich gedacht, ist ein Verdrahtungsproblem. Alles kontrolliert und nix festgestellt. ????????
    Dann aber per Zufall mal eine andere Reihenfolge geschaltet. Erst 3 dann 2 und siehe da fliegt bei 1 der FI.
    Das lässt sich munter wiederholen. Egal welche Reihenfolge, bei der letzten Gruppe die ich einschalte fliegt der FI.
    Ich habe den Lichtstromkreis sowie den Steckdosenstromkreis separat abgesichert. Aber der Null ist der selbe. Wenn ich also den Lichtstromkreis vom FI wegnehme ist der Steckdosenstromkreis auch weg vom FI. Diese Lösung möchte ich eigentlich nicht.
    Wer weiss Rat ?
    Danke und Gruss
    Heiner
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  2. Halogenstrahler mit elektronischen Trafos, FI löst aus

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Ableitstrom

    Hallo,

    Ich gehe davon aus, daß der elektronische Trafo mit 3 Adern (inkl. Erdanschluß) angeschlossen wird.

    Die Ursache liegt dann vermutlich an den Entstörmaßnahmen innerhalb des elektronischen Netzteils. Dort werden auf der Primärseite vermehrt XY Kondensatoren eingesetzt die Störungen gegen "Erdanschluß" ableiten sollen.
    Die normalerweise eingesetzten Kondensatoren verursachen einen Ableitstrom von etwa 2mA und wären auch in Gruppen eingesetzt unkritisch.

    Vermutlich hatte das von Ihnen eingesetzt Netzteil erhöhte Emission auf der Netzleitung, so daß der Hersteller größere Kondensatoren eingesetzt hat. Dadurch erhöht sich der Ableitstrom und beim Zusammenschalten ergibt dies dann in Summe mehr als 30mA.

    Sollten die Netzteile schutzisoliert sein (Kunststoffgehäuse und ohne Erdanschluß) dann müßte man anders an die Sache herangehen.

    Viele Grüße
    Ralf
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  4. #3
    Heiner
    Gast

    Sind schutzisoliert.........

    Ja das ist ja das Problem, die elektronischen Trafos sind schutzisoliert ( nur Phase und Nullleiter zum anschliessen ). Die Halogenlampenfassung ist auch nicht geerdet. Mir ist die genau funktionsweise eines FI bekannt. Deswegen leuchtet mir die Sache nicht ein. Ich tippe auf ein Problem mit den Trafos.
    Gruss
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  5. #4

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    Lächeln

    Wie ist denn das mit dem gemeinsamen Nulleiter, das sollte doch nicht sein.
    Schauen sie doch mal unter Elektrikforum.de

    Gruss Jimmi
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  6. #5

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    Also bei Adam und Eva anfangen....

    Jetzt müssen mehr Details ran.
    Läuft hier eine 5 adrige Leitung von der UV in den Raum?
    Sind am Steckdosenkreis schon Verbraucher angeschlossen?
    Schon die Verdrahtung in der UV kontrolliert?
    Das EVG könnte die Ursache sein...wie gesagt, "könnte".
    Gruß
    Ralf
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  7. #6

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    Löst der FI auch dann aus wenn Du an einer der Steckdosen von denen
    Du auch die Lichtanlage speist einen größeren Verbraucher anschliesst und
    einschaltest?
    Wenn ja, dann könntest Du irgendwo in diesem Strang einen Kurzschluß
    zwischen Neutralleiter und Erde haben (angebohrt?, eingeklemmt?)

    Gruß
    Martin
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  8. #7

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    Ich denke, jetzt hilft nur "messen" und die ganze Verdrahtung untersuchen. Kann man den Raum in der UV abtrennen?
    Was ist mit den "offenen" Enden des PE geschehen?

    Gruß
    Ralf
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  9. #8
    Heiner
    Gast

    Entwarnung

    Ich habe mal nen Heizlüfter in eine Steckdose gesteckt und siehe da FI fliegt auch raus. Also dann, noch mal genau überlegt...........ach ja da war doch die Aussenbeleuchtung. Zwar im Haus schon richtig angeschlossen aber Sicherung aus weil draussen noch nicht fertig. Null abgehängt von der Schiene und siehe da, kein Problem mehr. Funktioniert alles perfekt.
    Danke für die Hilfe
    Gruss
    Heiner
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  10. #9

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    Na, da würde ich mir die Leitung nach außen aber vor der endgültigen Inbetriebnahme nochmals etwas genauer anschauen
    Viele Grüße
    Ralf
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  11. #10

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    Cool

    Ansehen ist gut, messen ist aber viel besser!
    Nämlich den Isolationswiderstand. Wie das bei neuen Leitungen übrigens vor der Inbetriebnahme sowieso vorgeschrieben ist...

    Entweder gibt es am Leitungsende draußen nen N-PE-Schluß oder die Leitung hat einen Isolationsfehler.

    Im Übrigen kann es nach einem FI niemals einen Nulleiter (=PEN) geben. Was Du meinst, ist bestimmt der Neutralleiter (N).


    Gruß,
    Julius
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  13. #11

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    Im Übrigen kann es nach einem FI niemals einen Nulleiter (=PEN) geben. Was Du meinst, ist bestimmt der Neutralleiter (N).
    Sach ich doch, oder nicht?

    Mein Elektriker Gesellenbrief ist zwar schon 20 jahre alt, aber so ein paar
    Sachen habe ich dann doch behalten

    Gruß Martin
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  14. #12

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    Daher meine Frage: Was ist mit dem PE passiert.
    Ich dachte Messung des Isolationswiderstand ist sowieso "Standard", gerade bei so einem Fehler. Oder ist dem nicht so?
    Gruß
    Ralf
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