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  1. #1

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    Dämmung eines Fehlbodens von oben

    Hallo,
    ich möchte unseren Fehlboden (Haus Baujahr 1952) zwischen beheizten Obergeschoss und unbeheizten Dachboden dämmen.
    Der Dachboden selber ist schon mit einer Zwischensparrendämmung (12cm) und Dampfbrems/-sperrfolie gedämmt.
    An den Boden komme ich leider nicht von unten ran, so dass ich jetzt den Fehlboden von oben geöffnet und den Sand entfernt habe (Trittschalldämmung benötige ich nicht, da nur Lagerraum).
    Jetzt will ich in die Lagen zwischen den Zangen eine Folie einlegen und dann mit 14cm dämmen.
    Das Problem ist jetzt natürlich, dass ich entweder
    1. die Folie um die Zangen herumführen kann oder
    2. die Folie an den Zangen abschneide und diesen Abschluß dicht bekomme.
    Bei erster Möglichkeit scheidet doch eine Dampfsperrfolie aus, da dann die Zange von unten feucht wird. Der Baustoffhandel (ein Baubiologe) hat mir jetzt zu eine "Rieselfolie" mit Sd-Wert 0,03 (oder 0,3?) geraten.
    Bei Möglichkeit 2 ist das Problem, dass ich den Anschluß an das Holz doch gar nicht dicht bekomme, so dass es an den Fehlstellen sicherlich feucht werden wird.
    Was sagen die Fachleute dazu?

    Vielen Dank
    MarkK
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  2. Dämmung eines Fehlbodens von oben

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  3. #2
    Bauexpertenforum
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    Verstehe leider nur " Bahnhof ".

    Gehts um Dachgeschoß und Decke zum Spitzboden? Meinste Kondensatausfall
    wegen fehlender Dampfbremse an der Unterseite der Decke? Warum kann keine unterseitige Dampfbremse mehr angebracht werden?

    Was für Zangen? Meinste Kehlbalken?

    Bitte nochmal von vorne und genauer! Was ist das unter der Decke für ein Geschoß und wie ist der vorhandene Deckenaufbau von unten nach oben?

    Ist der Raum über der Decke ( Dachboden? ) bereits gedämmt?
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hallo,

    war das wirklich so verwirrend? In den ersten beiden Sätzen steht doch eigentlich alles drinnen.
    Nun gut, bei uns nennt man die Kehlbalken wohl Zangen ... Falls das nicht stimmt. Es sind die Balken, die sich zwischen den Sparren befinden und die Decke zwischen Obergeschoss und Dachboden (von mir aus auch Spitzboden) tragen. Der Spitzboden ist wie erwähnt schon gedämmt + Sperrfolie.

    Warum kann unterseitig keine Dampfsperrfolie angebracht werden? Naja, dort wohnen wir halt und ich möchte ungern die (Heraklit-)Verkleidung herunterreisen, neue Gipsplatten hochschrauben (ohne Lattung/Konterlattung, da der Raum schon niedrig genug ist) und das Zimmer neu tapezieren.
    Also noch einmal zum mitschreiben: Deckenaufbau von unten nach oben:
    Tapete->verputzte Heraklit Platte->zwischen den Balken: 4cm Luft->Bretter->"Riesel"-Papier->Sand->auf den Balken: Dielenbretter
    Ich von oben die Dielen entfernt, den Sand herausgenommen, die Bretter entfernt und jetzt möchte ich diesen Hohlraum (ca. 14cm) dämmen.
    Der Rest steht im Text.

    Gruß
    MarkK
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  5. #4
    Bauexpertenforum
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    Wenn der Spitzboden gedämmt und luftdicht mit einer Dampfbremse versehen ist, dann brauchst Du u.U. keine weitere Dampfbremse an der Decke zum Spitzboden. Denn dann war der Spitzboden schon bislang ebenfalls beheizter Raum, was natürlich Unsinn war, weil er nicht wohnraummäßig genutzt wird.

    Im übrigen kann eine verputzte Heraklitdecke auch ohne Dampfbremse bereits luftdicht sein. Könnteste zunächst mit einem BDT testen. Ist die verputzte Heraklitdecke dampfdicht, kannste die Puzzlearbeit mit der Anbringung einer Dampfbremse über die Kehlbalkenlage von oben in jedem Fall sparen.

    Ist die Luftdichtheit nicht gegeben, dann könnte eine feuchteadaptive Dampfbremse von g+h isover oder Moll, pro clima helfen. Dort Stichwort: Dachsanierung von außen oder Hotline anrufen.
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  6. #5
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    Der Dachboden selber ist schon mit einer Zwischensparrendämmung (12cm) und Dampfbrems/-sperrfolie gedämmt
    damit ist zwischensparrendämmung gemeint?
    wenn ja: luftdichtigkeit geprüft - oder zumindest glaubhaft durch ordentliche details?
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