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  1. #1

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    Schornstein versottet - wer haftet?

    Bitte dringend um Rat, folgende Thematik.

    Wir haben uns vor kurzem eine moderne Pelletheizung vom Profi einbauen lassen. Vorher war ein Schwerkraftofen (Holz) installiert für den im Schornstein ein Edelstahlrohr verbaut war.

    Unser BSFM wies an dieses Rohr zu entfernen (wurde auch entfernt und "mitgenommen"). Nun haben wir seit dem wir die Pelletheizung betreiben eine irsinnige Versottung des Schornsteines zur Folge. Der Schornstein ist im oberen Bereich extrem feucht und verbreitet üble Gerüche.

    Wir werden am Montag den BSFM und den Heizungsbauer zu uns zitieren um nach einer Lösung zu suchen. Was ist wenn das entfernen des Edelstahlrohres ein Fehler war? Wer haftet hier für die Folgekosten?
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  2. Schornstein versottet - wer haftet?

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  3. #2

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    hat der BSFM etwas von sich gegeben und dann hat keiner weiter darüber nachgedacht?
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  4. #3
    Avatar von ars vivendi
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    Nachdenken ist bei den Bsfm nicht erwünscht. Es gibt Halbgötter in weiss und eben in schwarz.
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  5. #4

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  6. #5

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    Zitat Zitat von latnivalok Beitrag anzeigen
    Unser BSFM wies an dieses Rohr zu entfernen (wurde auch entfernt und "mitgenommen"). Nun haben wir seit dem wir die Pelletheizung betreiben eine irsinnige Versottung des Schornsteines zur Folge. Der Schornstein ist im oberen Bereich extrem feucht und verbreitet üble Gerüche.
    Wissen Sie wann und warum das Edelstahlrohr eingebaut worden war?
    Verläuft der Kamin im oberen Bereich durch einen kalten ungedämmten Dachboden oder ähnliches?
    Wie hoch sind denn die Abgastemperaturen Ihrer Pelletheizung? Waren diese schon vorher bekannt? Wurde ursprünglich mit einer anderen Heizung/anderer Hersteller/Typ geplant?
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  7. #6

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    Gibts darüber einen schriftlichen Bescheid des BFM?

    Wer hat die Entfernung denn vorgenommen?
    Der hätte ja auch etwas nachdenken und diese "Anweisung" fachlich hinterfragen sollen.
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  8. #7

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    Zitat Zitat von latnivalok Beitrag anzeigen
    Unser BSFM wies an dieses Rohr zu entfernen (wurde auch entfernt und "mitgenommen").
    Mit welcher Begründung? Oder meinte er vielleicht, dass das Rohr "ersetzt" werden muss?

    Es ist sehr wahrscheinlich, dass ein moderner Pelletkessel an einem alten Schornstein ohne vorherige Sanierung nicht zufriedenstellend funktioniert. Das sollte auch dem Schorni bekannt sein. Bei den geringen Abgastemperaturen neuer Pelletkessel ist eine Versottung der meist überdimensionierten "alten" Schornsteine sehr wahrscheinlich. Ich verstehe daher nicht, warum er der Schornsteinsanierung (Edelstahlrohr) nicht zugestimmt hat. Aber vielleicht gab es auch einen anderen Grund oder ein Missverständnis.

    Ich verstehe aber auch den Heizungsbauer nicht der hier ohne Widerspruch die Anlage einfach ohne Schornsteinsanierung in Betrieb genommen hat. Auch ihm hätte die Problematik bekannt sein müssen.

    Für mich klingt das alles irgendwie dubios, denn es ist kein Hexenwerk anhand der Daten des Kessels den Schornstein zu rechnen. Das sollte der Heizungsbauer und erst Recht der Schorni beherrschen. Anhand der Ergebnisse kann man sehr genau sagen, ob der vorhandene Schornstein geeignet ist oder nicht. Da muss man keine "Testreihe" fahren um dann festzustellen, dass der Schornstein versottet.

    Ob der Schorni hier in die Haftung genommen werden kann, ist eine Frage für Juristen. Hierfür wäre die Begründung interessant die dazu führte, dass das Edelstahlrohr wieder ausgebaut wurde. So wie Du die Sache beschrieben hast, hätte die Entscheidung des Schorni den Schaden verursacht. Also wäre er auch dafür haftbar. Aber der Teufel steckt im Detail. Die Ermittlung der Folgekosten, und somit des Schadens, dürfte nicht ganz einfach werden. Da kommt es auch darauf an, ob der erstmalige Einbau des Edelstahlrohrs, und dessen spätere Entfernung, in Rechnung gestellt wurden. Weiterhin wäre zu prüfen, was am alten Schornstein selbst zu sanieren wäre.

    Gruß
    Ralf
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  9. #8

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    ich könnte mir vorstellen, dass der Querschnitt des Edelstahleinsatzes für die Pelletheizung zu klein war und er deswegen dies nicht abnehmen wollte.
    Ein Kommunikationsfehler? Er hat gesagt, das diese mit diesem Einsatz nicht funktioniert und deshalb wurde ausgebaut? Nur dass nicht ausdrücklich erwähnt wurde, dass wieder was rein muss?
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  10. #9
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Alfons Fischer Beitrag anzeigen
    ich könnte mir vorstellen, dass der Querschnitt des Edelstahleinsatzes für die Pelletheizung zu klein war und er deswegen dies nicht abnehmen wollte.
    Ein Kommunikationsfehler? Er hat gesagt, das diese mit diesem Einsatz nicht funktioniert und deshalb wurde ausgebaut? Nur dass nicht ausdrücklich erwähnt wurde, dass wieder was rein muss?
    Ihre Mutmaßung ist richtig. Der BSFM wies an, auf Grund des zu geringen Querschnittes das vorhandene Rohr 120mm zu entfernen.

    Eine Anweisung ein Neues einzuziehen wurde aber nicht gegeben.

    Der Heizungsbauer sagte uns heute, das Ihm eigentlich bewusst war das ein 150mm Rohr notwendig gewesen wäre, da aber die Anweisung des BSFM's fehlte nicht darauf hingewiesen zu haben, um nicht als Preistreiber dazustehen.

    Das ist wirklich absurd. Der eine vergisst es zu erwähnen und der andere verschweigt es um nicht als Preistreiber dazustehen. Was soll man dazu sagen!?
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  11. #10

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    aha...
    ich befürchte, jetzt beginnen die Streitigkeiten. Denn Sie brauchen nicht nur das notwendige Rohr, sondern haben durch die Nichtaufklärung einen Schaden erlitten. Wer kommt dafür auf?
    Ich sehe die Verantwortung eher beim Heizungsbauer.
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  12. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  13. #11

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    Ich hab´s befürchtet. So wie es jetzt aussieht ist der Schorni raus aus der Sache. Er hat zu Recht das Edelstahlrohr bemängelt, die fachgerechte Umsetzung bzw. Planung ist nicht unbedingt seine Aufgabe. Er könnte auch so argumentieren, dass er mit seiner Weigerung nicht automatisch den alten Schornstein als Lösung empfahl.

    Planung und Umsetzung war wohl Sache des Heizungsbauers. Dessen Argument mit dem "Preistreiberei" ist Unsinn. Er hätte von vornherein wissen müssen was für ein Querschnitt da rein muss, bei den meisten Herstellern finden sich diese Infos auch in den techn. Unterlagen, da muss man noch nicht einmal viel rechnen. Ihm hätte klar sein müssen, dass er die Anlage am alten Schornstein nicht betreiben kann, aber vermutlich hatte er das falsche Material bestellt oder was weiß ich.

    Gruß
    Ralf
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  14. #12
    feelfree
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    Ist der echte Schaden (abgesehen vom Ärger) denn so groß? Der 150mm Einsatz kommt jetzt hält nachträglich rein. Muss der Kamin noch aufwendig saniert werden?
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