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  1. #1

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    Druckspitzen bei Warmwasserbereitung

    Hier mal eine Frage an die Experten:

    Seit geraumer Zeit (eigentlich schon seit dem wir die Heizung haben) beobachte ich, dass bei der Warmwasserbereitung der Druck in der Kaltwasserleitung (hinter dem Druckminderer) auf ca.10 bar steigt (normal ist der Druck auf 4bar eingestellt). Folgender Aufbau: Hausanschluss -> Druckminderer -> Rückschlagventil -> Überduckventil 10bar -> Heizung

    Meine Problem ist nun, dass ich ab und zu einen "Schlag" in den Heizungs- oder Wasserleitungen?? höre. Ich vermute das in diesem Moment das Überdruckventil schlagartig öffnet, weiß es aber nicht genau. Was mich an der ganzen Sache wundert ist jedoch, dass das System einen solchen Druck von 10bar zulässt. Ist ja nicht unbedingt das Beste für die Waschmaschine bzw. Geschirrspüler.

    Soll das so sein oder lässt es auf irgendeine Fehlfunktion schließen? Das Überdruckventil hab ich von Hand geöffnet und es funktioniert wohl. Das Rückschlagventil hab ich auch schonmal auseinander gehabt und gesäubert, war aber nichts festzustellen.
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  2. Druckspitzen bei Warmwasserbereitung

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  3. #2

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    Es sollte auch besser ein 6 bar Sicherheitsventil eingebaut werden.
    Wasserschläge verursachen die Dinger normalerweise nicht. Die öffnen bei Druckanstieg ganz langsam, wenn sie in Ordnung sind.
    Wenn Du es gänzlich vermeiden willst, dass das Ventil anspricht, lass ein durchströmtes Ausdehnungsgefäß für Trinkwasser einbauen.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Danke für die schnelle Antwort. d.h. also das es schonmal "normal" ist, dass der Druck bei der Warmwasserbereitung auf den vom Überdruckventil definierten Wert steigt!? Ja mit einem Ausdehnungsgefäss hab ich auch schon überlegt. Wäre wohl die bessere Alternative. Wo wird das Ausdehnungsgefäss montiert? Direkt hinter dem Druckregler?
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  5. #4
    Themenstarter

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    Warum eigentlich ein druchströmtes Ausdehnungsgefäss? Bietet es Vorteile zu einem Membran- Ausdehnungsgefäss?
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  6. #5
    Avatar von ars vivendi
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    Ja, es entsteht kein stehendes Wasser wo sich Bakterien usw bilden können.
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  7. #6

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    Das MAG wird irgendwo zwischen Druckminder/Rückschlagventil und Speicher in den Kaltwasserzulauf eingebaut (wo am besten Platz ist).
    Ein durchströmtes Gefäß ist auch ein Membran-Ausdehnungsgefäß nur eben durchströmt, damit sich möglichst keine Toträume mit Stagnationswasser bilden.
    Ich persönlich misstraue den Dingern zwar, aber wer partout mit dem Tröpfeln nicht leben kann, weil er für 20 Cent Wasser sparen muss, ist so wenigstens formell auf der rechtlich sicheren Seite.
    Ich stehe auf dem Standpunkt, dass in einer Trinkwasseranlage nichts verloren hat, was nicht dem unmittelbaren Transport und der Sicherheit der Anlage und des Wassers dient. Dazu gehören Ausdehnungsgefäße nicht.
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