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  1. #1

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    Wärmepumpe und FBH!!!

    Hallo an alle hier,

    habe mich mal ein bischen eingelen und mir sind noch ein paar dinge unklar und hoffe auf hilfe aus diesem Forum.

    Ich Habe: Haus 150 qm ( ausbeu einer Scheune)
    beheizte fläche : ca 120 qm
    Heizung: LW WP mit FBH (überall) ohne Puffer und 175 L WW speicher .
    Heizlast: 8 KW

    Sorry wenn nur mehr angaben benötigt werden , bin noch nich so gewandert mit den Daten....

    Meine Frage:

    Habe Heizungsregler in jedem Zimmmer mit einer Skala von : Stern bis 6 (Nennt sich glaube ich ERR)???

    Stellung der ERR pro Raum sind immer unterschiedlich da ich ZB FLur ,Ankleidezimmer ,Kinderzimmer (ungenutzt da kei Kind) immer aus sind .....



    Meine Frage ist wie stelle ich meine heizung ambesten ein weil immoment muss ich das bad auf sechs (21,4 Grad ) stellen und WZ und Küuche so auf Vier....oder ist das so in ordnung .....

    MFG
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  2. Wärmepumpe und FBH!!!

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  3. #2

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    Welche "Leistung" in die Räume geliefert wird, bestimmt erst einmal die WP bzw. die Hydraulik. d.h. Vorlauftemperatur (Heizkurve) und eingestellter Volumenstrom (hydr. Abgleich).

    Welche Heizflächen gibt es im Badezimmer?
    Wie hoch ist die Vorlauftemperatur? (Heizkurve)

    In Deinem Fall kann man nur vermuten, dass im Badezimmer ohne Eingriff der ERR die 21,4°C erreicht werden weil die Heizkurve dafür sorgt, dass nicht mehr Leistung in den Raum geliefert wird. In den anderen Zimmern (welche RT?) scheint die Temperatur zu passen oder leicht zu hoch zu sein, zumindest begrenzt die ERR die Temperatur.

    Bei einer optimal abgeglichenen Anlage hat die ERR gar nichts zu tun, d.h. selbst wenn die Dinger auf "6" stehen würden, würden die Räume nicht überhitzen.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3

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    Verbraucht das mehr an Energiemauch wenn die Err bremst?
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  5. #4

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    Zitat Zitat von LaSina Beitrag anzeigen
    Verbraucht das mehr an Energiemauch wenn die Err bremst?
    Theoretisch JA, denn das ist ein Zeichen dafür, dass die Heizkurve noch zu hoch ist. Somit werden unnötig hohe Temperaturen erzeugt, was wiederum zu unnötig hohen Verlusten führt. ABER wie sich das im Detail auswirkt, kann man pauschal nicht sagen. Hier spielt auch der Wärmeerzeuger eine Rolle sowie dessen Anbindung an die Heizflächen. Bei einer Gastherme verhält es sich halt etwas anders als bei einer Wärmepumpe usw.

    Gruß
    Ralf
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  6. #5
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    habe jetzt erfahren das es besser ist ALLe ERR auf zu machen und HK zu senken.....

    1. HK 0,3ilft
    ERR offen (alle Räume )
    Raum soll Temp. 20 (eingestellt an der WP)
    Absenk Temp 20

    habe überall 20 grad und Bad 21.....was natürlich nich reicht (ein lüfter hilft jetzt aus)

    VL Temp. 27 Grad.

    kein Puffer, keine Zirkulationspumpe,

    Heizzeiten 0-24 ( bin am überlagen Abzusenken in der NAcht)
    WW Zeiten 6-12
    16- 21

    Und wünsche noch allen ein Frohes und Gesundes neues Jahr....
    WW Zeiten
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  7. #6

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    Das mit der Nachtabsenkung muss man testen. Bei einem hoch gedämmten Haus und einem Wärmeerzeuger der auf den Punkt hin dimensioniert wurde, bringt eine Nachtabsenkung bzw. Nachtabschaltung normalerweise keine Vorteile. Im Fall einer LWP ist es sogar nachteilig wenn zu den frühen Morgenstunden mit den kältesten Außentemperaturen am meisten Leistung abgefordert wird.

    Aber wie gesagt, Versuch macht kluch.

    Gruß
    Ralf
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  8. #7

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    Wenn ich mich da mal kurz einklinken dürfe....
    Wir haben auch eine LWP und ich habe sie nun so eingestellt, dass sie (mo-Fr) abends um 22:00 Uhr abschaltet und um 13:00 Uhr (2 Stunden bevor meine Frau nach Hause kommt) wieder anspringt, da wir beide berufstätig sind und keine Kinder haben. Macht das Sinn oder sollte ich sie besser durchlaufen lassen? Kann man das so pauschal beantworten?
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  9. #8

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    Pauschal kann man das nicht beantworten. Wenn die Kiste aber tatsächlich von 22:00 Uhr bis am nächsten Tag 13:00 Uhr abgeschaltet ist, verbleiben ja nur noch 9 Stunden um die Bude auf Temperatur zu halten, das ist verdammt wenig. Dafür wird sicherlich eine entsprechende Mehrleistung benötigt. Überlege mal, das Haus kühlt über 15 Stunden aus und das soll in 2 Stunden aufgeholt werden?

    Gruß
    Ralf
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  10. #9

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    Ja...alles nicht so einfach...wie gesagt Versuch macht gluch....eher viele Versuche.

    Bei mir z.B. ist die WP 2 Stunden vor 22:00 blockiert...da ich erst ab 22:00 NT habe und ich nicht von 20:00 bis 22:00 noch zum HT heizen will.

    Jetzt stellt sich halt wieder die Frage ob die kühleren Aussentemperaturen ab 22:00 den Vorteil "NT" wieder "auffressen"....ich weiss es (noch) nicht...

    habe überall 20 grad und Bad 21.....was natürlich nich reicht
    Wir haben im Bad zwischen 21 und 22 °C, uns reicht das....
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  11. #10

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    Zitat Zitat von Maik86 Beitrag anzeigen
    Wenn ich mich da mal kurz einklinken dürfe....
    Wir haben auch eine LWP und ich habe sie nun so eingestellt, dass sie (mo-Fr) abends um 22:00 Uhr abschaltet und um 13:00 Uhr (2 Stunden bevor meine Frau nach Hause kommt) wieder anspringt, da wir beide berufstätig sind und keine Kinder haben. Macht das Sinn oder sollte ich sie besser durchlaufen lassen? Kann man das so pauschal beantworten?
    Mahlzeit!
    Der Einzige, der die Frage beantworten kann, bist du selbst.
    15 Stunden ohne Heizung und genau dann, wenn es (draussen) am kältesten ist?!
    Wenn ich nur 18°C in der Hütte habe, wird die Temperatur nicht sehr viel abfallen, habe ich aber 22-23°C, so wird's morgens sicherlich etwas "schattig" sein.

    Natürlich kann man sagen, "Morgens im Kalten aufstehen, da wird man wach" und Nachmittags auf Sonne hoffen, "da wird die Hütte wieder aufgeheizt"....(Komfort ist aber was anderes!)

    Was habt ihr den für Raumtemperaturen abends um 22 Uhr und morgens um 8 Uhr?
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  12. #11

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    Ich habe die Raumtemperatur bisher noch nicht gemessen. Ich habe die Einstellung seit Anfang November und kann nur sagen, dass es bisher (auch morgens) nicht unangenehm kalt war. Wobei es natürlich noch nicht wirklich viele richtig kalte Tage gab. Ich befasse mich erst seit kurzem mit dem Thema und bin noch in der Testphase. Die Erklärung, dass das Haus über den langen Zeitraum so stark abkühlt leuchtet aber natürlich ein. Ich werde mal Thermometer aufstellen und das beobachten. An der Heizung habe ich 22° C eingestellt.
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  13. #12

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    Die Einstellung 22°C am Heizungsregler muss nicht bedeuten, dass Du im Raum auch 22°C erreichst.

    Thermometer wären da schon einmal ein guter Ansatz. Dann solltest Du Dich intensiv mit den Unterlagen befassen. Da wirst Du ganz schnell auch auf so Begriffe wie "Heizkurve" treffen, oder "hydraulischer Abgleich".

    Gruß
    Ralf
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  14. #13

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    So, ich habe das jetzt mal in unseren Wohn-Esszimmer mit angeschlossener Küche, also dem größten Raum im ganzen Haus mit den meisten und größten Fensterflächen beobachtet. Solange die Heizung läuft, also bis 22:00 Uhr habe ich die an der Heizung eingestellten 22°C im Raum. Die Heizung ist jetzt so eingestellt, dass sie um 11 Uhr wieder anspringt. Um 10:30 hatten wir jetzt (Di, Mi und heute) 20°C. Der Raum ist also (in meinen Augen: nur) um 2°C ausgekühlt. Kann ich daraus jetzt ableiten, dass die von mir eingestellte Variante die Heizung über 13 Stunden aus zu haben wirtschaftlicher ist, als sie 24 Stunden anzuhaben nur um diese Auskühlung um 2°C nicht zu haben? Die Außentemperatur lag im Zeitraum nachts zwischen 2 und 4 °C.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    feelfree
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    Ob mehr Energie verbraucht wird, wenn die Bude "zusätzliche" 13 Stunden auf 22° gehalten wird oder wenn sie stattdessen jetzt einige Stunden mit maximaler Leistung wieder aufgeheizt werden muss, ist wohl nicht so einfach rauszubekommen. Das geht wahrscheinlich nur, wenn man ganz genau den Stromverbrauch abliest - dafür muss es aber an mehreren Tagen gleiche Außentemperaturverhältnisse haben.
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  17. #15

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    Zitat Zitat von Maik86 Beitrag anzeigen
    So, ich habe das jetzt mal in unseren Wohn-Esszimmer mit angeschlossener Küche, also dem größten Raum im ganzen Haus mit den meisten und größten Fensterflächen beobachtet. Solange die Heizung läuft, also bis 22:00 Uhr habe ich die an der Heizung eingestellten 22°C im Raum. Die Heizung ist jetzt so eingestellt, dass sie um 11 Uhr wieder anspringt. Um 10:30 hatten wir jetzt (Di, Mi und heute) 20°C. Der Raum ist also (in meinen Augen: nur) um 2°C ausgekühlt. Kann ich daraus jetzt ableiten, dass die von mir eingestellte Variante die Heizung über 13 Stunden aus zu haben wirtschaftlicher ist, als sie 24 Stunden anzuhaben nur um diese Auskühlung um 2°C nicht zu haben? Die Außentemperatur lag im Zeitraum nachts zwischen 2 und 4 °C.
    Wie lange hat es gedauert bis nach der Absenkung die gewünschte Raumtemperatur erreicht wurde?
    Wie war die RT am frühen Morgen?

    Bei den aktuellen Außentemperaturen hast Du nur die halbe Heizlast im Vergleich zum Auslegungsfall.

    Natürlich ist es besser wenn die Heizung aus ist, bei geringerer Raumtemperatur sind auch die Verluste geringer. Ich sehe aber trotzdem die Gefahr, dass Du nach einer so langen Absenkphase es nicht mehr schaffst die Räume zu den gewünschten Nutzungszeiten auf Wunschtemperatur zu bringen. Wenn es draußen mal richtig kalt wird, wird auch die RT während der Absenkphase weiter absinken (vielleicht 3K oder gar 4K). Gleichzeitig wird die WP an ihre Leistungsgrenze kommen. Es könnte also gut sein, dass dann die Absenkphase verkürzt werden muss.

    Ich habe bei mir aktuell 2 Absenkphasen, einmal von 00:00 bis 03:00 Uhr, dann wieder von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr. Bei den aktuellen Außentemperaturen ist das kein Problem, aber wenn´s richtig kalt wird, nehme ich die Absenkung während der Nacht oder gar beide Absenkungen wieder raus. Ansonsten könnte es nämlich passieren, dass es etwas frisch ist in der Hütte wenn die family Nachmnittags nach Hause kommt.

    Aber das passt jetzt nur für meine Anlage bzw. meine Hütte. Man kann das nicht so einfach auf andere Häuser übertragen.

    Gruß
    Ralf
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